Virtuell virtuos – der Vortrag in Textfassung

Wie berichtet, waren wir am 01.06.2012 anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Fernunterricht an Hochschulen (AG-F) sehr gern der Einladung nachgekommen, unser Seminarkonzept und die Erfahrungen damit einem fachkundigen und interessierten Publikum vorzustellen – und haben uns sehr über den Rückenwind und den regen Austausch im Anschluss gefreut.

Daher haben wir uns auch gern bereit erklärt, den Vortrag zur Veröffentlichung  in der Zeitschrift „Hochschule und Wissenschaft“ (Herbst 2012) aufzubereiten.

Nachtrag im August 2012: Die Artikel der Jahrestagung werden nun sogar in einem eigenen Band in der DGWF-Schriftenreihe „Beiträge“ veröffentlicht.

Der Artikel gibt Interessierten einen praxisorientierten Einblick in das Konzept unserer moderierten online-Seminare sowie den Aufwand und  Nutzen, den es für Anbieter, Moderatoren/innen und auch Teilnehmende bedeutet. Lesen Sie den Artikel hier.

Newsletter Nr. 03/2012

Vier kostenlose STARTER-Plätze: Gewinnen Sie einen unserer vier kostenlosen STARTER-Plätze: Nehmen Sie bis zum 02.07.2012 an der Verlosung von je zwei Plätzen in den beiden Start-Seminaren teil. Die Gewinner werden am 03.07.2012 unter Aufsicht ausgelost. Für alle anderen:

Letzte Tage STARTER-Rabatt: Profitieren Sie noch bis zum 05.07.12 vom STARTER-Rabatt und sparen 25 %.

Förderung „Weiterbildungsbonus“ für Campus Pharmazie-Teilnehmer: Gute Nachrichten für alle, die ihr Beratungswissen in unseren Seminaren erweitern möchten: Erste Anträge zum „Weiterbildungsbonus” wurden bewilligt und bescheren den Antragstellern aktuell eine Übernahme von bis zu 50% der Seminargebühren. Informieren Sie sich, ob auch für Sie Förderungen möglich sind.

Teilnehmerstimmen zu den Seminaren haben wir von unseren „Ehemaligen“ für Sie eingeholt:

„Spannend für mich war, wie die anderen Teilnehmer an die gleiche Fragestellung herangingen; dies hatte einen besonders hohen Lerneffekt für mich. Das Erproben der neuen Kenntnisse an praktischen Fragestellungen baute mir eine Brücke für den beruflichen Alltag. Von den Kenntnissen profitiere ich bis heute.“
(M. Hartig, Chefapotheker im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift; Apotheker für Klinische Pharmazie und für Arzneimittel-Information – Seminarteilnehmer 2008 und 2009)

„Der Kontakt im Seminar ist länger und intensiver als bei den üblichen Abend- oder Wochenendveranstaltungen. Es braucht eine gute Moderation. Jemanden, der sich fachlich gut auskennt und die Schwerpunkte setzt. Das war es, was mir an unserem Kurs so gut gefallen hat.

Mein persönliches Fazit: eine interessante, spannende und moderne Art des Lernens. Gut geeignet, den beruflichen Horizont zu erweitern.“
(P. Garski, Apothekerin in der Rheinstein-Apotheke Berlin – Seminarteilnehmerin 2009 und 2010) 

 
Auf alle Fälle praxisnah: Wie das in online-Seminaren aussehen kann?
Bei uns z. B. so:

Frau P.R., 69 Jahre alt, neu diagnostizierte Typ2-Diabetikerin, deutlich übergewichtig, soll mit Glibenclamid und Simvastatin behandelt werden. In einer kürzlich durchgeführten Untersuchung sind erhöhte Kreatinin- und LDL-Cholesterolkonzen-trationen festgestellt worden.Wie bewerten Sie die geplante Therapie?“

Aufgabenstellungen wie diese lösen Apotheker/innen in unseren Seminaren miteinander. Jedes Teammitglied stellt in einem vorgegebenen Zeitraum von zwei Wochen Bausteine der Lösung in ein Forum ein. Mit Unterstützung der Moderatoren wird daraus Schritt für Schritt eine korrekte, umfassende Lösung erarbeitet. Innerhalb der zwei Wochen ist jedes Teammitglied frei, die eigenen Seminar-Arbeitszeiten nach eigenen Möglichkeiten zu bestimmen.

1 Monat / 1 Thema / 1 Zertifikat: Diesem Prinzip folgen unsere Seminare. Mit in sich abgeschlossenen Themenblöcken, die in vier Wochen mit je acht Stunden Lerneinsatz bearbeitet werden, wollen wir zur Vereinbarkeit von Arbeit, Fortbildung und Privatleben beitragen.

Erfolgreicher Vortrag zur Jahrestagung der AG-F: Am 01.06.2012 verfolgten die e-Learning-Experten der Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen (AG-F) interessiert, wie sich unser Seminarkonzept in den Durchläufen bei der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg 2008-2011 und bis heute entwickelt hat. Sie zeigten sich beeindruckt, wie den spezifischen Herausforderungen der Fortbildung für Apotheker/innen begegnet wird. Seminarkonzept und Präsentation stießen auf großen Beifall.

Serviceseite „Linkliste für Apotheker“: Neu auf unserer Website finden Sie ab sofort nützliche Links zu ausgewählten Internetseiten mit pharmazeutisch relevanten Informationen, Links zu Fachzeitschriften sowie zu Fachorganisationen. Übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen
und wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik) und Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)

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Newsletter Nr. 02/2012

Erste Anmeldungen eingegangen: Ein erfreulicher Auftakt: Neben den vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Unternehmensgründung gehen nun auch die ersten Anmeldungen für die Start-Seminare „Arzneimittel-Interaktionen“ und „Laborparameter“ bei uns ein. Denken Sie bitte daran: Für einen intensiven und effizienten Austausch beschränken wir die Teilnehmerzahl pro Seminar auf 20. Bis zum 01.07.2012 profitieren Sie von unserem Starterrabatt von 25%.

News von der ADKA-Tagung (I): Hans-Peter Lipp (Apo Uniklinik Tübingen) stellte in der Rubrik „Top10-Papers 2012“ einen Diskussionsbeitrag vor, dem zufolge eine Einnahme von Abirateronacetat (und manchen anderen oralen Zytostatika) mit fettreicher Nahrung die Bioverfügbarkeit drastisch erhöht*. Ist also Nahrung, die zum Arzneimittel eingenommen wird, „das pharmakoökonomisch interessanteste Essen überhaupt“, weil man durch die erhöhte Bioverfügbarkeit nur einen Bruchteil der Dosis bräuchte? „Nein“, sagt Lipp, denn Interaktionen zwischen Arznei- und Nahrungsmitteln unterliegen nicht nur sehr hohen inter-, sondern auch intraindividuellen Schwankungen, so dass ein solches Vorgehen zu inakzeptablen Dosisschwankungen führen würde.

BAK Fortbildungspunkte: In unseren Start-Seminaren „Arzneimittel-Interaktionen“ und „Laborparameter“ können Sie bis zu 25 bzw. 26 Fortbildungspunkte für Ihr persönliches Fortbildungszertifikat erreichen. Sie erhalten von uns nach Seminarabschluss eine Bescheinigung über die erreichten Punkte zur Vorlage bei der Kammer.

Vortrag zur Jahrestagung der AG-F: Unter dem Titel „Virtuell virtuos: Zeit fürs Detail und Raum fürs Miteinander. Lösungen für didaktische und organisatorische Herausforderungen – am Beispiel moderierter online-Seminare für Apotheker“ stellen wir am 01.06.2012 anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen (AG-F) das Konzept unserer Seminare vor – und diskutieren unsere Erfahrungen aus den Seminardurchläufen an der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg. Wir freuen uns, damit auch einen Beitrag zur Ehrung von Dr. Marion Bruhn-Suhr anlässlich ihrer Pensionierung zu leisten. Sie hat uns in der AWW miteinander bekannt gemacht und durch ihren dortigen Einsatz die Seminare mit aus der Taufe gehoben.

Campus Pharmazie-Seminare von der Umsatzsteuer befreit: Gute Nachrichten für alle, die sich privat bzw. nicht über ihren Arbeitgeber zu unseren Seminaren anmelden: Die Seminare sind umsatzsteuerbefreit gemäß §4 Nr. 21 a) bb) des UStG. D. h. auf die Seminargebühr müssen keine zusätzlichen 19% Umsatzsteuer gezahlt werden.

News von der ADKA-Tagung (II): Bei der Dosisanpassung an die Nierenfunktion wird diese in aller Regel anhand der Kreatininkonzentration im Serum abgeschätzt. Dafür gibt es verschiedene Gleichungen, von denen die MDRD-Formel deshalb so beliebt ist, weil in ihr das in der Klinik oft schwer zu ermittelnde Körpergewicht des Patienten nicht auftaucht. Walter Haefeli (Klin. Pharmakol. Uni Heidelberg) stellte jedoch dar, dass dies ein Trugschluss ist: Die MDRD-Gleichung schätzt die Nierenfunktion eines Menschen mit einer Körperoberfläche von 1,73m². Haben wir einen Patienten, dessen KOF davon erheblich abweicht, so muss die berechnete Nierenfunktion um die tatsächliche KOF korrigiert werden. Somit wird das Gewicht des Patienten doch benötigt, will man keine „Hausnummern“ erhalten.

Frisch aus dem Druck – Informationsmaterial zum Weitergeben: Allen Interessierten senden wir gern Erst-Informationen und Anmeldeunterlagen zu unserem Seminarangebot zu. Auch zum Weitergeben und als Anlass zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Teilen Sie uns einfach telefonisch oder per e-Mail mit, wie viele Exemplare Sie brauchen.
Fax / Tel. : +49 (0) 40 – 18 17 07 98
eMail: info(at)campus-pharmazie.de

Wir freuen uns, wenn Sie
uns ins Gespräch bringen

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik) und Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)

Newsletter als PDF-Datei
*M. J Ratain: Flushing oral oncology drugs down the toilet.
J Clin Oncol. 2011; 29(30):3958-9