Auftaktseminare mit großem Erfolg abgeschlossen

„Bitte machen Sie genau so weiter!“

So lautet eine der vielen begeisterten Teilnehmer-Rückmeldungen aus unseren beiden Auftakt-Seminaren „Arzneimittelinteraktionen“ und „Interpretation von Laborparametern.

Vom 16.08. bis 12.09.12 nahmen insgesamt 23 Apotheker/innen an unseren Seminaren teil. Alle 23 haben die Mindestanforderungen (meist mehr als) erfüllt und damit die Seminare erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns mit ihnen, dass wir allen ein Zertifikat sowie eine Teilnahmebescheinigung ausstellen konnten, mit der 25 bzw. 26 Fortbildungspunkten auf das persönliche Fortbildungszertifikat der Apothekerkammern angerechnet werden.

Die Evaluationsergebnisse liegen nun vor:

Teilnehmerstruktur

Die Teilnehmerschaft bestand zu ca. zwei Dritteln aus Apotheker/innen aus öffentlichen und zu einem Drittel aus Krankenhausapotheker/innen, davon 70% aus Deutschland und 30% aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg.

 

Ca. 80% der Teilnehmer (18 von 23) nahmen an der Abschlussbefragung teil.

 

Die Hälfte der Befragten brachte mehr als 10 Jahre Berufserfahrung ein, die weiteren 50% trugen mit ein bis zehn Jahren Apothekenpraxis zu einer anregenden Mischung aus Nähe zum Studium und Berufserfahrung bei.

Mit dieser Verteilung war gleichzeitig für genau die Hälfte der Teilnehmer das Fach Klinische Pharmazie bereits Bestandteil des Studiums.

 

Seminarverlauf

Abschlussquote 100%: Wir freuen uns außerordentlich, dass alle Teilnehmer/innen das Seminar erfolgreich absolviert haben.

Und das, obwohl die Teilnehmer sich während der Seminarlaufzeit zusätzlichen zeitlichen Herausforderungen wie Urlaubszeiten oder Erkrankung von Kollegen, Geschäftsreisen oder besonderen familiären Aufgaben gestellt haben.


Etwa die Hälfte der Befragten setzte 9 – 12 Stunden pro Woche für das Seminar ein, etwa ein Drittel kam mit 8 Stunden oder weniger aus.

Die übrigen Befragten setzten sich bis zu 16 Stunden pro Woche mit den Seminarthemen auseinander.

Lernorte / Lernzeiten: Relevante Lernorte waren in Reihenfolge ihrer Bedeutung: Zuhause, am Arbeitsplatz und auf Geschäftsreisen.

Die Teilnehmer beschreiben, dass sie unterschiedliche Zeiten für verschiedene Aktivitäten nutzen konnten: So verwendeten sie ruhige Morgen- oder Abendstunden zuhause sowie längere Bahnreisen eher für konzentriertes Bearbeiten des Studienmaterials oder der Fallbeispiele, während sich für ein Verfolgen der Forendiskussionen z. B. auch kürzere „Leerlaufzeiten“ am Arbeitsplatz anboten. Hier mehr zum Thema „Lernzeiten unserer Teilnehmer“

Lernplattform: Alle Befragten konnten sich – u. a. mit Hilfe der angebotenen Einführung – schnell im Seminar orientieren. Anregungen zu Details einiger Funktionen der Lernplattform haben wir gern bereits während der Laufzeit umgesetzt.

Seminarbewertung

Als Gesamtnote vergaben die Teilnehmer ein„Sehr gut“ (1,38).

Interessant ist, dass es zwischen Teilnehmern aus öffentlichen und Krankenhausapotheken oder Neueinsteigern und Kennern der Klinischen Pharmazie keine signifikanten Unterschiede in den Evaluationsergebnissen gab.

Didaktisches Konzept / Ziele / Inhalte: 95 – 100 % der Befragten waren der Meinung, folgende Aussagen treffen voll oder überwiegend zu:

  • Die Materialien, Aufgaben und Fragestellungen waren insgesamt angemessen praxisorientiert.
  • Der Austausch in den Plenarforen hat die Auseinandersetzung mit den dort diskutierten Themen vertieft.
  • Meine eigenen Ziele für dies Seminar habe ich erreicht.
  • Alle Themen, die mir zum Seminarthema wichtig waren, wurden behandelt.

Auf die Frage, ob die selbst gesteckten Lernziele erreicht wurden, antworteten fast alle Teilnehmer mit ‚vollständig‘ oder ‚überwiegend‘. Auch diese Einschätzung war unabhängig davon, ob Teilnehmer Klinische Pharmazie bereits als Fach im Studium hatten und ob sie in einer öffentlichen oder Krankenhausapotheke arbeiten.

 

Teamarbeit: Das Lösen eines komplexen Fallbeispiels im Team von drei bis fünf Kolleginnen/en wurde in den offenen Antworten mehrfach als besonders bereichernd und motivierend für eine intensive praxisnahe Auseinandersetzung benannt. 95 % der Befragten bewerteten die Aufgabenstellungen für Teams und die Diskussionen in den Teams als hilfreich für die Erarbeitung der Inhalte.

 

Moderation / Betreuung: Die fachliche sowie die lernorganisatorische Moderation und Betreuung wurde von 95 % der Befragten mit „sehr gut“, von 5% mit „gut“ bewertet.

 

Zwei Drittel der Befragten würden die Moderation nicht zugunsten niedrigerer Kursgebühren reduzieren wollen – kein Teilnehmer war der Meinung, die Moderation könne zugunsten geringerer Gebühren deutlich reduziert werden:

 

aus Moderatorensicht

Wir haben zwei sehr engagierte Teilnehmergruppen erlebt, die sich über die gesamte Seminarlaufzeit hinweg (vier Wochen Kern-Seminarzeit plus Einführungs- und Nachbereitungswoche) außerordentlich freundlich, wissbegierig und verbindlich fachlich ausgetauscht haben.

Durch die Lernplattform oder sonstige technischen Anforderungen ergaben sich keine lernhemmenden Hürden. Wo es Schwierigkeiten gab oder Einstellungen sich als unkomfortabel erwiesen, konnten wir Dank der Anregungen und Rückmeldungen der Teilnehmer in den meisten Fällen noch im Seminarverlauf optimieren.

Das grundlegende Konzept hat sich (erneut) deutlich bewährt: In Hinblick auf die engmaschige Moderation, die zeitliche Flexibilität sowie hinsichtlich der Verzahnung von Einzel-, Team- und Gesamtgruppen-Arbeit.

Natürlich gab es auch Wünsche und Anregungen, z.B. zu inhaltlichen Schwerpunktsetzungen und der Bearbeitungstiefe einerseits, und dem Bedürfnis nach wiederholter Einübung andererseits. Wir prüfen alle Anregungen – und wo Entscheidungen Kompromisse bleiben müssen, ermutigen wir die Teilnehmer durch Beiträge und Nachfragen im Seminar ihre eigenen Schwerpunkte verstärkt einzubringen.

Insgesamt zeigt die Evaluation, dass das Ziel der CaP Campus Pharmazie GmbH, ein Fortbildungsformat zu schaffen, das gut mit zeitlichen und sonstigen Belastungen zu vereinbaren ist (s. „Leitidee: Vereinbarkeit„), offensichtlich erreicht wird.

Teilnehmerstimmen

  • Ich finde das didaktische Konzept sehr effektiv. Die Kombination aus Selbststudium, Diskussion und der Möglichkeit Fragen zu stellen ist sehr lernfreundlich.
  • Ein durchweg gelungenes Konzept mit überaus kompetenten und sympathischen Moderatoren.
  • Sehr gutes Skript, interessante und lernreiche Fallbeispiele, super Betreuung.
  • Bitte machen Sie genau so weiter!!
  • Einen ganz besonderen Stellenwert bekommt das Seminar durch die sehr persönliche Betreuung, die gekennzeichnet ist durch eine stets freundliche Ansprache mit Witz und Herz.
  • Es hat wirklich viel Spaß gemacht, mit Ihnen Moderatorinnen und dem Team pharmazeutisch zu arbeiten.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Seminarteilnehmern und freuen uns, dass viele schon jetzt entschieden haben, weiterhin miteinander und mit uns z.B. in unserem Alumni-Netzwerk der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbunden zu bleiben.

Lernzeiten unserer Teilnehmer

Pro Seminar brauchen Sie etwa 32 Stunden „netto-Lernzeit“,
um die Lernziele für das Zertifikat zu erreichen – ca. 8 Stunden pro Woche.

   

Fortbildungen brauchen Zeit – und davon hat man mal mehr, meist weniger: Unsere Teilnehmer nutzen kürzere und längere Zeiträume  für unterschiedliche Seminar-Aktivitäten – integriert in ihren Arbeitsalltag:

  • z. B. eine konzentrierte Stunde morgens für das Studienmaterial und die Aufgaben, bevor es losgeht mit dem Alltag
  • z. B. eine halbe Stunde zwischendurch (bei Regenwetter und wenig Kundenverkehr) – um über Fragen und Erfahrungen im Forum zu diskutieren
  • z. B. tagsüber „Praxistest“ der neuen Erkenntnisse in der Apotheke
  • z. B. immer mal 10 – 20 min im Notdienst, um den Anregungen aus dem Forum nachzugehen
  • z. B. auf der Fahrt zur Arbeit das Fallbeispiel weiterdenken.
  • z. B. immer mal 20 min in der Mittagspause, um den aktuellen Stand der Teamaufgabe zu erfahren und eigene Beiträge einzustellen
  • z. B. zwei oder drei reservierte konzentrierte Lernstunden am Wochenende, um die neuen Erkenntnisse zu verinnerlichen
  • z. B. abends, wenn die Kinder im Bett sind, mit Ruhe Artikel nachlesen und Aufgaben lösen

…und wer kann und will, tauscht sich auch viele weitere Stunden mit Kollegen/innen und den Moderatoren aus.

Anmeldeschluss Oktoberseminare

Aktuell auf der Zielgeraden

Die beiden STARTER-Seminare „Laborparameter“ und „Arzneimittelinteraktionen“ sind auf der Zielgeraden – und wir freuen uns sehr über die Zwischenmeldungen, die uns zeigen, dass das Seminarkonzept in Hinblick auf Praxisbezug, Anwendungsorientierung und kollegialen Austausch auch dieses Mal aufgeht.

Vorweg: Ganz spannend war auch zwischen den Zeilen zu lesen, wann und wo sich unsere Teilnehmer mit den Seminarinhalten und -aktivitäten auseinandergesetzt haben. Ein paar Eindrücke dazu finden Sie hier.

Der Blick nach vorn

Bis zum 20.09. nehmen wir Anmeldungen an für die Seminare „Angewandte Pharmakokinetik“ und „Medizinische Literaturrecherche; Laufzeit Do 11.10. bis Mi 07.11.2012.

In den beiden Seminarbeschreibungen finden Sie nun auch Seminarfahrpläne, die die Aktivitäten der Seminars illustrieren.

Für beide Seminare erhalten Sie jeweils bis zu 26 Fortbildungspunkte der BAK.

Aus didaktischen und organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt.

Aus aktuellem Anlass auch noch einmal der Hinweis auf Fördermöglichkeiten für die Teilnahme an unseren Seminaren: Etliche Teilnehmer konnten bereits von öffentlichen Förderungen in Höhe bis zu 50% der Seminargebühren profitieren.

Und natürlich stehen wir bei Fragen – wie immer – gern zur Verfügung.