
Nach zwei sehr intensiven Seminaren zu besonderen Patientengruppen vor der Sommerpause starten wir am 17.09.2026 ins Seminar „Unerwünschte Wirkungen und Pharmakovigilanz“.
Inhalte
In diesem Seminar geht es um den Umgang mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Sie frischen den Überblick über unerwünschte Arzneimittelereignisse, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehler auf. Sie erfahren, bei welchen Patienten und bei welchen Wirkstoffen mit einem erhöhten Risiko unerwünschter Wirkungen zu rechnen ist und erhalten Arbeitshilfen, um zu entscheiden, wie wahrscheinlich es ist, dass ein vom Patienten beschriebenes Symptom in kausalem Zusammenhang mit der Anwendung eines Arzneimittels steht.
In den Aufgaben wird das Erkennen und Vermeiden von unerwünschten Wirkungen und Medikationsfehlern mit einem Fokus auf der Kausalitäts-Beurteilung an Fallbeispielen trainiert. Die Behandlung von potenziellen unerwünschten Wirkungen in der Patientenberatung im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Adhärenz wird diskutiert. Und wir verwenden anhand einer Fall-Schilderung den aktuell geltenden Pharmakovigilanzbogen.
Eigene Fragestellungen und Aspekte zum Thema „unerwünschte Wirkungen“ sind herzlich willkommen!
Lernziele
Nach der Teilnahme am Seminar werden Sie
- die verschiedenen Typen unerwünschter Arzneimittelwirkungen beschreiben und Praxisbeispiele zuordnen können,
- Ursachen für das Auftreten unerwünschter Arzneimittelwirkungen identifizieren können,
- entscheiden können, welche unerwünschten Wirkungen Sie in der Patientenberatung erwähnen sollten,
- in der Beratung angemessene Maßnahmen vorschlagen können, um das Auftreten unerwünschter Arzneimittelwirkungen zu vermeiden,
- das nationale Pharmakovigilanz-System kennen und daran aktiv teilnehmen können,
- Maßnahmen zur Verhinderung von Medikationsfehlern beurteilen können.
Konzept, Kosten, Anmeldung
Details zum Ablauf unserer Seminare, was sie von den üblichen Live-Online-Veranstaltungen unterscheidet und was sie kosten, finden Sie auf unserer Angebotsseite. Das Seminar ist mit 26 Fortbildungspunkten von der Bundesapothekerkammer akkreditiert. Und hier melden Sie sich an.