Klinische Pharmazie und pharmazeutische Betreuung – aber wie?

fragt Apothekerin Monika Alter in einem DAZ Artikel vom 07.02.103 (Ausgabe Nr. 6 2013, S. 42 v. 7.2.2013) und vergleicht drei Fortbildungsmaßnahmen zur Klinischen Pharmazie.

Von Herzen unterschreiben wir den Tenor, dass angesichts der wissenschaftlichen Ausrichtung des Pharmaziestudiums und den sich wandelnden Anforderungen des Apothekerberufs in patientennahen Bereichen ein dringender Bedarf an Fortbildungsangeboten in diesem Bereich besteht. Darum freuen wir uns über Artikel, die es den Kolleginnen und Kollegen erleichtern, ein passendes Angebot auszuwählen.

„Wie kann ich das Fachwissen erlangen, das zur Ausübung dieser anspruchsvollen Tätigkeit notwendig ist?“ ist die übergeordnete Fragestellung des Artikels.

Wir stellen darüber hinaus die Frage: Und wie kann ich lernen, das Wissen zum Wohl des individuellen Patienten anzuwenden – auch in den komplexeren Situationen, die der Apothekenalltag mit sich bringt?

Zwei wichtige Eckdaten zum Vergleich der drei Fortbildungen sind im Artikel bereits benannt: Kosten und zeitlicher Umfang.

Als relevante Aspekte für eine Entscheidungsfindung möchten wir ergänzen:

  • Verzahnung von Fortbildung und individuellen Fragen und Zielsetzungen
  • Intensive fachliche und lernorganisatorische Moderation und Betreuung

…und damit dazu beitragen, die Kosten und den Aufwand auch im Verhältnis zum zu erwartenden (und evaluierten) Nutzen zu betrachten:

Zur Verzahnung von Fortbildung und individuellen Fragen und Zielsetzungen

Die Taktung der Campus Phrmazie-Seminare ist so konzipiert, dass eine Reflexion und Übertragung des neuen Wissens und der neuen Fähigkeiten möglich – und an vielen Stellen ausdrücklich Bestandteil des Lernprozesses ist – als „Praxistest“ des Gelernten.

Die Teilnehmenden bringen eigene Beispiele und Fragestellungen ein und diskutieren sie fachlich moderiert im Kontext der curricularen Lernziele. Sie stellen schon im Seminarverlauf auf den Prüfstand, was sie gelernt haben – und können Vertiefungs- und Übungsbedarf gleich umsetzen. Dafür hat sich ein Lernprozess  in mehreren kleineren Lerneinheiten (mehrmals die Woche eine halbe, ein, zwei oder drei Stunden, statt einmal acht Stunden) als besonders sinnvoll und nachhaltig erwiesen.

Damit hat der Campus Pharmazie auch einen Weg gefunden, den Austausch auch für Menschen möglich zu machen, für die Reisezeiten schwer oder gar nicht zu realisieren sind. Auch das Alumni-Netzwerk, das allen Absolventen für Vernetzung und weiteren fachlichen Austausch zur Verfügung steht, bietet die Möglichkeit, über den Seminarzusammenhang hinaus verbunden zu bleiben.

Zur individuellen fachlichen und lernorganisatorischen Moderation und Betreuung

Auf dem Campus Pharmazie werden die Aktivitäten aller Teilnehmenden kontinuierlich flankierend moderiert: sowohl fachlich als auch lernorganisatorisch. Hierfür verbringen zwei Moderatoren an mindestens  5 Tagen in der Woche insgesamt mindestens 25 Wochenstunden damit, Rückmeldungen zu geben, zu vernetzen, Fragen zu beantworten, und sie achten darauf, dass alle zum Zug kommen und alle am Ball bleiben. Auch mit dem Ergebnis, dass bisher alle Teilnehmenden die Seminare erfolgreich absolviert haben.

Dazu gaben die Teilnehmenden in einem der vergangenen Seminare die folgenden Rückmeldungen:

  • Das Einklinken [der Moderatorinnen] in die Diskussionen und vor allem die Tipps, damit alles in die richtige Richtung läuft sind prima.
  • Ganz wichtig und entscheidend habe ich bislang auch den „persönlichen Support“ durch das Betreuerteam empfunden. Dafür ein ganz großes Lob und herzliches Dankeschön an das Betreuerduo!!!
  • Ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob an unsere Tutorinnen – einen elearning Ansatz bei einem so divergenten Teilnehmerkreis adäquat zu moderieren ist nicht leicht und trotzdem: das ist hier gelungen.
  • Sehr wertvoll war für mich auch der einzigartige, persönliche Support! Wäre diese Motivation und Unterstützung nicht gewesen, wäre ich zwischendurch ausgestiegen.
  • Meine Erwartungen von diesem Kurs sind mehr als übertroffen!
  • Ein sehr gelungenes Seminar, viel gelernt und Spaß gehabt!

Zusätzlich zu den vier Wochen Kern-Seminarlaufzeit wird je eine Woche Vor- und Nachbereitungszeit auf der Plattform angeboten. Auch diese Zeiten sind moderiert, so dass die reale Seminardauer 4+2 Wochen beträgt.

Wie unsere  Absolventen den Nutzen einschätzen,  den sie persönlich aus dem Seminar gezogen haben, lesen Sie in unserem Bericht zur Evaluation der Seminare 2012  oder in dessen unkommentierter grafischer Gesamt-Darstellung.

Was uns noch ein Anliegen ist:

Auch wenn die höchste Messlatte die Bewertung durch die Teilnehmenden ist, sind unser Konzept und unsere einzelnen Seminare auch extern qualitätsgesichert in Form der Zertifizierung durch die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (Fokus: Didaktik, Konzept und Teilnehmerschutz) und durch die Akkreditierung durch die BAK und die Österreichische Apothekerkammer (mit bis zu 26 Fortbildungspunkten pro Seminar).

Die Fördermöglichkeiten für Fort- und Weiterbildung genau zu studieren, lohnt sich, egal, welches Angebot man am Ende wahrnehmen möchte. Gefördert werden nicht nur „junge oder schlecht ausgebildete Arbeitnehmer“, sondern je nach Bundesland jede(r), der eine Qualifizierungsmaßnahme mit angemessenem Anspruch besuchen möchte. Für die Campus Pharmazie-Seminare wurden bereits Förderungen von 50% der Seminarkosten für gut qualifizierte Apotheker/innen sehr unterschiedlichen Alters vergeben.

Bei allen Fragen zu Konzept, Aufwand etc. sprechen Sie uns gern an
Dorothee Dartsch und Jasmin Hamadeh

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