Newsletter Nr. 04/2016

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Der Seminarfahrplan 2017 ist da! Frühbucherrabatt bis 30.11.2016: Unser Seminarkalender 2017 ist ab sofort online. Bis zum 30.11.2016 erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung 15% Rabatt auf jedes gebuchte Seminar.

 

Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen 12.01. – 08.02.
Arzneimittelinteraktionen 26.01. – 22.02.
Angewandte Pharmakokinetik 27.04. – 24.05.
Interpretation von Laborparametern 25.05. – 21.06.
Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen 15.06. – 12.07.
Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation 07.09. – 04.10.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen 09.11. – 06.12.

 

Der Medikationsplan – jetzt verbindlich: Was der Patient dazu von Ihnen wissen muss: Seit zwei Wochen gibt es den Medikationsplan in „bundeseinheitlicher“ Form. Wie kann man den Plan für den Patienten in eine akkurate Arzneimitteltherapie übersetzen? Hilfen dazu finden Sie hier.

 

Neue Regeln für Metformin: Die EMA hat den Einsatz von Metformin bei Niereninsuffizienz neu bewertet und kommt zu dem Schluss, dass es unter bestimmten Bedingungen bis zu einer glomerulären Filtrationsrate von 30ml/min angewandt werden kann. Wir haben Ihnen hier eine Übersicht dazu zusammengestellt.

 

Neu beim Campus: Lunch & Learn-Webinare! Auftakt: „Interprofessionelle Kommunikation“: Verständigung mit den Ärzten ist im niedergelassenen wie im Krankenhaus-Bereich extrem bedeutsam. Wir starten unser neues Webinarangebot am 17.11.16 um 12:30 mit einer einstündigen interaktiven Online-Veranstaltung. Unser Gast: Dr. Karen Lütsch, die in Australien die Einführung des Medikationsmanagements begleitet hat. Informationen zu Dr. Lütsch sowie zur Teilnahme hier.

 

Fachinformationsdienst Pharmazie: Kennen Sie PubMed? Nun gibt es auch PubPharm, seit dem vergangenen Monat zugänglich über die Unibibliothek Braunschweig. Beide ermöglichen die Recherche nach klinischen Studien, Übersichtsarbeiten etc. In unserem Online-Seminar „Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ lernen Sie vom 10.11. – 07.12.2016, wie das geht und schaffen Sie sich damit eine solide Grundlage für Ihre Medikationsanalysen.

 

Adventskalender 2016: Auch in diesem Jahr soll es auf große Nachfrage hin wieder einen Online-Adventskalender geben. Ihr persönliches Highlight zur patienten-orientierten Pharmazie nehmen wir gern mit auf. Sie sind herzlich willkommen, uns Ihren Beitrag bis zum 20.11.16 zu mailen.

 

Mit herbstlich-herzlichen Grüßen

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Bildnachweis: © Karen Roach | fotolia.com

Neue Regeln für Metformin

Die AbkürzungMetformin kann nun auch bei Patienten mit moderat eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. bei einer glomerulären Filtrationsrate, GFR, von 30–59 ml/min) eingesetzt werden, um Typ 2-Diabetes zu behandeln. Zu dieser Empfehlung kommt die EMA im Rahmen ihrer Neu-Bewertung der Anwendung von Metformin-haltigen Arzneimitteln [1].

Regeln bisher

Bislang galt bei GFR-Werten unter 45 ml/min eine Kontraindikation, weil Metformin, das ausschließlich renal eliminiert wird (Q0<0,1), bei Niereninsuffizienz kumulieren und dann bei erhöhten Plasmakonzentrationen eine Laktatazidose auslösen kann. Die Dosierungsvorschriften lauten [2]:

  • GFR >60ml/min: maximal 3g Metformin verteilt auf drei Einzelgaben
  • GFR 45-59ml/min: 1g täglich, verteilt auf zwei Einzelgaben (unter Monitoring der Nierenfunktion und nur bei Abwesenheit von Faktoren, die eine Laktatazidse zusätzlich begünstigen, z.B. Herzinsuffizienz, COPD)
  • GFR <45ml/min: absolut kontraindiziert

Die meisten Metformin-Generika enthalten zur Zeit sogar noch eine Kontraindikation ab einer GFR von 60ml/min. Sie werden in der Praxis aber genauso eingesetzt wie das Originalpräpat.

Neue Regeln

Die EMA-Empfehlung lautet jetzt [1]:

  • GFR >60ml/min: maximal 3g Metformin verteilt auf drei Einzelgaben
  • GFR 30-59ml/min: die Dosis ist der Nierenfunktion anzupassen, diese muss mindestens jährlich überprüft werden, und Risikofaktoren für die Laktatazidose sind weiterhin zu berücksichtigen
  • GFR <30ml/min: absolut kontraindiziert

Für Kombinationspräparate mit Metformin, die wegen des Kombinationspartners schon bei höheren GFR-Werten kontraindiziert sind (z.B. SGLT2-Inhibitoren), gelten diese Kontraindikationen natürlich weiterhin.

Nierenfunktion und Dosisanpassung:

Wie weit die Dosis eines Wirkstoffs bei einem Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden muss, hängt vom Wirkstoff und von der Nierenfunktion ab. Die Ermittlung der angepassten Dosis ist Gegenstand unseres Seminars „Arzneimitteltherapie für Patienten mit Eliminationsstörungen“.

 

Quellen

[1] EMA / Committee for Medicinal Products for Human Use: Use of metformin to treat  diabetes now expanded to patients with moderately reduced kidney function. 14 October 2016 (EMA/603690/2016)

[2] Fachinformation Glucophage® (Februar 2015)

Bild: © beermedia / Fotolia.com

 

Newsletter Nr. 09/2013

Allen Newsletterlesern wünschen wir einen goldenen Herbst.

Fortbildungskalender 2014: Der Herbst läutet bei uns nicht das Jahresende ein, sondern das neue Jahr: Der neue Campus-Fortbildungskalender ist da. Hier zum Download als PDF für Sie.

Profitieren Sie von 20% Frühbucherrabatt bei Anmeldungen bis zum 31.10.2013.

Die Termine im Überblick finden Sie am Ende des Newsletters.

 

Optimale kardiovaskuläre Therapie bei Patienten über 85: Können Therapieempfehlungen, die auf Studien mit jüngeren Erwachsenen beruhen, auf Patienten jenseits der 80 angewandt werden? Für die Empfehlung, nach einem Herzinfarkt eine Kombination aus ASS, ACE-Hemmer / AT1-Blocker, Betablocker und Lipidsenker einzusetzen, scheint das zu gelten. Mehr Informationen hier.

 

„Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“: In diesem Seminar betrachten wir die besonderen pharmazeutischen Herausforderungen bei der Therapie der Patientengruppen Kinder, Senioren und Schwangere sowie Stillende. Neben der Frage der Übertragbarkeit von Studienergebnissen aus anderen Patientengruppen (s.o.) sind hier eine Reihe von pharmakokinetischen, ‑dynamischen und funktionalen Unterschieden zu beachten, um eine sichere Arzneimitteltherapie zu gewährleisten. Nächster Lauf: 07.11.–04.12.13. Mehr Informationen hier.

 

Copeptin: ein neuer Herzinfarktparameter Gerade in kritischen Situationen wie dem Verdacht auf einen Herzinfarkt wünscht man sich einen sensitiven und spezifischen Laborparameter, der sofort messbar reagiert. Copeptin, ein Glykoprotein, könnte sich als ein solcher Parameter erweisen. Erste Studien wurden jüngst beim Kongress der Europäischen Kardiologen vorgestellt. Ein Kurzbericht dazu hier.

 

„Interpretation von Laborparametern: Dieses Seminar startet am kommenden Donnerstag mit Teilnehmenden aus öffentlichen und Krankenhausapotheken. Campus-Seminar-Erfahrene sowie „Neuzugänge“, Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bereits dabei, sich miteinander und mit dem Seminarmaterial vertraut zu machen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

 

„Angewandte Pharmakokinetik“ erfolgreich abgeschlossen: Noch drei Tage bis zum inhaltlichen Abschluss des Seminars „Angewandte Pharmakokinetik„, aber schon jetzt ist klar, dass alle Teilnehmerinnen sich weit mehr als im Rahmen der Mindestanforderungen für das Zertifikat im Seminar engagiert haben. Noch eine letzte Systematisierung und Abrundung des wichtigen Grundlagenthemas, dann versenden wir mit Freuden eine neue Runde Zertifikate.

 

Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des BfArM erschienen: mit Informationen zu Methylphenidat, Masern- und HPV-Impfung und den ersten Erfahrungen zur Meldung von UAW-Verdachtsfällen durch Verbraucher.

 

Patienten mit Schlaganfallrisiko erkennen: Wenn Sie wissen möchten, an welchen Indikatorarzneimitteln Sie Patienten mit Vorhofflimmern erkennen und wie Sie deren Schlaganfallrisiko einschätzen können, finden Sie hier mehr Informationen dazu. Diese Informationen könnten Sie auch gleich im Online-Case Training (s.u.) anwenden.

 

Online-Case Training: Soll Frau R. mit Vorhofflimmern und KHK ein Statin einnehmen? Herr D. bekommt Furosemid, Quinapril und Metformin und fühlt sich akut unwohl – was ist da los? Kann Herr M., der unter Schlafstörungen, Depression und KHK leidet, mit einem Benzodiazepin behandelt werden?

 

Im Online-Case-Training eine Woche lang mit KollegInnen drei knifflige Fälle diskutieren und lösen: 14.-20.11.2013. Jetzt anmelden!

 

Mit herbstlichen, kollegialen Grüßen,

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Der Campus Pharmazie-Fortbildungskalender 2014

„Arzneimitteltherapie bei Patienten bei Eliminationsstörungen“

16.01. – 12.02.2014

„Arzneimittelinteraktionen“

13.03. – 09.04.2014

„Angewandte Pharmakokinetik“

01.05. – 28.05.2014

„Unerwünschte Arzneimittelwirkungen“

01.05. – 28.05.2014

„Interpretation von Laborparametern“

04.09. – 01.10.2014

„Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“

13.11. – 10.12.2014

„Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“

13.11. – 10.12.2014

„Case Training“:  23. – 29.01.  |  03. – 09.04.  |  12. – 18.06.  |  18. – 24.09.2014

 

Orale Antidiabetika schützen vor Krebs

Neue Studienergebnisse

Insulin und sein Verwandter, der insulinähnliche Wachstumsfaktor, fördern das Wachstum von Krebszellen. Daher ist die Vermutung naheliegend, dass eine medikamentöse Korrektur der Blutzuckerspiegel und damit der Hyperinsulinämie, die im Frühstadium eines Typ 2-Diabetes mit Insulinresistenz typisch ist, das Risiko einer Krebserkrankung senken könnte.

Eine taiwanesische Studie der Universität von Taipeh hat nun anhand von Versicherungsdaten (Diagnosen, stationäre und ambulante Verordnungen) ergeben, dass Patienten, die wegen einer Diabetes mellitus-Erkrankung mit oralen Antidiabetika behandelt wurden, ein geringeres Risiko hatten, an Krebs zu erkranken.

Ausgehend von der Erstdiagnose des Diabetes mellitus wurden die Daten der fast 33.000 Patienten sechs Jahre lang verfolgt und die Verordnungsdaten der antidiabetischen Therapie sowie die Häufigkeit einer nachfolgenden Krebsdiagnose im Vergleich zu einer Gruppe von knapp 66.000 Kontrollpatienten ohne Diabetes mellitus ermittelt.

Folgende Gruppen wurden ausgewertet und zeigten die angegebenen, nach Alter, Geschlecht, Einkommen, Co-Morbidität sowie Sulfonylharnstoff-, Thiazolidindion- und Insulinanwendung adjustierten ‚Hazard Ratios‘ (das ist das Verhältnis der Ereignis- (hier: Krebs-)häufigkeit in der Beobachtungs- und in der Kontrollgruppe):

  • Probanden ohne Diabetes mellitus: HR 1.00
  • Diabetes-Patienten ohne Behandlung: HR 1.58* (95%-Konfidenzintervall 1.47–1.68)
  • Diabetes-Patienten unter Metformin-Monotherapie: HR 1.50* (95%-KI 1.32–1.71)
  • Diabetes-Patienten unter anderen oralen Antidiabetika als Metformin: HR 0.95 (95%-KI 0.81–1.12)
  • Diabetes-Patienten unter Metformin-haltiger Kombitherapie: HR 0.51* (95%-KI 0.42–0.61)

Die HR zeigen, dass Diabetespatienten ohne Therapie ein erhöhtes Krebsrisiko gegenüber Nicht-Diabetikern zeigten, während unter Metformin-haltiger Kombitherapie ein niedrigeres Risiko bestand als bei Probanden ohne Diabetes mellitus.

Im Vergleich zur Nicht-Therapie reduzierten alle antidiabetischen Therapieregime das Krebsrisiko, bei den Metformin-haltigen Kombitherapien und den kein Metformin enthaltenden antidiabetischen Therapien war dieser Effekt signifikant.

Interessanterweise verlieh aber auch eine Metformin-Monotherapie Schutz vor Krebs, wenn die Dosierung ausreichend hoch war: In verschiedenen Dosierungsklassen wurden die folgenden HR gefunden:

  • Diabetes-Patienten ohne Behandlung: HR 1.00
  • Diabetes-Patienten unter Metformin-Monotherapie in der Dosierung:
  • <90 Defined Daily Doses (DDD): HR 1.09 (0.92–1.28)
  • 90-180 DDD: HR 1.09 (0.82–1.46)
  • 180-360 DDD: HR 0.77 (0.54–1.10)
  • 360-720 DDD: 0.40* (0.24–0.66)
  • 720-1080 DDD: HR 0.37* (0.18–0.74)
  • > 1080 DDD: HR 0.27* (0.09–0.84)

Patienten, die in den sechs Beobachtungsjahren mehr als 360 DDD Metformin erhalten hatten (1 DDD = 2000mg), hatten ein signifikant niedrigeres Krebsrisiko als Diabetes-Patienten ohne antidiabetische Therapie. Diese Beobachtung traf auch auf Patienten unter Metformin-haltiger Kombitherapie zu.

Auch in epidemiologischen Studien innerhalb kaukasisch-stämmiger Bevölkerungsgruppen wurde dieser Effekt bereits gefunden, jedoch beinhaltet die taiwanesische Studie detaillierte Untersuchungen zur Dosis-Wirkungs-Beziehung, die in den bisherigen Studien nicht unternommen wurden.

Diese Daten könnten zur Erhöhung der Therapietreue bei Typ2-Diabetikern ins Feld geführt werden.

* p<0.001

Quelle: HC Lin et al.: Effects of Metformin Dose on Cancer Risk Reduction in Patients with Type 2 Diabetes Mellitus: A 6-Year Follow-up Study. Pharmacotherapy 2013, first published online: 17 JUL 2013, doi: 10.1002/phar.1334

Newsletter Nr. 06/2013

Online-Seminare - im Sommer auf der Wiese...

Kardioprotektion bei Krebstherapie: Nicht nur Dexrazoxan, sondern auch ACE-Hemmer, Statine und Betablocker könnten der Beeinträchtigung der Herzfunktion durch kardiotoxische Krebsmedikamente vorbeugen, wenn sie vor der Chemotherapie verabreicht werden. Darauf deutet eine [EXPAND eine australische Meta-Analyse hin.]K Kalam, TH Marwick: Role of cardioprotective therapy for prevention of cardiotoxicity with chemotherapy: A systematic review and meta-analysis. Eur J Cancer. 2013, Online-Veröffentlichung 25.05.2013[/EXPAND]

 

10% Frühbucherrabatt auf unser Angebot für Sie im 2. Halbjahr 2013:

Moderierte Online-Seminare

12.09. – 09.10. Angewandte Pharmakokinetik
10.10. – 06.11. Interpretation von Laborparametern
10.10. – 06.11. Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen
07.11. – 04.12. Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen

Angewandte Pharmakokinetik ist die ideale Grundlage für die Seminare um Eliminationsstörungen und Altersgruppen, weil viele Aspekte der Arzneimitteltherapie für diese Patientengruppen auf einer veränderten Pharmakokinetik beruhen.

Online-Case-Trainings
19.09. – 25.09. Fälle 01, 02, 03
14.11. – 20.11. Fälle 04, 05, 06Von den themenübergreifenden Case-Trainings profitieren Sie sowohl als Einstieg in die Seminare als auch zur vertiefenden Anwendung, wenn Sie Seminare abgeschlossen haben. Werden beide Formate gebucht, reduzieren sich die Teilnahmegebühren um bis zu 125,- €.

Bei Anmeldung bis zum 31.07.2013 erhalten Sie für alle Seminare und Case-Trainings 10% Frühbucherrabatt. Nähere Informationen zu den Inhalten, Zielen, Kosten, Nutzen und Rabatten auf der Website.

 

Was ist E-Learning? In der aktuellen Ausgabe der DAZ (Nr. 26 v. 27.6.13) beschreiben wir, was E-Learning ist, aus welchen Bausteinen es sich zusammensetzen kann und welche Szenarien sich für welche Ziele eignen. Wir haben außerdem einen Überblick über die aktuellen deutschsprachigen E-Learning-Angebote zu Themen der Patientenberatung für Sie zusammengestellt.

 

Gliflozine[EXPAND Eine neue Übersichtsarbeit] – SR Taylor, KB Harris: The Clinical Efficacy and Safety of Sodium Glucose Cotransporter-2 Inhibitors in Adults with Type 2 Diabe-tes Mellitus. Pharmacotherapy 2013, Online-Veröffentlichung 06.06.2013 – [/EXPAND] fasst die Erkenntnisse der Zulassungsstudien zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit der Gliflozine der des Metformins entspricht. Anlass zur Sorge gibt jedoch das vielleicht erhöhte Krebsrisiko unter Dapagliflozin. Mehr Informationen hier.

 

Kongress für Patientensicherheit: Am 13. und 14.06 fand in Berlin der 4. Kongress zur Patientensicherheit unter medikamentöser Therapie statt. Die Tatsache, dass die Teilnehmerschaft zum Großteil aus Apothekern bestand, ist erfreulich, da die Patientensicherheit auch aus politischer Sicht ein beachtetes Thema ist. Sie darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass einige Krankenkassen gerade dabei sind, die pharmazeutische Kernkompetenz der Patientenberatung in die eigenen Hände zu nehmen. Ein Alarmsignal! Mehr Informationen hier.

 

Glückwunsch den Absolventen des Seminars Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Pharmakovigilanz: Alle Teilnehmenden haben die Anforderungen glänzend erfüllt – und gehen der Abschlussbefragung nach sehr zufrieden aus dem Seminar: „Es ist eine hervorragende Möglichkeit, berufsbegleitend auf hohem Niveau Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Die Dauer von vier Wochen bewirkt eine Festigung der (neuen und alten) Kenntnisse, die in Tages- oder Wochenendseminaren so nicht zu erreichen ist“.

Die Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen für die 26 Fortbildungspunkte der Kammer sind sehr verdient. Wir freuen uns über den Zuwachs im Alumni-Netzwerk.

 

Wir wünschen Ihnen
schöne Sommerwochen!

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

genannte Studien:
Kalam, TH Marwick: Role of cardioprotective therapy for prevention of cardiotoxicity with chemotherapy: A systematic review and meta-analysis. Eur J Cancer. 2013, Online-Veröffentlichung 25.05.2013

SR Taylor, KB Harris: The Clinical Efficacy and Safety of Sodium Glucose Cotransporter-2 Inhibitors in Adults with Type 2 Diabetes Mellitus. Pharmacotherapy 2013, Online-Veröffentlichung 06.06.2013