Gesamtevaluation Case-Trainings 2013

2013 wurde das Fortbildungsangebot der CaP Campus Pharmazie GmbH um das Format der moderierten Online-Case-Trainings erweitert. An den drei Durchläufen nahmen 42 Apothekerinnen und Apotheker aus der öffentlichen sowie der Krankenhausapotheke teil – aus  Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In einer anonymen Kurzbefragung bewerteten die Teilnehmenden die Case-Trainings, in denen je drei themenübergreifende Fallbeispiele analog zum Medikationsmanagement im intensiven Austausch analysiert und bewertet werden; moderiert von Dorothee Dartsch.

Der Fragebogenrücklauf betrug 55%. Hier zeigen wir die Ergebnisse der Befragung mit kurzen Erläuterungen, jedoch ohne Kommentare oder Interpretationen.

Erläuterung zu den “trifft zu – trifft nicht zu-Fragen”:

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1. Übertragbarkeit in die Berufspraxis

Ein zentrales Anliegen der Fortbildungsangebote des Campus Pharmazie ist die Übertragbarkeit in die Berufspraxis, um die Apothekerinnen und Apotheker in die Lage zu versetzen, ihren Aufgaben und Ansprüchen besser und effizienter gerecht zu werden.

„Die Erkenntnisse dieses Case-Trainings kann ich in meine Berufspraxis übertragen.“

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2. Fachliche Standortbestimmung

Die Case-Trainings ergänzen die moderierten Online-Seminare durch Einheiten, in denen das eigene Wissen angewandt wird. Sie dienen damit nicht nur dem Training in praxisorientierten Übungen, sondern auch der Standortbestimmung hinsichtlich der eigenen Kenntnisse und Kompetenzen.

„Dieses Case-Training hat mir geholfen zu erkennen, in welchen Bereichen ich gute Kenntnisse habe und wo noch Lücken bestehen.“

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3. Spaß an der Fortbildung

Natürlich soll gerade eine freiwillige Fortbildung so konzipiert sein, dass die Teilnehmenden motiviert sind, am Ball zu bleiben.

„Das Case-Training hat mir Spaß gemacht.“ (Nur im dritten Case-Training erfagt; n=7)

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4. Korrelation aktive Beteiligung – Bewertung des Nutzens

Die aktive Beteiligung am Case-Training erfolgt in Form von schriftlichen Forenbeiträgen. Die Art der Beteiligung ist den Teilnehmenden freigestellt und reicht in der Praxis bisher von Mitlesen ohne eigene Beiträge bis zum Verfassen von über 30 Beiträgen.

„Auf welche Weise haben Sie am Case-Training teilgenommen?“

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Einen Anspruch auf Fortbildungspunkte haben Teilnehmende bei aktiver Beteiligung mit mindestens zwei Beiträgen pro Fall. Etwa 60% der Teilnehmenden haben diese Anforderung für alle drei Fälle erfüllt, weitere 26% waren in geringerem Umfang aktiv dabei, nur 13% beschränkten sich aufs Mitlesen.

Das Konzept lebt von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Es zeigt sich auch in der Befragung ein deutlich positiver Zusammenhang zwischen der Intensität der Teilnahme und der Bewertung des Nutzens:

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