Newsletter Nr. 02/2020

Frau sitzt am Laptop

Antihypertensiva-Ranking: Ein vor Kurzem veröffentlichter systematischer Review zeigt, dass ACE-Hemmer, Dihydropyridin-Calciumkanalblocker, Thiaziddiuretika, Betablocker und Angiotensin-Rezeptorblocker in Studien mit Hypertonie-Patienten unterschiedlich gut wirksam waren. In welchen Endpunkten sich welche Wirksamkeit gezeigt hat und auf welche Patienten diese Ergebnisse übertragen werden können, lesen Sie in unserem Blog.

Medikationsmanagement ist kosteneffektiv: In regelmäßigen 5-8-Jahres-Abständen werden systematische Reviews zur Kosteneffektivität klinisch-pharmazeutischer Dienstleistungen im Bereich des Medikationsmanagements veröffentlicht. Der aktuelle Überblick über die Jahre 2011 bis 2017 ist gerade erschienen. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche pharmakoökonomischen Effekte die Autoren für das Medikationsmanagement gefunden und besonders hervorgehoben haben.

Masken und Handschuhe: Ist doch völlig logisch, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung und Handschuhe besser gegen eine Ansteckung mit COVID19 sind als nichts, sagen die einen. MNB und Handschuhe schützen nicht vor Ansteckung, sagen die anderen. Und beide haben recht. Wie das sein kann, erklären wir auf der Website. Und auch, wie erfolgreich MNB Viren beim Husten zurückhalten.

Lancet Voice: The Lancet („Die Lanzette“) informiert seit fast 200 Jahren über neue Entwicklungen in der Medizin. Mit „The Lancet Voice“ sind die Informationen nicht nur les-, sondern auch hörbar. In 14-tägigen Podcast diskutieren Redakteure mit Experten über verschiedene medizinische Themen. Eine Übersicht, welche für uns ApothekerInnen spannenden Themen dort zur Zeit abrufbar sind, finden Sie auf unserer Website.

Wege aus dem Analgetika-Kopfschmerz: Analgetika-Kopfschmerz entsteht durch regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerz oder Migräne und betrifft in Europa etwa 1–2% der Bevölkerung. In Deutschland sind das mehr als 1 Million Menschen. Die ‚European Academy of Neurology‘ hat im April eine Leitlinie herausgegeben, die darlegt, wie den Betroffenen geholfen werden sollte. Wir haben die Empfehlungen für Sie zusammengestellt.

Webinare ersetzen Präsenz: Fortbildung ist wichtig und sollte nicht ausfallen, auch nicht in ungewöhnlichen Zeiten. Wir freuen uns darum, dass wir unsere Online-Kompetenz und -Technik im Rahmen unserer Netzwerkpartnerschaft mit der Apothekerkammer Hamburg einsetzen können, um die Abendvorträge aufzufangen. Bis Präsenzfortbildungen wieder stattfinden dürfen, laden wir die Hamburger Apothekerinnen und Apotheker sowie PTA und die bereits eingeplanten Referentinnen und Referenten zu uns in den Webinarraum ein. Das Angebot erfreut sich großer – und noch steigender – Beliebtheit.

Das nächste moderierte Online-Seminar:Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ läuft wieder vom 03. bis 30. September. Orts- und zeitflexibel, praxisorientiert und industrieunabhängig. Die Akkreditierung in der Weiterbildung ist beantragt. Melden Sie sich an.

Allen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine unbeschwerte und erholsame Ferienzeit. Bleiben Sie gesund!

Jasmin Hamadeh ——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)-__—-(Klinische Pharmazie)
mit dem Campus-Team

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Newsletter Nr. 01/2020

Frau sitzt am Laptop

Chloroquin und Hydroxychloroquin: Da diese Wirkstoffe als Hoffnungsträger zur Behandlung von COVID-19 Patienten gelten und möglicherweise als Infektionsprophylaxe für Personen in Hochrisiko-Bereichen Einsatz finden könnten, haben wir ihnen gleich drei Blogartikel gewidmet.

Im Vergleich beider Wirkstoffe finden Sie Dosierungen bei COVID-19, klassischen Indikation und Eliminationsstörungen, Pharmakokinetik, wichtige unerwünschte Wirkungen und Interaktionen.

Im Literaturüberblick zu den Chinin-Abkömmlingen haben wir Artikel zu in vitro-Daten, Studienergebnissen, Übersichten und Meinungen gesammelt und bei Clinicaltrials nachgesehen, welche Studien derzeit unterwegs sind.

Chloroquinrezepturen: Wenn sich Chloroquin zur Therapie von COVID-19-Erkrankten als wirksam erweist, brauchen Kinder, Senioren mit Schluckbeschwerden oder Menschen mit Sondenernährung flüssige Darreichungsformen in passender Stärke. Von der ASHP gibt es Rezepturen für eine Suspension und einen Sirup.

Dyslipidämie: Weitere drei Blogartikel haben wir anlässlich der neuen ESC/EAS-Dyslipidämie-Leitlinie auf unsere Seite gestellt:

Kein Minimum beim Cholesterol: Unverändert ist das Prinzip der Kopplung von Intensität der Lipidsenkung an das atherosklerotische kardiovaskuläre Risiko (ASCVD). Neben der geänderten Einordnung in die vier Risikogruppen haben sich aber die Behandlungsziele verschärft. Wir geben Ihnen hier eine kurze Zusammenfassung der Neuerungen.

Wie bestimmt man das ASCVD-Risiko? ASCVD steht für ‚Atherosclerotic cardiovascular disease‘. Eine wichtige Determinante für die Begründung einer lipidsenkenden Therapie ist das Risiko eines Patienten, innerhalb von 10 Jahren eine solche ASCVD zu entwickeln. Es hilft also auch in der Apotheke bei der Medikationsanalyse, um die Verordnung eines Lipidsenkers nachzuvollziehen.

Monitoring bei lipidsenkender Therapie: Welche Werte sollen bei Patienten mit einer lipidsenkenden Therapie nach der aktuellen Dyslipidämie-Leitlinie wann bestimmt werden? Welche Empfehlungen gelten vor der Therapie, welche am Beginn und welche im Verlauf? Und wie soll man auf abweichende Werte reagieren? Die Zusammenfassung lesen Sie bei uns im Blog.

Orale Antikoagulation: Fehler vermeiden. Eine israelische Studie hat eine hohe Fehlerrate bei der Verordnung von Antikoagulazien gezeigt. Wir nehmen sie zum Anlass für einen Hinweis auf den noch druckfrischen Leitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) „Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern„.

Leberschädigung als unerwünschte Arzneimittelwirkung: Bei der Beurteilung und beim Management der ‚DILI‘ hilft die neue EASL-Leitlinie, die wir Ihnen kurz vorstellen.

Ja, unsere Teilnehmenden haben derzeit viel zu tun. Wer feststellt, dass ein Seminar nebenher nicht zu schaffen ist, hat Anspruch auf unsere Sozialgarantie für einen Aufschub der Teilnahme. Es gibt aber auch ApothekerInnen, die sich in der häuslichen Quarantäne oder neben der Kinderbetreuung zuhause freuen, sich nebenbei fortbilden zu können. Oder Arbeitgeber, die froh sind, wenn davon betroffene Angestellte die Zeit zum Ausbau ihrer Kompetenzen nutzen können. Oder KollegInnen, die über ein Stück Normalität durch eine Fortbildung froh sind. Wir halten darum unser Online-Angebot auch in dieser Zeit aufrecht. Geplante Präsenzveranstaltungen werden auf Online-Formate umgestellt.

Allen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir, dass sie unbeschadet und guten Mutes durch die „Coronazeit“ kommen. Bleiben Sie gesund!

Jasmin Hamadeh ——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)-__—-(Klinische Pharmazie)
mit dem Campus-Team

                                             

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Newsletter Nr. 03/2019

Das richtige Maß für die Nierenfunktion. Wann darf die ‚estimated Glomerular Filtration Rate‘ (eGFR) zur Dosisanpassung verwendet werden, die inzwischen auf Laborberichten standardmäßig angegeben wird, und wann ist die Cockcroft & Gault-Gleichung empfohlen? Die Antwort finden Sie auf unserer Website. Auch in den Seminaren zu besonderen Altersgruppen und zu Eliminationsstörungen geht es u.a. um diese Frage.

Die FORTA-Liste als Datenbank: Forta – „Fit fOR The Aged“ ist ein Medikamenten-Klassifizierungssystem für die medikamentöse Therapie älterer Patienten. Als Papier- oder PDF-Liste werden Sie sie vielleicht schon kennen – jetzt gibt es sie auch als webbasierte Datenbank, die wir Ihnen auf unseren Seiten vorstellen.

54 Prozent der Erwachsenen lernen weiter: Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland steigt: 2018 nahmen 54 % der 18- bis 64-Jährigen an entsprechenden Maßnahmen teil, ließ das Bildungsministerium im August 2019 wissen. Hochgerechnet seien das 28,1 Millionen Erwachsene. Wir bedanken uns bei denen, die unsere Veranstaltungen für die berufliche Weiterqualifizierung nutzen!

MediAnalyse-Workshop: In sieben Wochen (am 01.02.2020) steht erneut unser Workshop „Medikationsanalyse“ auf dem Programm, in dem eigene Fälle aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Anders als unsere Seminare ist dies eine Präsenzveranstaltung in Hamburg. Sie steht allen Apothekerinnen und Apothekern offen, die sich auf dem Gebiet der Medikationsanalyse fortbilden möchten.

Leitlinien Multimedikation und Medikamentenmonitoring: Die beiden Hausärztlichen Leitlinien werden seit einer Weile überarbeitet und sollen lt. Plan im Dezember 2019 fertiggestellt werden. Wir sagen Bescheid, sobald sie online sind.

Blutdrucksenker zur Nacht: Hypertonie, der “stille Killer”, ist der wirksamste vermeidbare Risikofaktor für vorzeitigen Tod und Morbidität. Eine große Studie aus Spanien zeigt, dass Hypertonie-Patienten ihre Antihypertensiva mit Ausnahme von Diuretika lieber zur Nacht als morgens nach dem Aufwachen einnehmen sollten. Die Ergebnisse haben wir für Sie zusammengefasst.

ICS beim Asthma nun nach Bedarf: In der neuen Strategie zum Asthma-Management der Global Initiative for Asthma (GINA) finden sich deutliche Änderungen der Therapieempfehlungen für leichtes Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen. Bisher galt: Inhalatives Corticosteroid (ICS) muss regelmäßig (als Controller) angewendet werden, beim Asthmaanfall wird ein schnellwirksamer Bronchodilatator (als Reliever) eingesetzt. Was sich hier geändert hat, finden Sie nebst weiterführenden Links auf unserer Website.

MediManagement im Krankenhaus: Die Anerkennung unseres Altersgruppenseminars als Seminar 6 in der Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“ wurde erneut beantragt. Die Anmeldung für das am 16. Januar 2020 beginnende Seminar ist noch möglich.

Wir wünschen Ihnen eine wundervolle Weihnachtszeit! 🎄

Kommen Sie gut ins neue Jahr!

Jasmin Hamadeh ——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)-__—-(Klinische Pharmazie)
mit dem Campus-Team

                                             

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Die Forta-Liste als Datenbank

Forta – „Fit fOR The Aged“ ist ein Medikamenten-Klassifizierungssystem für die medikamentöse Therapie älterer Patienten. Als Papier- oder PDF-Liste werden Sie sie vielleicht schon kennen – jetzt gibt es sie auch als webbasierte Datenbank.

Sie wurde 2018 überarbeitet und enthält nun 296 Substanzen bzw. Substanzklassen für 30 Indikationsgebiete. Diese Substanzen werden bei älteren Patienten besonders oft verordnet. Die 4 Kategorien sind unverändert: A: unverzichtbar („absolutely“), B: vorteilhaft („beneficial“), C: fragwürdig („caution“) und D: vermeiden (“don’t“). Durch Eingabe einer Indikation bekommt man einen Überblick über die Nutzen-Risiko-Bewertung der einzelnen Medikamente und kann die aktuellen Verordnungen überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

Der neue Web-Auftritt ist sehr einfach gehalten. Nach der Bestätigung des Haftungsausschlusses gelangt man direkt auf die Maske zur Indikationssuche. Alternativ ist über das oben links aufklappbare Menü auch die Suche nach Stoffklasse-/Substanz, ATC- oder ICD-Code möglich. Nach wenigen Buchstaben werden die passenden Stichworte in einem Drop-Down-Menü angezeigt. Man kann dann das Zutreffende auswählen und anhand der Bewertung entscheiden, ob die Behandlung optimiert werden kann.

Im Menü befinden sich neben den Anwendungshinweisen auch die Quellen der Forta-Liste und Informationen über die Betreiber der Liste. Weitere Details finden Sie auch auf der Seite der Medizinische Fakultät Mannheim der Uni-Heidelberg.

Und hier geht es zu der Datenbank: https://forta.umm.uni-heidelberg.de/

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Newsletter Nr. 02/2019

Wegweise

In der Krebstherapie: Leber- und Nierenfunktion berücksichtigen. Welches Organ hat Einfluss auf die Pharmakokinetik des onkologischen Wirkstoffs, so dass die Dosis angepasst werden muss? Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt.

Leitfaden UAW-Meldung: Wie geht das mit der Meldung von Nebenwirkungen und der Pharmakovigilanz? Welche UAW sollten Sie unbedingt melden? Die Hinweise zur Meldung aus dem aktuellen AkdÄ-Leitfaden finden Sie auch auf unserer Website.

Nächste Seminare: Literaturrecherche (ab 05.09.), Angewandte Pharmakokinetik (ab 03.10.). Anrechnung auf die Weiterbildung und den Master siehe Campus-Website.

„SINA“-Projekt: Seit Februar ist der Campus beratendes Mitglied in der Curriculum-Entwicklungs-Gruppe des vom BMG geförderten Projekts „SINA“ (Strukturiertes INterprofessionelles Studienangebot zur Arzneimitteltherapiesicherheit). In diesem Zusammenhang laden wir Sie ein, uns Ihre Vorstellungen von einem AMTS-Masterstudium bis zum 31.08. in einer Online-Befragung mitzuteilen.

Begünstigt Arzneimittelversand wirklich die Adhärenz? Manche Studien zeigen einen positiven Einfluss. Warum die Schlussfolgerung möglicherweise hinkt und man vorsichtig mit der Wahl des Endpunktes für Adhärenz sein muss, stellen wir in unserem Blog dar.

Sprechstunde in der Praxis, per Telefon oder per Video: Erstmals sind die drei Kommunikationswege zwischen niedergelassenen Ärzten und Patienten im Rahmen einer explorativen non-randomisierten Studie verglichen worden. Wer wie abgeschnitten hat, erzählen wir im Blog.

Stipendien der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmazie: Unser Netzwerkpartner, die DGKPha, fördert aktuell Mitglieder, die ihre Kompetenz auf dem Gebiet der angewandten patientenorientierten Klinischen Pharmazie vertiefen möchten: 1500 Euro für eine Diplom- oder Masterarbeit bzw. 250 Euro für den Besuch einer Fortbildung, die in besonderer Weise klinisch-pharmazeutische Fähigkeiten vermitteln. Bewerben Sie sich doch und lassen sich für ein Seminar bei uns oder das Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ fördern! Alle Details finden Sie auf der DGKPha-Website.

Nächster Info-Abend zum Masterstudium: Erste-Hand-Informationen zum Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ gibt es am 27.09.19, 19.00 – 21.00, in Düsseldorf. Gemeinsam mit der Robert Gordon University in Aberdeen bieten wir dieses Studium im berufsbegleitenden Online-Format an. D. Dartsch und G. Gray, die Studienkoordinatorin aus Aberdeen, beantworten, was man von dem Studium hat, wie es sich in den Alltag einfügt u.v.m. Interessiert? Melden Sie sich hier direkt an.

Ab sofort online: Seminarfahrplan 2020 mit Frühbucherrabatt: Bis einschließlich 17.09.19 (das ist der erste Welttag der Patientensicherheit!) erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung 15% Rabatt auf jedes gebuchte Seminar des Jahres 2020.

Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen 16.01. – 12.02.
Interpretation von Laborparametern 19.03. – 15.04.
Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen 16.04. – 13.05.
Arzneimittelinteraktionen 28.05. – 24.06.
Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation 03.09. – 30.09.
Angewandte Pharmakokinetik 15.10. – 11.11.
Unerwünschte Arzneimittel- Wirkungen, Pharmakovigilanz 12.11. – 09.12.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins 2. Halbjahr!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
——-mit dem Campus-Team

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Newsletter Nr. 01/2019

Seminare für die Weiterbildung: Auch in diesem Jahr werden drei unserer Seminare in verschiedenen Weiterbildungsgebieten und -bereichen anerkannt: „Besondere Altersgruppen“, „Interaktionen“ und „Medizinische Literaturrecherche“. Termine und Anrechnungsmöglichkeiten finden Sie in unserem Blog, auch für die zukünftigen Stationsapotheker.

Antikoagulation bei Krebspatienten: Zugelassen sind bislang Heparine und Vitamin K-Antagonisten, beide mit dem Nachteil der invasiven Applikation bzw. Therapieüberwachung. Immer mehr Studien untersuchen, ob die direkten oralen Antikoagulanzien auch in dieser Patientengruppe wirksam und sicher sind. Die aktuellen Empfehlungen der International Society on Thrombosis and Haemostasis haben wir für Sie zusammengefasst.

Medikationsanalysen in England: Eine qualitative Studie untersucht die Ansichten von Ärzten und Apothekern hinsichtlich Effizienz und Gründlichkeit bei der Medikationsanalyse. Wer von beiden der Effizienz und wer der Gründlichkeit den Vorzug gibt, lesen Sie auf unserer Website.

Colitis ulcerosa-Leitlinie: Die American Gastroenterological Association (AGA) hat im Januar eine neue Leitlinie zur Behandlung der gering- bis mäßiggradigen Colitis ulcerosa (CU) herausgegeben. Sie stellt orale und topische 5-Aminosylicylate, rektale Kortikosteroide und orales Budesonid ins Zentrum. Wir haben die Empfehlungen für Sie zusammengestellt.

Jetzt ohne Stress ins Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ starten: Mit unseren Veranstaltungen lässt sich die Zertifikatsstufe entspannt gestalten: Fangen Sie dieses Halbjahr 2019 mit einem Online-Seminar, z.B. „Eliminationsstörungen“, und einem oder zwei Fall-Workshops in Hamburg an (ein bisschen Platz haben wir da noch, aber nicht mehr viel), machen Sie ein weiteres Seminar, z.B. „Pharmakokinetik“, und die Hospitation im zweiten Halbjahr, das dritte Seminar („Interaktionen“) und die Sprachprüfung im ersten Halbjahr 2020 und starten im Herbst 2020 in die Diplomstufe. Der Masterabschluss folgt dann regulär im Frühjahr 2022.

Seminare vor den Sommerferien: In diesem Halbjahr haben wir noch drei Seminare für Sie, „Eliminationsstörungen“ (21.03.-17.04.), „Altersgruppen“ (11.04.-08.05.), „Interaktionen“ (30.05.-26.06.), sowie zwei Falldiskussions-Workshops am 30.03. und 15.06. in Hamburg. Unser Anmeldeformular finden Sie auf der Website.

Ergebnisse der Seminar-Evaluationen 2018: Die Ergebnisse sind jetzt online einzusehen.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen Erfolg für das angelaufene Jahr!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
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Newsletter Nr. 05/2018

Neuer Netzwerkpartner: Im November hat sich die Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmazie bei ihrer Mitgliederversammlung für eine Netzwerkpartnerschaft mit uns ausgesprochen. Als Mitglied der DGKPha erfahren Sie zukünftig auch über Mitteilungen der Gesellschaft von unseren Veranstaltungen und Terminen und profitieren von unserem Netzwerkpartnerrabatt in Höhe von 10% auf die Teilnahmegebühr.

 

Info-Treffen zum Online-Masterstudiengang „MSc Clinical Pharmacy Practice“ in Münster: am 09.01.19 von 14:30 – 17:00 bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Bismarckallee 25. Referentinnen: Dr. D. Dartsch (Hamburg), I. Donat (Aberdeen). Kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung wird über die AKWL erbeten.

 

Zukunft der Kardioprotektion mit ASS: Ein aktueller systematischer Review stellt das „One size fits all“-Konzept der 100mg-Dosierung in Frage. Menschen über 70 kg Körpergewicht sind möglicherweise unterdosiert. Wir stellen die Studie in unserem Blog vor.

 

Lebenslanges Lernen wird in ein Zukunftskonzept gegossen: Die Nationale Weiterbildungsstrategie der Bundes-Bildungs- und Arbeitsministerien soll eine neue Weiterbildungskultur etablieren, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Instrumente besser verzahnen und Weiterbildungsprogramme von Bund und Ländern bündeln.

 

Zukunftsmusik: Das Curriculum für die neue Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“ steht. Zielgruppe sind in erster Linie StationsapothekerInnen. Wir erweitern unser Online-Seminar „Altersgruppen“ und beantragen die Akkreditierung, um es für Seminar 6 des Curriculums anrechenbar zu machen. Das Seminar wird weiterhin auch als Bestandteil des MSc „Clinical Pharmacy Practice“ anerkannt.

 

Terminverschiebung: Das Seminar „Arzneimitteltherapie bei besonderen Altersgruppen“ wird aus dem o.g. Grund verschoben, und zwar vom Januar auf den April. Damit sieht unser Plan für das kommende Jahr so aus:

Interpretation von Laborparametern 31.01. – 27.02.
Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen 21.03. – 17.04.
Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen 11.04. – 08.05.
Arzneimittelinteraktionen 30.05. – 26.06.
Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation 05.09. – 02.10.
Angewandte Pharmakokinetik 03.10. – 30.10.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Pharmakovigilanz 07.11. – 04.12.

 

Mit den besten Weihnachtswünschen

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
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Newsletter Nr. 04/2018

Herbstlaub auf einem Laptop

Von einem Psychopharmakon zum anderen: Übersichtliche Hilfestellung beim Umstellen bietet die niederländische Website „Psychiatrie-net“ mit ihren Switchtabellen. Davon gibt es eine für Stimmungsstabilisierer / Phasenprophylaktika, eine für Antipsychotika und eine für Antidepressiva. Wir haben den Informationsgehalt für Sie auf unserer Website dargestellt.

 

MSc Clinical Pharmacy Practice-Infoabend in München: am 12.10.18 von 19:30-21:00 nahe Messe München Ost, gut geeignet für alle Expopharm- und DAT-Besucher und KollegInnen aus München und Umgebung. Referentinnen: Dr. D. Dartsch (Hamburg), I. Donat (Aberdeen). Anmeldeschluss ist heute (na gut, morgen, 22.09.18) Kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl, Ortsangabe folgt nach Anmeldung.

 

Lebenslanges Lernen stärkt Innovation: Wer in einer komplexen Arbeitsumgebung eigenverantwortlich arbeitet, so wie Apothekerinnen und Apotheker, und dabei regelmäßig flankierende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wahrnimmt, bringt Innovation ins Unternehmen. Lesen Sie unsere Kurzdarstellung der FiBS-Studie auf unserer Website.

 

Apotheker in die Notaufnahmen! Mit dem vierten Artikel ist unsere Mini-Serie komplett, in der wir Studien zum Nutzen von Apothekern und pharmazeutischen Leistungen in der Notaufnahme vorgestellt haben. Die vierte Studie belegt, dass vor allem die Arzneimittelanamnese durch Apotheker die Häufigkeit nicht nur potenzieller, sondern manifester unerwünschter Ereignisse statistisch signifikant senkt.

 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmazie: Am 3./4.11.18 geht es in Hamburg um das Thema „Auf Herz und Nieren geprüft – Pharmakotherapie bei Niereninsuffizienz“. Das ist für KollegInnen aus öffentlichen und Krankenhausapotheken gleichermaßen relevant. Die Anmeldung läuft bis 01.10. Programm, Anmeldung und weitere Infos auf der Website der DGKPha. Dr. Dorothee Dartsch ist Tagungspräsidentin.

 

Der Seminarfahrplan 2019 ist da! Mit Frühbucherrabatt: Da ist er wieder: Unser Seminarkalender 2019 ist ab sofort online. Bis zum 15.10.18 erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung 15% Rabatt auf jedes gebuchte Seminar.

Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen 10.01. – 06.02.
Interpretation von Laborparametern 31.01. – 27.02.
Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen 21.03. – 17.04.
Arzneimittelinteraktionen 30.05. – 26.06.
Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation 05.09. – 02.10.
Angewandte Pharmakokinetik 03.10. – 30.10.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Pharmakovigilanz 07.11. – 04.12.

 

Mit herzlichen Grüßen in den Herbst

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
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Newsletter Nr. 03/2018

 

Apotheker in die Notaufnahmen! Der Einsatz im interprofessionellen Aufnahmeteam in der Notaufnahme reduziert nachweislich die Häufigkeit von Medikationsfehlern sowie unbeabsichtigter Diskrepanzen zwischen vorbestehender Haus- und Klinikmedikation. Ein Apotheker initiiert dort außerdem im Schnitt alle 2,75 Stunden eine Therapieänderung, um Medikationsfehler zu korrigieren. In unserer Online-Serie fassen wir Studien zum Nutzen von Apothekern in Notaufnahmen für Sie zusammen.

 

Anerkennung des Seminars Arzneimittelinformation für Fachapotheker-Seminare: in der Klinischen Pharmazie, der Allgemeinpharmazie und der Arzneimittelinformation. Details zur Anerkennung lesen Sie in unserem Blog. Das Online-Seminar startet am 06.09.2018. Melden Sie sich gleich an.

 

Gut für Diabetiker: Die klinisch-pharmazeutische Versorgung von Diabetespatienten durch öffentliche Apotheken reduziert die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse. Das zeigt eine Modellrechnung über Zeithorizonte zwischen zwei und zehn Jahren.

 

Gut für Psoriasis-Patienten: Daten von „Real-World“-Patienten mit Psoriasis zeigen: Mit Biologicals ist das Risiko für schwere Infektionen nicht höher als mit Nicht-Biologicals. Die Studie stellen wir in unserem Blog vor.

 

Relevanz der QTc-Zeit-VerlängerungSie zu beurteilen und einen Konsens mit Ärzten zu erzielen, die QTc-verlängernde Kombinationen verordnen, ist oft nicht ganz einfach. Hilfestellung bietet eine Liste von patientenseitigen Risikofaktoren auf der Seite CredibleMeds – als Erweiterung der Wirkstofflisten.

 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmazie: Am 3./4.11.18 geht es in Hamburg um das Thema „Auf Herz und Nieren geprüft – Pharmakotherapie bei Niereninsuffizienz“. Bis zum 01.09. können KollegInnen aus öffentlichen und Krankenhausapotheken Abstracts einreichen, die Anmeldung läuft bis 01. Oktober. Programm, Anmeldung und weitere Infos auf der Website der DGKPha. Dorothee Dartsch ist Tagungspräsidentin.

 

Seminartermine, 2. Halbjahr: Am 06.09. startet das Seminar „Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“, am 11.10. „Interpretation von Laborparametern“ und am 08.11. „Unerwünschte Arzneimittelwirkungen“ mit unserem bewährten Gast-Experten Dr. med. Sven Schmiedl. Jetzt anmelden.

 

MSc Clinical Pharmacy Practice-Infoabend in München: am 12.10.18 von 19:30-21:00 nahe Messe München Ost, gut geeignet für alle Expopharm- und DAT-Besucher und KollegInnen aus München und Umgebung. Referentinnen: Dr. D. Dartsch (Hamburg), Dr. A. Weidmann (Aberdeen). Kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl, Ortsangabe folgt nach Anmeldung.

 

Mit herzlichen Grüßen!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
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Newsletter Nr. 02/2018

Präsenz-Workshop ‚Falldiskussionen‘ in HH am 28.04.2018: Die Diskussion von Medikationsanalyse-Fallbeispielen in diesem Workshop ist eine hervorragende Gelegenheit, auf diesem Gebiet sicherer und schneller zu werden. Noch sind Plätze frei. Jetzt anmelden – Anmeldeschluss ist in wenigen Tagen (30.03.2018).

 

Apotheker zum Medikationsmanagement in die Pflegeheime: In England ist das der Plan, weil Pilotversuche gezeigt haben, dass diese Maßnahme die Notaufnahmen und die Arzneimittelkosten verringerte. Eine kurze Zusammenfassung und den Link zur Pressemeldung finden Sie auf unserer Website.

 

Wiederaufnahmen ins Krankenhaus wegen Arzneimitteln: Neue Übersichtsarbeit zeigt: Bei einem Fünftel aller Patienten, die kurz nach Entlassung aus dem Krankenhaus erneut aufgenommen werden müssen, ist die Arzneimitteltherapie schuld daran. Knapp 70% dieser arzneimittelbezogenen Wiederaufnahmen wären vermeidbar gewesen – z.B. durch eine umfassende Medikationsanalyse.

 

Neue Asthma-Leitlinie: Ende 2017, zehn Jahre nach der letzten Auflage, ist die Asthma-Leitlinie aktualisiert worden, um neuen Erkenntnissen zur Entstehung, zur Diagnostik und zur Therapie des Bronchialasthmas Rechnung zu tragen. Die aktuellen Therapieempfehlungen für Erwachsene in neuerdings fünf Stufen stellen wir Ihnen auf unserer Website vor.

 

Medikationsfehler durch verwirrende Stärkeangaben: Aus den Meldungen von (Beinahe-)Medikationsfehlern finden sich im aktuellen Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des BfArM und PEI Beispiele, wie verwirrende Angaben zur Stärke in den Arzneimittelbezeichnungen die Patientensicherheit gefährden – durch Dosierungsfehler z.B. bei Arzneimitteln mit Flupentixol, Valproinsäure und Methotrexat. Für Sie zusammengefasst auf unserer Website.

 

Neuer Netzwerkpartner VAAÖHerzlich willkommen, Österreich! Mitglieder des Verbandes der Angestellten Apotheker Österreichs finden unsere Veranstaltungen nun auch auf der VAAÖ-Website und erhalten 10% Netzwerkrabatt bei der Buchung unserer Veranstaltungen.

 

Seminar- & Workshop-Termine, 1. Halbjahr: Am 12. April startet das Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“, am 10. Mai „Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen“ und am 07. Juni „Arzneimittelinteraktionen“. Die ersten beiden Präsenz-Workshops im Master-Modul „Pharmazeutische Versorgung“ finden am 28. April und am 30. Juni 2018 statt, jeweils von 09:00 bis maximal 18:30 in Hamburg. Das „Komplettpaket“ aus diesen fünf Veranstaltungen berechtigt Sie, im Herbst 2018 direkt in die Diplomstufe des Masterstudiengangs einzusteigen. Jetzt anmelden.

 
Mit herzlichen Grüßen!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)———–__–(Klinische Pharmazie)
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