Orale Antikoagulation: Fehler vermeiden

Eine israelische Beobachtungsstudie [1] hat gezeigt, dass in einer Kohorte von 4.427 Patienten, die wegen Vorhofflimmern ins Krankenhaus aufgenommen wurden, bei knapp 40% eine indizierte orale Antikoagulation fehlte. Bei den Patienten, die eine gerinnungshemmende Therapie erhielten, war diese bei jedem Zweiten fehlerhaft.

Der häufigste Fehler (46.7%) war Unterdosierung gefolgt von der Gabe von Vitamin K-Antagonisten (VKA), obwohl ein direktes orales Antikoagulanz (DOAK) indiziert war (20.9%), der Gabe eines DOAK trotz Kontraindikation (13.4%) und Überdosierung (10%).

Ob solche Zahlen auch in Deutschland zu finden sind, ist nicht bekannt. Aber wir nehmen die Studie zum Anlass für einen Hinweis auf auf den noch druckfrischen…

Leitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) „Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern“

Während die AkdÄ bislang gegenüber den DOAK zurückhaltend war, weil Antidota und
Daten zur Langzeitsicherheit bei vergleichbarer Wirksamkeit fehlten, wird die Lage in dieser 3. Auflage nun etwas anders beurteilt [2].

Inzwischen lässt sich die Wirkung von Dabigatran, Apixaban und Rivaroxaban mit zugelassenen Antidota aufheben (auch wenn deren klinische Wirksamkeit bisher noch nicht sicher beurteilt werden kann), und es ist nicht zu erwarten, dass es unter den aktuell zugelassenen DOAK einen weiteren „Exanta-Fall“ geben wird. Dieses erste direkte oral anwendbare Antikoagulans (Ximelagatran) wurde wegen Hepatotoxizität vom Markt genommen. Das Blutungsrisiko der DOAK ist allerdings nach wie vor Gegenstand von Studien.

Die AkdÄ empfiehlt nun ein DOAK statt des VKA, wenn

  • ein hohes Risiko für intrazerebrale Blutungen besteht und der Nutzen einer Antikoagulation als grundsätzlich größer eingeschätzt wird als das Risiko durch eine solche intrazerebrale Blutung
  • trotz regelmäßiger Einnahme von VKA die INR-Werte stark schwanken
  • ein erhöhtes Risiko für spezifische Arzneimittel- oder Nahrungsmittelinteraktionen unter VKA besteht
  • eine regelmäßige Kontrolle des INR-Wertes nicht möglich ist
  • bei einem neu diagnostizierten nichtvalvulären VHF akut eine Rhythmisierung oder Ablation durchgeführt werden soll, als Alternative zu parenteralen Antikoagulanzien während und unmittelbar nach der Intervention. Anschließend kann eine Umstellung auf VKA erwogen werden, falls eine Antikoagulation über einen längeren Zeitraum notwendig ist.

Augenmerk auf die Niere

Voraussetzung für den Einsatz von DOAK sollte lt. Leitfaden generell eine Kreatininclearance (CrCl) von mindestens 30 ml/min sein, weil in den Zulassungsstudien nur Patienten mit einer CrCl ≥ 30 ml/min (Apixaban ≥ 25 ml/min) eingeschlossen waren. Dabigatran ist bei einer CrCl < 30 ml/min ohnehin kontraindiziert.

Umgekehrt ist für Edoxaban eine hohe CrCl ungünstig, weil dann im Vergleich zu einer gut eingestellten Warfarintherapie ein Trend zu einer Zunahme an ischämischen Ereignissen beobachtet wurde. Daher sollte Edoxaban bei Patienten hoher CrCl nur nach sorgfältiger Bewertung des individuellen Thromboembolie- und Blutungsrisikos angewendet werden. In den USA ist Edoxban für Patienten mit einer CrCl von 95 ml/min oder mehr nicht zugelassen.

Der Leitfaden enthält außerdem wirkstoffbezogene Arzneimittelprofile mit Wirkungsweise, Indikation, Dosierung, Kontraindikationen, Interaktionen, relevanten unerwünschten Wirkungen, Gerinnungsparametern und praktischen Hinweisen.

Quellen

[1] Angel Y et al.: Hospitalization As An Opportunity To Correct Errors In Anticoagulant Treatment In Patients With Atrial Fibrillation. Br J Clin Pharmacol. 2019 Sep 4. doi: 10.1111/bcp.14116. [Epub ahead of print]

[2] Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern. Empfehlungen zum Einsatz der direkten oralen Antikoagulanzien Dabigatran, Apixaban, Edoxaban und Rivaroxaban. 3., überarbeitete Auflage, November 2019

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Altersgruppenseminar auch 2020 für den Fachapotheker akkreditiert

Das moderierte Online-Seminar „Arzneimitteltherapie für Patienten besonderer Altersgruppen“ ist erneut für die Weiterbildung akkreditiert worden:

  1. in der Weiterbildung für Apothekerinnen und Apotheker auf Station: „Medikationsmanagement im Krankenhaus“. Das Seminar behandelt die klinisch-pharmazeutische Betreuung geriatrischer, pädiatrischer, neurologischer und psychiatrischer Patienten und ist für die 16 Stunden des Seminars 6 der Weiterbildung anerkannt.
  2. in der Weiterbildung zum Fachapotheker für Allgemeinpharmazie. Das Seminar nimmt als besondere Patientengruppen die Kinder, Senioren sowie die Schwangeren und Stillenden in den Fokus und wird für die 16 Stunden des Seminars A.2 angerechnet.

Das Seminar beginnt aktuell am 16. Januar und endet am 12. Februar 2020. Wie alle unsere Seminare läuft es komplett online und ohne festgelegte Termine ab. Das heißt, alle Aufgaben werden auf einer Lernplattform und innerhalb von Zeitfenstern von mindestens einer Woche bearbeitet. Dabei werden die Teilnehmenden lernorganisatorisch und fachlich engmaschig tutoriell begleitet und erhalten für ihre Aufgabenlösungen Feedback. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20. Anmeldung ist gerade noch und bis zum 09. Januar möglich.

Achtung: Teilnehmer, die sich das Seminar in der Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“ anrechnen lassen möchten, müssen sich zum Zeitpunkt der Teilnahme in der Weiterbildung „Klinische Pharmazie“ befinden oder diesen Fachapothekertitel bereits besitzen.

P.S. der Weiterbildungskalender der ABDA erscheint zur Zeit fehlerhaft und enthält das Seminar zweimal für die Allgemeinpharmazie-WB. Wir kümmern uns um eine Korrektur.

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ICS beim Asthma nun nach Bedarf?

In der neuen Strategie zum Asthma-Management der Global Initiative for Asthma (GINA) finden sich deutliche Änderungen der Therapieempfehlungen für leichtes Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen. Bisher galt: Inhalatives Corticosteroid (ICS) muss regelmäßig (als Controller) angewendet werden, beim Asthmaanfall wird ein schnellwirksamer Bronchodilatator (als Reliever) eingesetzt.

Weil viele Patienten, die nur selten unter Asthma-Beschwerden leiden, der regelmäßigen ICS-Verwendung skeptisch gegenüberstehen, kommt es im „echten Leben“ anders als in Studien häufig zu einer Monotherapie mit inhalierten Betamimetika – und dies hat sich insofern als nachteilig erwiesen, als es darunter häufiger zu Exazerbationen und auch zu Todesfällen kommt.

Mehrere Studien haben in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass dieses Risiko reduziert werden kann, wenn man als Reliever nicht nur das Betamimetikum, sondern die Kombination mit einem ICS einsetzt. Daher empfiehlt GINA nun zur Behandlung von Asthmaanfällen und zur Vermeidung eines belastungsinduzierten Anfalls ein niedrig dosiertes ICS mit einem Betamimetikum.

Dies gilt auch für Patienten, die eine ICS-haltige Controller-Therapie verordnet bekommen.

Aktuell sind die Kombinationen in Deutschland allerdings nur als Controller zugelassen und können daher nur off-label als Reliever eingesetzt werden.

Quelle

Global Initiative for Asthma. Global Strategy for Asthma Management and Prevention. https://ginasthma.org/wp-content/uploads/2019/06/GINA-2019-main-report-June-2019-wms.pdf [Zugriff 16.12.2019]

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Workshop „Medikationsanalyse“ 2020

In sieben Wochen (am 01.02.2020) steht erneut unser Workshop „Medikationsanalyse“ auf dem Programm, in dem eigene Fälle aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Anders als unsere Seminare ist dies eine Präsenzveranstaltung in Hamburg.

Der Workshop steht allen Apothekerinnen und Apothekern offen, die sich auf dem Gebiet der Medikationsanalyse fortbilden möchten und ist zugleich Teil des Masterstudiums „Clinical Pharmacy Practice“, das über den Campus Pharmazie und die Robert Gordon University in Aberdeen absolviert wird.

Wer mitmachen möchte, bringt einen Patientenfall mit, stellt ihn vor und diskutiert bei den Fällen der KollegInnen mit. Mehr zum Ablauf und zu den Anforderungen an die Fälle finden Sie in unserem Blogartikel zu den Fall-Workshops.

Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt regulär 360,- € zzgl. 19% MwSt.. Rabatte für die Mitglieder unserer Netzwerkpartner gelten natürlich auch hier. Beginn des Workshops ist 10:00, Ende um 19:00.

Acht Fortbildungspunkte werden wieder bei der Apothekerkammer beantragt. Der verbindliche Anmeldeschluss für die Teilnahme am Workshop ist der 01.01.2020. Bis dahin werden die Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung zugelassen. Die maximale Teilnehmerzahl ist 15, um ein intensives Arbeiten zu ermöglichen. Wer keinen Platz mehr bekommt, muss aber nicht lange warten, sondern hat die Chance, am 2. Workshop am 25.04.20 teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt über unser Anmeldeformular.

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54 Prozent der Erwachsenen lernen weiter

Die Weiterbildungsbeteiligung* in Deutschland steigt: 2018 nahmen 54 % der 18- bis 64-Jährigen an entsprechenden Maßnahmen teil, ließ das Bildungsministerium im August 2019 wissen. Hochgerechnet seien das 28,1 Millionen Erwachsene.

Damit ist Deutschland laut dem aktuellen UNESCO-Bildungsbericht führend. Der Bericht bescheinigt der Weiterbildung in Deutschland einen Spitzenplatz hinsichtlich Qualität, Finanzierung und Beteiligung.

Einige der 28,1 Millionen haben ihre Fort- und Weiterbildung in Form von Campus Pharmazie-Seminaren absolviert. Wir bedanken uns ganz herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen!

Quelle

dpa, 05.12. 01:20 ROUNDUP/Unesco-Bericht: Deutschland Vorbild bei Erwachsenenbildung.

* Der Begriff „Weiterbildung“ umfasst außerhalb der Heilberufe beides: Zertifikats-Fort- und Weiterbildungen, die eine Weiterqualifizierung über die ganz konkrete Jobsituation hinaus zum Ziel haben.

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Das richtige Maß für die Nierenfunktion

Die MHRA empfiehlt [1]:

Für die meisten Wirkstoffe mit renaler Clearance und die meisten Patienten mit durchschnittlichem Körperbau und -gewicht kann die ‚estimated Glomerular Filtration Rate‘ (eGFR) zur Dosisanpassung verwendet werden, die inzwischen auf Laborberichten standardmäßig angegeben wird.

Für einige Wirkstoffe oder Wirkstoffgruppen bzw. Patienten sollte allerdings die Kreatininclearance nach Cockcroft & Gault für die Dosisanpassung verwendet werden:

  • direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs)
  • Arzneimittel mit ausgeprägter renaler Clearance und geringer therapeutischer Breite (z.B. Digoxin, Sotalol)
  • Patienten, die nephrotoxische Arzneimittel anwenden (z.B. Vancomycin, Amphotericin B)
  • ältere Patienten (75 und älter)
  • Patienten mit unter- oder überdurchschnittlicher Muskelmasse (BMI <18 kg/m2 oder >40 kg/m2)

Die Dosierung der DOAK anhand der eGFR erhöht das Blutungsrisiko, da die Nierenfunktion tendenziell überschätzt wird. Dieses Risiko ist an Fallbeispielen und UAW-Meldungen belegt [1]. Das Risiko, die tatsächliche Nierenfunktion bei der Schätzung per eGFR zu überschätzen, steigt mit dem Alter: ab 65 Jahren war dies bei bis zu 28%, ab 85 Jahren bei bis zu 58% der Patienten der Fall [2].

Die Schätzung der Nierenfunktion ist mit Online-Rechnern wie www.nierenrechner.de oder https://www.mdcalc.com einfach möglich.

Quellen

[1] MHRA: Prescribing medicines in renal impairment: using the appropriate estimate of renal function to avoid the risk of adverse drug reactions. 18.10.2019. https://www.gov.uk/drug-safety-update/prescribing-medicines-in-renal-impairment-using-the-appropriate-estimate-of-renal-function-to-avoid-the-risk-of-adverse-drug-reactions [Zugriff 18.11.2019] [2] Wood S, et al. Application of prescribing recommendations in older people with reduced kidney function: a cross-sectional study in general practice. Br J Gen Pract 2018; 68: e378–e3879

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Die Forta-Liste als Datenbank

Forta – „Fit fOR The Aged“ ist ein Medikamenten-Klassifizierungssystem für die medikamentöse Therapie älterer Patienten. Als Papier- oder PDF-Liste werden Sie sie vielleicht schon kennen – jetzt gibt es sie auch als webbasierte Datenbank.

Sie wurde 2018 überarbeitet und enthält nun 296 Substanzen bzw. Substanzklassen für 30 Indikationsgebiete. Diese Substanzen werden bei älteren Patienten besonders oft verordnet. Die 4 Kategorien sind unverändert: A: unverzichtbar („absolutely“), B: vorteilhaft („beneficial“), C: fragwürdig („caution“) und D: vermeiden (“don’t“). Durch Eingabe einer Indikation bekommt man einen Überblick über die Nutzen-Risiko-Bewertung der einzelnen Medikamente und kann die aktuellen Verordnungen überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

Der neue Web-Auftritt ist sehr einfach gehalten. Nach der Bestätigung des Haftungsausschlusses gelangt man direkt auf die Maske zur Indikationssuche. Alternativ ist über das oben links aufklappbare Menü auch die Suche nach Stoffklasse-/Substanz, ATC- oder ICD-Code möglich. Nach wenigen Buchstaben werden die passenden Stichworte in einem Drop-Down-Menü angezeigt. Man kann dann das Zutreffende auswählen und anhand der Bewertung entscheiden, ob die Behandlung optimiert werden kann.

Im Menü befinden sich neben den Anwendungshinweisen auch die Quellen der Forta-Liste und Informationen über die Betreiber der Liste. Weitere Details finden Sie auch auf der Seite der Medizinische Fakultät Mannheim der Uni-Heidelberg.

Und hier geht es zu der Datenbank: https://forta.umm.uni-heidelberg.de/

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Newsletter Nr. 02/2019

Wegweise

In der Krebstherapie: Leber- und Nierenfunktion berücksichtigen. Welches Organ hat Einfluss auf die Pharmakokinetik des onkologischen Wirkstoffs, so dass die Dosis angepasst werden muss? Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt.

Leitfaden UAW-Meldung: Wie geht das mit der Meldung von Nebenwirkungen und der Pharmakovigilanz? Welche UAW sollten Sie unbedingt melden? Die Hinweise zur Meldung aus dem aktuellen AkdÄ-Leitfaden finden Sie auch auf unserer Website.

Nächste Seminare: Literaturrecherche (ab 05.09.), Angewandte Pharmakokinetik (ab 03.10.). Anrechnung auf die Weiterbildung und den Master siehe Campus-Website.

„SINA“-Projekt: Seit Februar ist der Campus beratendes Mitglied in der Curriculum-Entwicklungs-Gruppe des vom BMG geförderten Projekts „SINA“ (Strukturiertes INterprofessionelles Studienangebot zur Arzneimitteltherapiesicherheit). In diesem Zusammenhang laden wir Sie ein, uns Ihre Vorstellungen von einem AMTS-Masterstudium bis zum 31.08. in einer Online-Befragung mitzuteilen.

Begünstigt Arzneimittelversand wirklich die Adhärenz? Manche Studien zeigen einen positiven Einfluss. Warum die Schlussfolgerung möglicherweise hinkt und man vorsichtig mit der Wahl des Endpunktes für Adhärenz sein muss, stellen wir in unserem Blog dar.

Sprechstunde in der Praxis, per Telefon oder per Video: Erstmals sind die drei Kommunikationswege zwischen niedergelassenen Ärzten und Patienten im Rahmen einer explorativen non-randomisierten Studie verglichen worden. Wer wie abgeschnitten hat, erzählen wir im Blog.

Stipendien der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmazie: Unser Netzwerkpartner, die DGKPha, fördert aktuell Mitglieder, die ihre Kompetenz auf dem Gebiet der angewandten patientenorientierten Klinischen Pharmazie vertiefen möchten: 1500 Euro für eine Diplom- oder Masterarbeit bzw. 250 Euro für den Besuch einer Fortbildung, die in besonderer Weise klinisch-pharmazeutische Fähigkeiten vermitteln. Bewerben Sie sich doch und lassen sich für ein Seminar bei uns oder das Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ fördern! Alle Details finden Sie auf der DGKPha-Website.

Nächster Info-Abend zum Masterstudium: Erste-Hand-Informationen zum Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ gibt es am 27.09.19, 19.00 – 21.00, in Düsseldorf. Gemeinsam mit der Robert Gordon University in Aberdeen bieten wir dieses Studium im berufsbegleitenden Online-Format an. D. Dartsch und G. Gray, die Studienkoordinatorin aus Aberdeen, beantworten, was man von dem Studium hat, wie es sich in den Alltag einfügt u.v.m. Interessiert? Melden Sie sich hier direkt an.

Ab sofort online: Seminarfahrplan 2020 mit Frühbucherrabatt: Bis einschließlich 17.09.19 (das ist der erste Welttag der Patientensicherheit!) erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung 15% Rabatt auf jedes gebuchte Seminar des Jahres 2020.

Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen 16.01. – 12.02.
Interpretation von Laborparametern 19.03. – 15.04.
Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen 16.04. – 13.05.
Arzneimittelinteraktionen 28.05. – 24.06.
Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation 03.09. – 30.09.
Angewandte Pharmakokinetik 15.10. – 11.11.
Unerwünschte Arzneimittel- Wirkungen, Pharmakovigilanz 12.11. – 09.12.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins 2. Halbjahr!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
——-mit dem Campus-Team

Hier können Sie unseren Newsletter herunterladen: PDF-Datei

Bildnachweis: © contrastwerkstatt / Fotolia

Info-Abend zum Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“:

am 27. September 2019 in Düsseldorf

  • Was hat man vom Masterstudium Clinical Pharmacy Practice?
  • Wie ist es organisiert?
  • Wie greifen die Campus Pharmazie– und die RGU-Veranstaltungen ineinander?
  • Wie funktioniert die Anerkennung der Module?
  • Werden bereits absolvierte Seminare angerechnet?
  • Wie viel Zeit muss man investieren?
  • Wie geht das mit dem Sprachtest?
  • Wie oft muss ich nach Schottland? (Das beantworten wir gleich hier: gar nicht!)

Diese und alle weiteren Fragen beantworten wir beim

nächsten Infoabend am 27.09.19 von 19:00-21:00 nahe Messe Düsseldorf

– also gut erreichbar für alle Expopharm- und DAT-Besucher sowie KollegInnen aus Düsseldorf und Umgebung. Wir erwarten auch die Studienkoordinatorin aus Aberdeen, Ms Gwen Gray, die gerne für Fragen zur Verfügung stehen wird.

Die genaue Ortsangabe erhalten Sie nach Anmeldung bis zum 01. September 2019. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Hier melden Sie sich an.

Bildnachweis: © D. Dartsch

SINA-Projekt: Befragung startet

Seit Februar ist unser Campus beratendes Mitglied in der Curriculum-Entwicklungs-Gruppe (s. Foto) des vom BMG geförderten Projekts „SINA“ (Strukturiertes interprofessionelles Studienangebot zum Thema Arzneitmitteltherapiesicherheit). Insbesondere unsere Erfahrungen in der Online-Fortbildung und der Abstimmung der Lehrmethoden auf die erwünschten Lernziele fließen hier ein.

Was wollen wir erreichen?

Ziele des Projektes sind zum einen eine Bedarfsanalyse, in der ermittelt wird, wie Stakeholder im Gesundheitssystem den Bedarf eines AMTS-Weiterbildungsangebots einschätzen, welche Inhalte sie für wichtig erachten und welche Aspekte in der Konzeption und Organisation einer solchen Weiterbildung aus ihrer Sicht zu beachten sind. Tzm anderen ist es das Ziel, darauf aufbauend ein Curriculum und Konzept für ein entsprechendes Angebot zu entwickeln, das daraufhin von Anbietern in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verwendet werden kann.

So können Sie uns unterstützen:

Aktuell startet die o.g. Online-Befragung, zu der wir potenzielle Teilnehmende ebenso einladen, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus pharmazeutischen, medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, Vertreter von entsprechenden Berufsverbänden, Medizininformatiker, potenzielle Dozenten und Fortbildungsanbieter (jeweils m/w/d).

Für die Teilnahme an der Befragung sind keinerlei Vorkenntnisse im Bereich Arzneimitteltherapiesicherheit erforderlich! Sie finden die Befragung unter www.umfragen.uni-bonn.de/sina.

Mit der Beantwortung der Fragen geben Sie uns wichtige Hinweise, wie ein AMTS-Studienangebot bedarfsgerecht und ansprechend ausgestaltet werden kann. Für die Bearbeitung des Fragebogens benötigen Sie etwa 15 – 20 Minuten. Wir sind an Ihrer persönlichen Meinung interessiert, richtige oder falsche Antworten gibt es hierbei nicht.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme, die bis zum 31.08.2019 möglich ist.

Ihre Angaben werden dabei streng vertraulich behandelt und die Ergebnisse werden ausschließlich anonymisiert veröffentlicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bildnachweis: © Uni Bonn