5. Campus-Tag: Das ist ja ganz anders.

01.02.2014 und wir reisen mal wieder nach Münster (immer wieder gern!)

Rechner-WillkommenDer zweite Campus-Tag im Rahmen der Netzwerkpartnerschaft mit der Apothekerkammer Westfalen-Lippe war geprägt von intensivem Austausch in entspannter Atmosphäre und von der überraschten Einsicht:

„Ach so – das ist ja ganz anders – und viel besser!“

Die Campus-Tag Besucher bearbeiteten ein Fallbeispiel und konnte auch gleich sehen und ausprobieren, wie das Fall-Bearbeiten im Rahmen eines Campus-Pharmazie-Online-Seminars aussieht.

 

Fachliches Erarbeiten: live und online

Entlang eines Falls wurde eine Einzelaufgabe gelöst, in der Gesamtgruppe fachlich diskutiert und von Frau Prof. Dr. Dartsch moderiert. Es wurde erlebt, wie intensiv man in kleinen Teams in einen Fall einsteigen kann und wie viele Aspekte zusammen kommen, wenn z.B. drei statt nur einer Person über den Fall nachdenken.

 

Ach, das geht ja so richtig miteinander!

Die große Überraschung für alle Teilnehmerinnen war: Das Miteinander geht tatsächlich auch online – und ohne, dass alle zur gleichen Zeit am Rechner aktiv sein müssen. Diskussionsforen, in denen eine Moderatorin den Austausch steuert und jeder innerhalb der Fristen (jede Aufgabe läuft mindestens über eine Woche) flexibel beitragen kann, machen es möglich.

Die Mischung aus Flexibilität und Taktung, Selbstbestimmung und Miteinander, Online-Distanz und trotzdem intensivem persönlichen Kontakt war den Teilnehmerinnen neu – und hat sie sichtbar beeindruckt.

 

Was hat es gebracht?

  • Die Campus-Tag Besucherinnen freuen sich über die Förderung der Teilnahme durch die AKWL und empfehlen das Konzept weiter.
  • Ein Viertel der geförderten Plätze sind bereits vergeben.
  • Und das Campus Pharmazie-Team nimmt die Anregug auf, „das ganz Andere“ des Seminarkonzepts noch deutlicher zu vermitteln.

4. Campus-Tag: Kann das jeder?

Campus-Tag bei der AkWL in Münster 20.11.2013
 
Mit Blick auf den Aasee und bei schönstem Novemberwetter bearbeiteten die Besucher des Campus-Tages in Münster am 20.11.2013 ein Fallbeispiel und probierten engagiert aus, wie eine Falldiskussion online aussehen kann. Die Mehrzahl der Teilnehmer waren Offizin-Apotheker, etliche mit eigenen Apotheken, aber auch Krankenhausapotheker waren vertreten.

 

Viele Fragen zu Inhalten, Zielsetzungen, Vorteilen und Herausforderungen des Formats der moderierten Online-Seminare wurden in diesem Kreis diskutiert.

parallel auf der Lernplatform nahvollziehen, wie es dort gehtAuch diesmal lösten die Teilnehmer ein Fallbeispiel und vollzogen parallel in einem Demo-Seminar auf der Lernplattform nach, wie die Aktivitäten online organisiert sind.

Dabei wurde Schritt für Schritt deutlicher, wie der intensive fachliche Austausch online auf unserer Lernplattform funktioniert.

 

Die Teilnehmer konnten hinsichtlich ihrer Bedenken entlastet werden, dass die technischen Anforderungen zu hoch seien – und bewegten sich im Handumdrehen sicher und selbstbewusst in den Online-Diskussionsforen der Lernplattform.

komplexe Fälle m Team lösenDie Sorge, ob man als „normaler Apotheker“ bei den Themen und Zielsetzungen inhaltlich „mithalten“ könne, beantwortete sich im Laufe des Austauschs durch das Miteinander in der Problemlösung:

Wenn alle Beteiligten ihr Wissen, ihre Erfahrungen und vor allem auch ihre Fragen einbringen, erarbeitet man die Lösungen komplexer Fragen gemeinsam. Der relevante Erfolgsfaktor ist das individuelle Engagement in dem Seminar – viel mehr als die jeweiligen Vorkenntnisse.

 

Auch in Münster war die zeitliche Herausforderung ein intensiv diskutiertes Thema. Die veranschlagten ca. 8 Stunden pro Woche wurden vor allem dann als ein erhebliches Pensum wahrgenommen, wenn die Personaldecke in der Apotheke dünn ist.

Auch „virtuelle Fortbildung“ braucht „echte Zeit“. Aus der bisherigen Erfahrung konnten wir weitergeben, dass drei Viertel unserer Seminarteilnehmer in der Tat zwischen 5 und 13 Wochenstunden einsetzten. Die Befragungen und individuellen Rückmeldungen haben gezeigt, dass die meisten Seminar-Teilnehmer bisher als sehr hilfreich empfanden, dass sie

  • auch  kürzere „Leerlauf-Zeiten“ nutzen können,
  • sich mit dem Planungsvorlauf, der durch frühzeitige Anmeldung möglich ist, einen Zeitraum von vier Wochen einrichten können, an dem das Pensum machbar ist,
  • sich auf die lernorganisatorische Unterstützung verlassen können.

 

Es gab eine spannende Diskussion, ob eine geringere Wochenstundenzahl möglich und sinnvoll sei. Dafür wurde engagiert abgewogen, wie viele Stunden eine Fortbildung zu klinisch-pharmazeutischen Themen mit dem Ziel nachhaltiger Handlungs- und Anwendungskompetenz mindestens umfassen muss, bzw.  wie klein eine in sich schlüssige Fortbildungseinheit vor diesem Hintergrund sein kann.berufsbegleitende Fortbildung ist immer ein Balanceakt

Ca. 32 flexibel einsetzbare Stunden in vier Wochen erschienen den meisten als sinnvoller zeitlicher Rahmen. Durch das Online-Format wurde es als Ressourcen-sparender Weg für eine umfassende Fortbildung wahrgenommen.

 

Jenseits der zeitlichen Fragen erlebten die Teilnehmerinnen auch weitere Vorteile des Online-Formats: Vom eigenen Tempo über Zeit zum Nachdenken und Recherchieren zur Wahl der Lernzeiten und zu mehr Qualität und Motivation durch engmaschige fachliche Moderation.

 

Campus-Tag am AaseeFür uns war das ein sehr offener und anregender Auftakt der Netzwerkpartnerschaft mit der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.

Ganz herzlichen Dank den Besuchern dieses Campus-Tages und der AkWL für das Catering und die Räumlichkeiten!

Der nächste Campus-Tag findet am 01.02.2014, 14 – 18 Uhr – wiederum in Münster – statt. Anmeldungen nimmt die AkWL direkt über ihr online-Formular entgegen.