Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen

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Nieren- und Lebererkrankungen können die Pharmakokinetik von Arzneistoffen gravierend beeinflussen und Dosisanpassungen nötig machen. Sie schränken außerdem häufig die Anwendung von Wirkstoffen mit nephro- oder hepatotoxischem Potenzial ein. Da viele pharmakogenetische Variationen ebenfalls die hepatische Clearance beeinflussen, ist auch die Pharmakogenetik Thema dieses Seminars.

Sie lernen in diesem Seminar neben den (patho-)physiologischen Grundlagen der Nieren- und Lebererkrankungen bzw. den genetischen Variationen ihre Konsequenzen für die Pharmakotherapie sowie konkrete Strategien zur Dosisfindung und zur Therapieoptimierung kennen und anwenden.

Eine ideale Grundlage für dieses Seminar bilden die Seminare Angewandte Pharmakokinetik und Laborparameter.

„Das Seminar ist auf jeden Fall empfehlenswert. Man lernt die Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen und es wird auch das Gefühl vermittelt, wie wichtig die Inhalte des Seminars für den praktischen Gebrauch sind.“

(aus der anonymen Evaluation, Juli 2015)

Nach der Teilnahme am Seminar werden Sie

  • erklären können, wie sich Nieren- und Lebererkrankungen bzw. genetische Polymorphismen auf die Pharmakotherapie auswirken,
  • erkennen können, ob die Nieren- oder Leberfunktion für die Therapie mit einem bestimmten Wirkstoff berücksichtigt werden muss,
  • einen angemessenen Dosierungsvorschlag für einen Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankung machen können,
  • in der Lage sein, eine Arzneimitteltherapie für Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen zu optimieren,
  • abschätzen können, ob ein gegebener Patient mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einen genetischen Polymorphismus aufweist,
  • erkennen können, in welchen Fällen eine genetische Variation einer unerwarteten (erwünschten oder unerwünschten) Wirkung zugrunde liegen könnte.

ZFU-Zulassungs-Nr. 7266513
Akkreditierungs-Nr. der BAK: wird für jeden Lauf beantragt (bis zu 26 Fortbildungspunkte)