Abschlussbewertung „Literaturrecherche“

Danke, es war eine gute Zeit des kollegialen Austauschs und des
miteinander Lernens.
“ So hieß es in der Abschlussbewertung des Seminars  „Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“.

Die Evaluation des Seminars  „Literaturrecherche und Arzneimittelinformation„, an der sich 11 von 13 Teilnehmenden beteiligten, ergab auch für dieses Thema eine sehr positive Bewertung: Als Gesamtnote (gemessen an klassischen Schulnoten) wurde dem Seminar im Durchschnitt eine „1,5“ ausgestellt.

Ziele erreicht? 

Die inhaltlichen Zielsetzungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dieses Seminar waren:

  • „Werkzeuge“ für die Literaturrecherche erhalten
  • Überblick über verwendbare Datenbanken gewinnen
  • vorhandene Recherche-Skills verfeinern und erweitern
  • Tipps für eine gute, gründliche aber trotzdem zeiteffiziente medizinische Literaturrecherche für die Beantwortung alltäglicher Fragestellungen erhalten
  • Studien interpretieren können

Ein weiteres Ziel war, mit motivierten Kollegen Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu bekommen.

Gut 80 % der Befragten gaben an, ihre eigenen Ziele voll erreicht zu haben.

Wir fragten nach dem Seminar, ob die folgenden Aussagen für die Teilnehmenden zutreffen. Bei jeder Aussage ist angegeben, wie viel Prozent der Befragten mit „voll oder überwiegend zutreffend“ antworteten.

  • Ich kann auf ausreichend verschiedene Quellen medizinisch-wissenschaftlicher Information zugreifen: knapp 75%.
  • Ich kann medizinische Originalliteratur zu einer arzneimittelbezogenen Fragestellung zu recherchieren und Kriterien anwenden, die zur Beurteilung der Qualität von Veröffentlichungen wichtig sind: gut 80%.
  • Ich kann arzneimittelbezogene Anfragen mithilfe der Recherche in geeigneten Informationsquellen adäquat zu beantworten: über 90%.

Moderation und Betreuung

Die fachliche Moderation und Betreuung wurde ausnahmslos mit „sehr gut“ bewertet, Die lernorganisatorische Betreuung mit durchschnittlich 1,18 (gemessen an klassischen Schulnoten).

Keiner der Befragten würde befürworten, die Moderation zugunsten einer niedrigeren Seminargebühr zu verringern.

Aussagen zum Seminarkonzept

Über 90% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden, dass (überwiegend) alle Themen, die ihnen zum Seminarthema wichtig waren, behandelt wurden – und das angemessen praxisorientiert Ebenfalls über 90% bestätigten, dass das Seminar durch die zeitliche Flexibilität und die Verzahnung mit der Berufspraxis als berufsbegleitende Fortbildung geeignet sei.

Wir baten die Teilnehmenden, interessierten Kolleginnen und Kollegen das Seminarkonzept in zwei oder drei Sätzen zu beschreiben, hier eine Auswahl:

„Seminare über eine Internetplattform mit Lernmaterial zum Lesen sowie Diskussionsforen, Einzelaufgaben, Teamaufgaben und einem MC-Test zum Kursthema. Für jeden Teil konstruktives fachliches Feedback sowie organisatorische Unterstützung und zwar fast rund um die Uhr von den Moderatorinnen und daneben anregender Austausch und Lernen von anderen Kollegen in Deutschland und im Ausland.“

„Die Seminare sprechen die Kollegen an, die sich in begrenzter Zeit fundiert und zeitlich flexibel weiterbilden möchten. Die Seminarinhalte sind in einer Form gestaltet, dass sie einen Beitrag dazu leisten, spezielle Probleme der täglichen Arbeit stärker zu analysieren und effizienter zu bearbeiten.“

„Sehr intensive, praxisorientierte und trotzdem berufsfreundliche Weiterbildung. Sehr kompetente und intensive Moderation.“


Nach dem Seminar ist vor dem Seminar

Die konstruktiven Bewertungen und Anregungen aller Evaluationen nutzen wir intensiv für die Qualitätssicherung unserer Seminare. Das Seminar „Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ findet im kommenden Jahr wieder im Oktober/November statt (Do 10.10. – Mi 06.11.13) und kann wie alle anderen Seminare im Jahr 2013 noch bis Weihnachten 2012 mit 20% Rabatt gebucht werden.

 

 

2. Campus-Tag: Intensiver Austausch

Von einem besonders intensiven Austausch konnten unsere Besucher und wir am Sonnabend, 20.10.2012, beim 2. Campus-Tag profitieren.

Viele Fragen zu Inhalten, Zielsetzungen, Vorteilen und Herausforderungen unserer Seminare wurden in diesem Kreis diskutiert.

Die Teilnehmer lösten ein Fallbeispiel und vollzogen parallel in einem Demo-Seminar auf der Lernplattform nach, wie die Aktivitäten online organisiert sind.

 

Die Besucher berichteten unter anderem von dem regelmäßig aufkeimenden guten Vorsatz, sich intensiver mit Klinischer Pharmazie zu beschäftigen. Einem Vorsatz, der bei vielen vor allem dazu geführt hat, dass nun „schöne Bücher dazu weitgehend ungelesen im Schrank stehen“…

  • unter welchen Voraussetzungen eine berufsbegleitende Fortbildung Erfolg haben kann,
  • ob und wie sich eine Online-Fortbildung zeitlich einrichten lässt und
  • wie man über das reine Fachwissen hinaus die Brücke zu nachhaltiger Handlungs- und Anwendungskompetenz bauen kann.

Die Teilnehmerinnen erlebten, dass sich Einzelarbeit  für andere Zielsetzungen eignet als Team- oder Plenumsarbeit – und welche Vorteile der Austausch in so genannten „moderierten Diskussionsforen“ mit sich bringen kann:

Vom eigenen Tempo über Zeit zum Nachdenken, Recherchieren und Formulieren, zur Wahl der Lernzeiten und zu mehr Qualität und Motivation durch engmaschige fachliche Moderation.

Skeptisch waren einige Teilnehmer, was bei ihnen persönlich die zeitliche Vereinbarkeit der Fortbildung mit ihrem Arbeits- und sonstigen Alltag betrifft. Die Flexibilität innerhalb von Fristen und die Erfahrungen der bisherigen Absolventen, über die wir berichteten (siehe auch hier) konnten die Bedenken mildern.

 

Ein weiteres, auch für uns sehr wichtiges Thema war die Höhe der Seminargebühren, denen ein qualitativ und quantitativ angemessener Nutzen gegenüberstehen muss.

Den Nutzen und Mehrwert moderierter Online-Seminare gegenüber anderen Fortbildungsformaten haben wir mit den Besuchern an konkreten Beispielen diskutiert und die Ergebnisse hier noch einmal zusammengefasst.

Die Evaluation der letzten Seminardurchläufe bestätigt, dass diese Aspekte tatsächlich zum Tragen kommen.

 

Großes Interesse zeigten die Besucher auch an den Möglichkeiten der finanziellen Fort- und Weiterbildungsförderung– von denen bereits etliche unserer Teilnehmer profitieren konnten.

Für uns wurde aus der Diskussion einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, die Besonderheiten dieses – doch noch nicht sehr verbreiteten – Formats greifbar zu machen.

Wir freuen uns auch weiterhin über Anregungen und den offenen Austausch!

Ganz herzlichen Dank den Besuchern des 2. Campus-Tages!

Der nächste Campus-Tag findet am 28.11.12 in Berlin statt.
Anmeldungen nehmen wir gern entgegen.