NOAK überlegen und sicher

Klarstellung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)

Die DGK stellte Anfang der Woche in einer Pressemeldung Ihre Sicht auf die neuen (direkten) oralen Antikoagulanzien (NOAK oder DOAK) dar:

Ihr Fazit lautet:

  • Die „oft einseitige Darstellung der möglichen Risiken dieser Medikamente“ verunsichere Patienten wie Verordner.
  • Bei Beachtung der in den Fachinformationen genannten Kontraindikationen und Monitoringmaßnahmen sowie der geltenden Kriterien für die Indikation (CHA2DS2VASc- und HAS-BLED-Score bei Vorhofflimmern) seien die anwenderfreundlicheren NOAK angesichts der wissenschaftlichen Evidenz als sicher zu bezeichnen.
  • In Hinblick auf die Kosten heißt es: „Arzneimittelbudgets, die nur die reinen Arzneimittelkosten im Blick haben und nicht die Gesamtkosten für das Gesundheitssystem, sind kurzsichtig.“ Die höheren Arzneimittelpreise der NOAK würden durch „mögliche Einsparungen bei Reha-Maßnahmen und in der dauerhaften Versorgung“ der Schlaganfall-Patienten relativiert.

Quelle: Pressetext DGK 06/2014