Newsletter Nr. 04/2013

Was haben Pippi Langstrumpf und Campus Pharmazie gemeinsam? Sie verteilen Geschenke, wenn sie selbst Geburtstag haben – und gleich 20 Stück: Die ersten zehn und weitere zehn ausgeloste Anmelder werden unsere Geburtstagsgäste im neuen Case-Training-Format: eine Woche, drei Fälle zum Anwenden Ihrer klinisch-pharma-zeutischen Kenntnisse, zeitlich flexibel in moderierten online-Foren; Laufzeit 23.- 29.05.2013. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

 

Patientenindividuelle Auswahl von Tyrosinkinase-Inhibitoren: In einer ganz frischen Übersichtsarbeit [1] geben E. Irvine und C. Williams Empfehlungen, welche Patientenfaktoren bei der Wahl des Tyrosinkinasehemmers in der Therapie der chronisch-myeloischen Leukämie berücksichtigt werden sollten. Details finden Sie hier.

 

Fallbeispiele auf der Campus Pharmazie-Website Haben Sie schon gesehen, dass wir seit einiger Zeit Fallbeispiele zu klinisch-pharmazeu-tischen Fragestellungen auf unserer Website zur Diskussion stellen? Mit Freude sehen wir, dass nach und nach immer mehr engagierte Kollegen/innen sich beteiligen. Mit dem nächsten Newsletter gibt es wieder einen neuen Fall. Alle Interessierten sind dann herzlich eingeladen, auf der Website mitzudiskutieren und einen ersten Eindruck zu gewinnen, wie sich ein moderierter fachlicher Austausch online „anfühlen“ kann. Den zuletzt diskutierten Fall finden Sie hier.

 

Pharmakogenetik in der Apotheke Sind Sie fit auf dem Gebiet der Pharmakogenetik? Genetische Polymorphismen, poor und rapid metabolizer ein alter Hut? Das ist gut, denn in Kürze will STADA DNA-Tests auf den Markt bringen, mit denen für ausgewählte Arzneimittel vor Therapiebeginn der genetische Hintergrund des Patienten beleuchtet werden soll, um die personalisierte optimale Dosierung festzulegen. Weitere Informationen finden Sie hier. Und sollten Sie doch den Wunsch haben, Ihr Wissen aufzufrischen: Pharmakogenetik ist Bestandteil des Seminars „Patienten mit Eliminationsstörungen„, weil die Mechanismen sich ähneln. Es findet vom 10.10. bis zum 06.11.2013 statt.

 

Seminare im 2. Halbjahr: Nach Ihrem Sommerurlaub setzen wir unser Seminarangebot mit folgenden Themen fort. „Pharmakokinetik„, „Pharmakotherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen„, „Interpretation von Laborparametern“ und „Pharmakotherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen„.
Haben Sie Themenwünsche für unsere Planung 2014 oder möchten einen kostenlosen Campus-Tag zur Information über das Seminarkonzept in Ihre Region holen? Sprechen Sie uns gern dazu an.

 

e-Learning ist nicht gleich e-Learning: Am Dienstag fand in Köln die Auftaktveranstaltung der „eLearning SUMMIT Tour“ in Köln statt. Unter dem Thema „Lernexzellenz 2.0“ wurde in der intensiven Diskussion vieler Best Practise-Beispiele namhafter Unternehmen auf eindrückliche Weise deutlich:
Die Möglichkeiten des e-Learnings sind vielfältig. Um so wichtiger ist es, die Wahl des e-Learning-Szenarios sorgfältig auf die Bedarfe der Zielgruppe und die damit zusammenhängenden Ziele der Maßnahme abzustimmen. Lesen Sie mehr dazu und diskutieren Sie mit uns hier.

 

Noch Plätze im Seminar „Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Pharmakovigilanz“: Am 23.05.2013 startet das nächste online-Seminar zu dieser Thematik. Dort geht es um Arten und Mechanismen unerwünschter Wirkungen und um die Einschätzung, ob zwischen einer Arzneimitteleinnahme und einem berichteten Symptom ein Zusammenhang bestehen kann. Zentrales Thema ist auch die Abschätzung des Beratungsbedarfs zu unerwünschten Wirkungen. Zudem „übersetzen“ die Teilnehmenden eine Fallschilderung in eine Pharmakovigilanz-Meldung. Das Seminar ist von der BAK mit 26 Punkten akkreditiert. Anmeldung per sofort, nähere Information finden Sie hier.

 

Mit kollegialen Geburtstagsgrüßen

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

 


[1] Irvine E & Williams C: Treatment-, Patient-, and Disease-Related Factors and the Emergence of Adverse Events with Tyrosine Kinase Inhibitors for the Treatment of Chronic Myeloid Leukemia. Pharmacotherapy, published online: 3 APR 2013

e-Learning ist nicht gleich e-Learning

„Wir lernen nicht, um zu wissen.
Wir lernen, um zu können!

Diese Auffassung hat einige Anbieter und Nutzer von eLearning Formaten nachdenklich gemacht – vorgestern, am 23.04.13 bei der Auftaktveranstaltung der „eLearning SUMMIT Tour“ in Köln.

Unter dem Thema „Lernexzellenz 2.0“ wurde in der intensiven Diskussion vieler Best Practise-Beispiele namhafter Unternehmen auf eindrückliche Weise deutlich: Die Möglichkeiten des e-Learnings sind vielfältig.

Umso wichtiger ist es, die Wahl des e-Learning-Szenarios sorgfältig auf die Bedarfe der Zielgruppe abzustimmen – und darauf, was genau mit der Maßnahme erreicht werden soll.

Das Spektrum umfasst u. a. Informationsmaterial oder didaktisch aufbereitetes Lehrmaterial, z. B. als digitale Texte, Animationen, Lehrfilme/Tutorials oder Vorträge auf Websites, Videokanälen oder Lernplattformen.

Es kann online bereit gestellte Aufgaben geben, z.B. als Multiple Choice-Tests, aber auch als komplexe Fallbeispiele, die jeder für sich allein oder mit anderen löst. Der Lernerfolg kann mit Musterlösungen oder individuellem Feedback festgestellt werden.

Ist es möglich, dass sich alle Teilnehmenden zeitgleich zum e-Learning zusammenfinden, können in sogenannten „Virtuellen Klassenräumen“ live-Vorträge, Diskussionen oder Übungen angeboten werden.

Solche e-Learning-Elemente können für sich stehende „Lern-Happen“ sein – oder aufeinander aufbauend und miteinander verzahnt zu einen umfassenderen Lernprozess arrangiert werden; mit oder ohne flankierende Moderation durch Experten.

Neben der Kombination unterschiedlicher online-Formate miteinander kann auch die Verzahnung mit Präsenz-Veranstaltungen ein effizienter und nachhaltiger Weg zu den gesetzten Zielen der Fort- und Weiterbildung sein.

Wie sehen diese Ziele aber aus? Was sind Ihre Ziele als Apotheker/in? Was sind Ihre Bedarfe in Hinblick auf die Gestaltung Ihres nebenberuflichen Lernens?

Und wofür lernen Sie? Seien Sie herzlich eingeladen, hier darüber zu diskutieren.

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik)
Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)