Baukastenprinzip

In unseren Gesprächen mit Seminar-Interessierten stellt sich häufiger die Frage, mit welchen Seminaren man denn am besten beginnt oder ob es eine „optimale Reihenfolge“ gibt.

Seminar im Baukastenprinzip
Um sicher zu stellen, dass Sie in größtmöglichem Maße von der Teilnahme profitieren, unterscheiden wir Grundlagen-, Aufbau– und unabhängige Themen-Seminare:

Grundlagenseminare

Zum Grundlagenbereich gehören die Seminare

  • Interpretation von Laborparametern
    zur Beurteilung von Wirkungs- und Nebenwirkungsparametern und daher zur Therapiesteuerung essentiell
  • Arzneimittelinteraktionen
    häufige Ursache für unerwünschte Wirkungen, wichtige Aspekte sind die Beurteilung der Relevanz und des Nutzen-Risiko-Verhältnisses, falls Interaktionen in Kauf genommen werden sollen
  • Angewandte Pharmakokinetik
    Beurteilung einer potenziell bei einem Patienten veränderten Kinetik ist zentrale Grundlage für Fragen der Dosierung
  • Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
    relevante Folge von Interaktionen, veränderter Kinetik, wichtiger Aspekt ist Beurteilung der Kausalität

Innerhalb dieses Bereichs spielt eine Reihenfolge keine Rolle. Sie können ein beliebiges Seminar wählen. Damit halten Sie einen Satz wichtiger Werkzeuge in der Hand, die Ihnen die Erarbeitung weiterer Themen erleichtern.

75 % „Grundlagenrabatt“: Teilnehmer, die drei der Grundlagenseminare absolviert haben, zahlen für das vierte Seminar  nur 25% der regulären Gebühr. Der Rabatt greift automatisch beim vierten Seminar, es ist nicht nötig, sich im Vorfeld auf die Buchung von vier Seminaren festzulegen.

Aufbauseminare

Die Grundlagenseminare bilden die Basis für eine Reihe von Aufbauseminaren, zu denen das Seminar „Onkologische Therapie“ den Auftakt bilden wird.

Aus Gründen der Qualitätssicherung und vor dem Hintergrund einer verbindlichen Prüfungsordnung ist Voraussetzung für den Besuch der Aufbauseminare der erfolgreiche Abschluss der vier Grundlagenseminare. Dieses Regelung stellt sicher, dass alle Teilnehmenden die Interpretation von Laborparametern, pharmakokinetische Überlegungen, die Beurteilung von Interaktionen und den Umgang mit unerwünschten Wirkungen beherrschen und sich voll und ganz auf die fachlichen Inhalte des jeweiligen Aufbauseminars konzentrieren können.

Unabhängige Themenseminare

Parallel dazu gibt es Themenseminare, die unabhängig von Grundlagen- oder Aufbauseminaren besucht werden können: Aktuell sind das die Seminare

Sinnvolle Kombinationen

Für manche Seminare bieten sich inhaltlich Kombinationen an: Für die Seminare zu den besonderen Patientengruppen („Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“ bzw. „Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen„) bildet das Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“ eine ideale Grundlage, weil pharmakokinetische Veränderungen bei allen Gruppen auftreten, die Gegenstand dieser Seminare sind.

Sie sorgen für eine Vielzahl an klinisch relevanten unerwünschten Wirkungen und müssen daher in der Therapie berücksichtigt werden. Insofern nehmen pharmakokinetisch relevante Unterschiede auch einen großen Teil in den Seminaren ein, die mit dem entsprechenden pharmakokinetischen Grundlagenwissen einfacher zu absolvieren sind.

Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ vermittelt das Handwerkszeug für den Umgang mit Primär-, Sekundär- und Tertiärliteratur von der Recherche über die Beschaffung bis zur Weitergabe und ist daher eine sehr gute Grundlage für alle Aufbauseminare und Ihre Arbeit insgesamt.

3 Gedanken zu „Baukastenprinzip

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