Eröffnung des 38. Wissenschaftlichen Kongresses der ADKA

Dresden, 31. Mai 2013

Heute Morgen wurde in Dresden der 38. Wissenschaftliche Kongress der ADKA eröffnet. Aus den Grußworten:

Dr. Torsten Hoppe-Tichy, Präsident der ADKA: Mit dem Apotheker am Patientenbett ist es wie mit der Anschnallpflicht. Alle wissen, dass es Sinn macht, aber ohne gesetzliche Regelung wird das nicht flächendeckend umgesetzt.

Thomas Ilka, Staatssekretär im BMG: Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme weltweit, aber wir müssen es stetig weiter entwickeln. Wichtige Fragen sind: Wie kommen die Arzneimittel zum Patienten? Wie werden sie sicher angewandt?

Christine Clauß, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz: Politik braucht das Wissen und die Erfahrung der Apotheker, um gute Strukturen zu schaffen.

Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA: Die ABDA wünscht sich die Unterstützung der Krankenhausapotheker bei der Etablierung der klinischen Pharmazie auch in der öffentlichen Apotheke. Er begrüßt eine enge Zusammenarbeit zwischen ABDA und ADKA: „Der Weg zum Patienten geht nur gemeinsam – im therapeutischen Team.“ An die Politik appellierte er, die Folgen politischer Projekte bis zum Ende zu durchdenken, damit man nicht wie der Zauberlehrling dastehe (die ich rief, die Geister…)

Newsletter Nr. 02/2012

Erste Anmeldungen eingegangen: Ein erfreulicher Auftakt: Neben den vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Unternehmensgründung gehen nun auch die ersten Anmeldungen für die Start-Seminare „Arzneimittel-Interaktionen“ und „Laborparameter“ bei uns ein. Denken Sie bitte daran: Für einen intensiven und effizienten Austausch beschränken wir die Teilnehmerzahl pro Seminar auf 20. Bis zum 01.07.2012 profitieren Sie von unserem Starterrabatt von 25%.

News von der ADKA-Tagung (I): Hans-Peter Lipp (Apo Uniklinik Tübingen) stellte in der Rubrik „Top10-Papers 2012“ einen Diskussionsbeitrag vor, dem zufolge eine Einnahme von Abirateronacetat (und manchen anderen oralen Zytostatika) mit fettreicher Nahrung die Bioverfügbarkeit drastisch erhöht*. Ist also Nahrung, die zum Arzneimittel eingenommen wird, „das pharmakoökonomisch interessanteste Essen überhaupt“, weil man durch die erhöhte Bioverfügbarkeit nur einen Bruchteil der Dosis bräuchte? „Nein“, sagt Lipp, denn Interaktionen zwischen Arznei- und Nahrungsmitteln unterliegen nicht nur sehr hohen inter-, sondern auch intraindividuellen Schwankungen, so dass ein solches Vorgehen zu inakzeptablen Dosisschwankungen führen würde.

BAK Fortbildungspunkte: In unseren Start-Seminaren „Arzneimittel-Interaktionen“ und „Laborparameter“ können Sie bis zu 25 bzw. 26 Fortbildungspunkte für Ihr persönliches Fortbildungszertifikat erreichen. Sie erhalten von uns nach Seminarabschluss eine Bescheinigung über die erreichten Punkte zur Vorlage bei der Kammer.

Vortrag zur Jahrestagung der AG-F: Unter dem Titel „Virtuell virtuos: Zeit fürs Detail und Raum fürs Miteinander. Lösungen für didaktische und organisatorische Herausforderungen – am Beispiel moderierter online-Seminare für Apotheker“ stellen wir am 01.06.2012 anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen (AG-F) das Konzept unserer Seminare vor – und diskutieren unsere Erfahrungen aus den Seminardurchläufen an der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg. Wir freuen uns, damit auch einen Beitrag zur Ehrung von Dr. Marion Bruhn-Suhr anlässlich ihrer Pensionierung zu leisten. Sie hat uns in der AWW miteinander bekannt gemacht und durch ihren dortigen Einsatz die Seminare mit aus der Taufe gehoben.

Campus Pharmazie-Seminare von der Umsatzsteuer befreit: Gute Nachrichten für alle, die sich privat bzw. nicht über ihren Arbeitgeber zu unseren Seminaren anmelden: Die Seminare sind umsatzsteuerbefreit gemäß §4 Nr. 21 a) bb) des UStG. D. h. auf die Seminargebühr müssen keine zusätzlichen 19% Umsatzsteuer gezahlt werden.

News von der ADKA-Tagung (II): Bei der Dosisanpassung an die Nierenfunktion wird diese in aller Regel anhand der Kreatininkonzentration im Serum abgeschätzt. Dafür gibt es verschiedene Gleichungen, von denen die MDRD-Formel deshalb so beliebt ist, weil in ihr das in der Klinik oft schwer zu ermittelnde Körpergewicht des Patienten nicht auftaucht. Walter Haefeli (Klin. Pharmakol. Uni Heidelberg) stellte jedoch dar, dass dies ein Trugschluss ist: Die MDRD-Gleichung schätzt die Nierenfunktion eines Menschen mit einer Körperoberfläche von 1,73m². Haben wir einen Patienten, dessen KOF davon erheblich abweicht, so muss die berechnete Nierenfunktion um die tatsächliche KOF korrigiert werden. Somit wird das Gewicht des Patienten doch benötigt, will man keine „Hausnummern“ erhalten.

Frisch aus dem Druck – Informationsmaterial zum Weitergeben: Allen Interessierten senden wir gern Erst-Informationen und Anmeldeunterlagen zu unserem Seminarangebot zu. Auch zum Weitergeben und als Anlass zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Teilen Sie uns einfach telefonisch oder per e-Mail mit, wie viele Exemplare Sie brauchen.
Fax / Tel. : +49 (0) 40 – 18 17 07 98
eMail: info(at)campus-pharmazie.de

Wir freuen uns, wenn Sie
uns ins Gespräch bringen

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik) und Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)

Newsletter als PDF-Datei
*M. J Ratain: Flushing oral oncology drugs down the toilet.
J Clin Oncol. 2011; 29(30):3958-9