Newsletter Nr. 02/2016

Newsletter 02/2016

Detektivische Medikationsanalyse: Rena Clear und Distrib Volum sitzen wieder an einem kniffligen Fall: mehrere Blutdrucksenker, mehrere Schmerzmittel und dazu offenbar ein Magenproblem bei einem 75-Jährigen. Können Sie helfen?

 

Flexibles Lernen für angehende Fachapotheker für Allgemeinpharmazie: Gute Nachrichten aus der Akkreditierungsabteilung: Das Online-Seminar „Arzneimitteltherapie für besondere Altersgruppen“ wird angerechnet als Seminar A.2 „Arzneimitteltherapie und pharmazeutische Beratung bei besonderen Patienten-gruppen“, das bisher ausschließlich als mehrtägiges vor-Ort-Seminar angeboten wurde. Der nächste Durchgang des Online-Seminars startet am 22.09.2016, s. ABDA-Veranstaltungskalender.

Pharmakokinetisch gestärkt in den Sommer! Grundlegendes Handwerkszeug für die Optimierung der Arzneimitteltherapie für Senioren, Kinder, Patienten mit Niereninsuffizienz usw. sowie Anwendung in konkreten Fällen bietet Ihnen das Online-Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“, Start 26.05.2016. Anmeldungen sind noch möglich. Wir freuen uns auf Sie!

 

Digitale Qualifizierung – die Lösung für kleine Unternehmen? Eine aktuelle Bitkom-Studie zur beruflichen Fort- und Weiterbildung zeigt, dass und aus welchen Gründen kleine Unternehmen auf digitales Lernen setzen.

 

Mit herzlichen Grüßen in den
blühenden Sommer

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Bildnachweis: © Africa Studio / Fotolia.com

Newsletter Nr. 02/2015

 

Mysterium Multimediaktion

 

Mysteriöses Muskelzucken – ein Fall für Dr. Kinet: Erfreuen Sie sich an einer Detektivgeschichte, die an einem Fallbeispiel pharmakokinetischen Zusammenhängen einer gefährlichen Multimedikation auf den Grund geht. Hätten Sie es gewusst…?

 

Medikationsanalyse: Erneut bieten wir mit unserem Netzwerkpartner, der Apothekerkammer Hamburg, ein Blended-Learning-Seminar zur Medikationsanalyse an. Am 18.04.15 treffen wir uns zum Präsenztag, in dem es um die Medikationsanalyse als Prozess und Kommunikation geht. In der ersten Junihälfte finden Online-Case-Trainings statt. Die Teilnehmer analysieren dort drei Medikationen innerhalb einer Woche zu selbst gewählten Zeiten im kollegialen Austausch. Restplätze zu buchen über die AKHH.

 

Indikatoren für arzneimittelbezogene Probleme analysiert: Um Patienten zu identifizieren, die in besonderem Maß von einer Medikationsanalyse profitieren könnten, sind Indikatoren hilfreich, die auf das Vorhandensein von Problemen hinweisen. Wir stellen Ihnen eine US- und eine Schweizer Studie vor, die mit ganz unterschiedlichen Verfahren nach solchen Indikatoren gesucht haben.

 

Suizidrisiko unter Antidepressiva: Eine britische Beobachtungsstudie an knapp 240.000 Patienten mit Depression hat die Häufigkeit von Suizid(versuchen) und selbst-aggressivem Verhalten in Abhängigkeit vom antidepressiven Wirkstoff untersucht. Ergebnis: Mirtazapin, Trazodon und Venlafaxin haben ein größeres Risiko als Trizyklika und SSRI. Mehr dazu hier.

 

Physiologie und das Verhalten von Arzneimitteln im Körper: Dieses Zusammenspiel zu verstehen ist unmittelbar relevant für Interaktionen, unerwünschte Wirkungen sowie die Therapieanpassung für Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen oder geriatrische Patienten (s. Detektivgeschichte).

Das SeminarAngewandte Pharmakokinetik vermittelt dieses Zusammenspiel und ist darum der ideale Einstieg in diese Themen. Laufzeit: 23.04.-20.05.15. Eine Beschreibung unseres Seminarkonzepts, des Nutzens und der Kosten finden Sie auf unserer Website. Letzte Anmeldungen nehmen wir bis zum 09. April über das Online-Anmeldeformular oder per E-Mail entgegen.

 

Leitlinie zum langfristigen Opioideinsatz aktualisiert: Wir haben für Sie die Gründe für die Aktualisierung sowie mögliche Indikationen und Kontraindikationen für Opioide bei CNTS zusammengestellt.

Kollegial grüßen in die Osterzeit

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 01/2015

 

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Netzwerkpartnerschaften: Unsere Netzwerkpartnerschaften mit den Apothekerkammern Westfalen-Lippe und Hamburg, ADEXA und der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Krankenhausapotheker sind verlängert. Als Mitglied eines Netzwerkpartners profitieren Sie z.B. von Rabatten auf unsere Fortbildungsangebote.

 

Interaktionsdatenbanken im Netz: Eine Kurzbeschreibung der Datenbank Epocrates, die in der Basisversion frei zugänglich ist, finden Sie auf unserer Webseite. Epocrates gibt sehr kurzgefasste Interaktionsmeldungen, die sich vor allem zum schnellen Screening eignen.

 

Arzneimitteltherapie bei Senioren: Die Einstufung von Beschwerden als unerwünschte Arzneimittelwirkungen fällt bei Polymedikation besonders schwer. Wertvolle Hilfe zur Optimierung der Therapie bei Senioren bieten Leitlinien, die speziell auf diese Patientengruppe zugeschnitten sind. Eine Sammlung solcher Leitlinienadressen finden Sie ebenfalls hier bei uns auf der Website.

 

Literaturrecherche: Für die Literaturrecherche braucht man zu allererst eine konkrete Fragestellung. Hilfestellung dabei kann die TRIP-Datenbank liefern..

 

Medikationsanalyse und -management: Zwei Veranstaltungen mit der Apothekerkammer Hamburg können Sie nutzen, um ins Medikationsmanagement einzusteigen.

 

Cotrim + ACE-Hemmer = Hyperkaliämie: Die antibiotische Behandlung von ACE-Hemmer-Patienten mit Cotrim kann zu einem pharmakodynamisch additiv erhöhten Serumkalium führen, das Risiko des plötzlichen Herztodes ist dadurch erhöht.

 

Notfallkontrazeption und Körpergewicht: Eine veränderte Pharmakokinetik von Levonorgestrel und Ulipristalacetat verringert möglichweise deren Effektivität und erhöht das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft.

 

Angewandte Pharmakokinetik“ und „Interpretation von Laborparametern: Diese beiden Seminare zu wichtigen Grundlagen der Therapieoptimierung laufen in Kürze wieder, und zwar vom 23.04. bis 20.05.15. Anmeldungen nehmen wir bis Mitte März über das Online-Anmeldeformular oder per E-Mail entgegen.

 

Gut vernetzt und
mit kollegialen Grüßen

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 08/2013

Medikation unter der Lupe

Pertuzumab: Warum in fixer Dosis? Die meisten Krebstherapeutika werden individuell dosiert – entweder nach Körpergewicht oder nach Körperoberfläche. Nicht so Pertuzumab (Perjeta®). Hier ist die Dosis auf initial 840mg und anschließend 420mg festgelegt. Grund dafür ist die Tatsache, dass weder das Gewicht noch die Oberfläche die Korrelation zwischen Dosis und Pertuzumab-Plasmakonzentration beeinflussen. Mehr Informationen hier.

 

„Angewandte Pharmakokinetik“ ab Donnerstag erstmals am Start: Das neue Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“ startet am kommenden Donnerstag. Es enthält wichtige Grundlagen zum Verständnis der Therapieoptimierung z.B. bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Übergewicht oder bei geriatrischen Patienten. Nähere Informationen zu den Zielen und Inhalten hier hier.

 

HDL als prognostischer Marker: High-density-Lipoprotein (HDL) gilt als „gutes“ Lipoprotein, weil es am Rücktransport von Cholesterol aus der Peripherie zur Leber beteiligt ist. Jedoch Vorsicht: evtl. ist ein hoher Spiegel nicht immer gleichbedeutend mit einer guten Prognose. Eine aktuelle
[1] Dormann H et al., Adverse Drug Events in Older Patients Admitted as an Emergency. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 213–9
hat gezeigt, dass Niacin zwar die HDL-Konzentration steigen ließ, aber die HDL-Funktion, gemessen an seiner Aufnahmefähigkeit für Cholesterol und seiner antioxidativen Kapazität, war nicht erhöht. Mehr Informationen hier.

 

Seminar „Interpretation von Laborparametern“: Laborparameter sind ein wichtiges Mittel, um die richtige Dosierung für einen Patienten festzulegen, die Wirksamkeit festzustellen oder das Auftreten unerwünschter Wirkungen zu verfolgen. Auch wenn Laborparameter nicht zur Verfügung stehen, ist es hilfreich zu wissen, nach welchen Werten Patienten gezielt gefragt werden sollten. Das Seminar läuft vom 10.10. bis 06.11.13. Mehr Informationen hier.

 

ABDA-Erfahrungsaustausch Medikationsmanagement: Ende August trafen sich Vertreter aller Landesapothekerkammern und -verbände in Berlin, um über Projekte zur Entwicklung des Medikationsmanagements in Deutschland zu beraten. Für Hamburg war Prof. Dr. D. Dartsch eingeladen, die Angebote des Campus Pharmazie vorzustellen und ihre Erfahrung in der berufsbegleitenden Fortbildung einzubringen. Ein wichtiges Fazit des Treffens war: Flächen-deckende, kompetenzorientierte Fortbildungen zum Medikationsmanagement werden sehr dringend gebraucht. Campus Pharmazie leistet mit seinen akkreditierten, evaluierten und industrieunabhängigen E-Learning-Angeboten hier bereits jetzt einen wichtigen Beitrag.

 

Eliminationsstörungen“ und „Altersgruppen„: Diese beiden Seminare greifen besondere Patientengruppen heraus, die Gemeinsamkeiten hinsichtlich typischer Arzneimittel-bezogener Probleme aufweisen. In den Veranstaltungen werden diese Aspekte vorgestellt, diskutiert und die Lösung der Probleme an Fallbeispielen trainiert. „Eliminationsstörungen“ (darunter fallen Nieren- und Leberinsuffizienz und genetische Polymorphismen): 10.10. bis 06.11.13., „Altersgruppen“ (Kinder, Schwangere, Senioren): 07.11. bis 04.12.13.

 

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Medikationsfehler (ME) bei Senioren: Eine
[2] Khera AV et al., The Addition of Niacin to Statin Therapy Improves High-density Lipoprotein Cholesterol Levels but not Metrics of Functionality. J Am Coll Cardiol. 2013, Online-Veröffentlichung am 25.07.13
mit 752 Patienten in der Notaufnahme hat gezeigt, dass Senioren über 65 häufiger von UAW und den Folgen von ME betroffen sind als jüngere Patienten: von den Patienten mit mindestens einer UAW waren mehr als zwei Drittel älter als 65. Als ME galten fehlende Indikation, absolute Kontraindikation, falsche Dosierung, falsche Einnahme und Doppelverordnungen. Diese führten bei Senioren dreimal häufiger zu manifesten Beschwerden als bei Jüngeren. Andere Studien haben gezeigt, dass nicht nur ME, sondern auch bis zu 50% der UAW vermeidbar sind.

 

Nicht vergessen: Das nächste Online-Case-Training (eine Woche – drei Fälle): 14.-20.11.2013. Jetzt anmelden!

 

Mit spätsommerlichen, kollegialen Grüßen,

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

genannte Studien:

[1] Dormann H et al., Adverse Drug Events in Older Patients Admitted as an Emergency. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 213–9

[2] Khera AV et al., The Addition of Niacin to Statin Therapy Improves High-density Lipoprotein Cholesterol Levels but not Metrics of Functionality. J Am Coll Cardiol. 2013, Online-Veröffentlichung am 25.07.13

Newsletter Nr. 07/2013

 

Case Trainings – neu ab 2. Halbjahr 2013: Sie haben Lust, sich in einem überschaubaren Zeitrahmen mal intensiv in die patientenorientierten Details eines Fallbeispiels hineinzudenken? Mit interessierten Kollegen zu diskutieren, wie das Medikationsmanagement erfolgt und welche Hinweise dem Patienten und dem Arzt gegeben werden sollten? Sie möchten Ihr Wissen anwenden und erproben, um es dann mit gutem Gefühl in der Beratung von Patienten und Ärzten einzusetzen?Dann sind Sie in unseren neuen Online-Case-Trainings genau richtig. Vielleicht erleben Sie es wie ein Teilnehmer des Einführungsdurchlaufs: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich in verschiedene Themen „reinzuknien“, die unterschiedlichen Gesichtspunkte der anderen Teilnehmer als Bereicherung zu erleben, neue Informationsquellen zu erschließen… Vielen herzlichen Dank! Ich könnte glatt weitermachen!“ Starttermine und weitere InformationenInformationen zum Format hier.

 

Noch 3 Tage Frühbucherrabatt: Bei Anmeldung bis zum 31. Juli 2013 profitieren Sie noch von unserem 10%igen Frühbucherrabatt auf alle Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2013. Themen und Termine finden Sie in unserem Seminarkalender.

 

Angewandte Pharmakokinetik von Tasigna®: Herr J., übergewichtig, CML, eingeschränkte Nierenfunktion, bekommt 2x tägl. 300mg Tasigna® (Nilotinib) neu verordnet. Herr J., dem Sie früher bereits erklärt haben, dass bei manchen Arzneimittel wegen der Nierenfunktion die Dosis reduziert werden muss, möchte wissen, ob das hier auch der Fall ist. Außerdem würde er diese neuen Kapseln gerne zusammen mit seinem Repaglinid morgens direkt vor dem Frühstück einnehmen, ob das wohl möglich sei? Und sich auch verträgt? Wie ist es mit dem Übergewicht – spielt das eine Rolle?Wer sich mit solchen Fragen auseinandersetzen muss und die Zusammenhänge verstehen will, braucht einen Einblick in die Pharmakokinetik. Eine Möglichkeit, diese Kompetenzen aufzubauen, bietet sich vom 12.09. bis 09.10.13 in unserem moderierten Online-Seminar „Angewandte Pharmakokinetik„. Anmeldung online bis zum 07.08.2013

 

Nicht-steroidale Antirheumatika: Bei Patienten mit kardialen Risikofaktoren empfiehlt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft basierend auf neuen Meta-Analysen den Einsatz von Naproxen in Verbindung mit Magenschutz. Mehr Informationen hier.

 

Glück im Unglück: Orale Antidiabetika schützen Diabetes-Patienten vor Krebs Insulin und sein Verwandter, der insulinähnliche Wachstumsfaktor, fördern das Wachstum von Krebszellen. Daher ist die Vermutung naheliegend, dass eine medikamentöse Korrektur der Blutzuckerspiegel und damit der Hyperinsulinämie, die im Frühstadium eines Typ 2-Diabetes mit Insulinresistenz typisch ist, das Risiko einer Krebserkrankung senken könnte. Eine taiwanesische

– HC Lin et al.: Effects of Metformin Dose on Cancer Risk Reduction in Patients with Type 2 Diabetes Mellitus: A 6-Year Follow-up Study. Pharmacotherapy 2013, Article first published online: 17 JUL 2013, doi: 10.1002/phar.1334 -
belegt diese Vermutung und zudem eine Dosisabhängigkeit des Effekts anhand von Versicherungsdaten von fast 100.000 Patienten. Wenn das kein Motivationsfaktor für eine stringente Blutzuckerkontrolle ist! Mehr Informationen hier.

 

Antihypertensive Therapie: Kombinierter Start möglich: Die neue ESC-Leitlinie zur Behandlung der arteriellen Hypertonie weicht von der bislang gültigen Empfehlung ab, die Therapie in jedem Fall als Monotherapie zu beginnen. In der Regel ist eine Monotherapie nicht ausreichend wirksam, und der Wechsel von einem Medikament zum anderen geht auf Kosten der Compliance. Lesen Sie mehr über die Empfehlungen hier.

 

Erste Kammer-Kooperation in Vorbereitung: Campus Pharmazie und die Apothekerkammer Westfalen-Lippe feilen an den letzten Feinheiten einer Kooperation. Die Kammer lässt dem Wunsch ihrer Kammermitglieder nach einer hochwertigen berufsbegleitenden Fortbildung in Klinischer Pharmazie Taten folgen: Ab dem 2. Halbjahr 2013 will sie die moderierten Online-Seminare des Campus Pharmazie in ihr Fortbildungsangebot aufnehmen. Wir werden berichten.

 

Wir begrüßen Sie nach der Sommerpause herzlich wieder zurück!

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

genannte Studie:
HC Lin et al.: Effects of Metformin Dose on Cancer Risk Reduction in Patients with Type 2 Diabetes Mellitus: A 6-Year Follow-up Study. Pharmacotherapy 2013, Article first published online: 17 JUL 2013, doi: 10.1002/phar.1334

Wozu Pharmakokinetik?

Wozu Pharmakokinetik?

Ganz ehrlich, Pharmakokinetik ist doch was für matheverliebte Formeljongleure, aber hat nichts mit dem Alltag in der Apotheke zu tun. Oder doch?

Haben Sie schon einmal eine CYP-vermittelte Interaktion im Computer aufblitzen sehen? Oder dem Patienten einen Einnahmeabstand zwischen seinem Schilddrüsenhormon und dem Frühstücksmüsli empfohlen?

Oder sind Sie schon mal über den Hinweis gestolpert, dass ein Arzneimittel bei Patienten mit Niereninsuffizienz niedriger dosiert werden muss?

Dann beschäftigen Sie sich in Ihrem Berufsalltag ja doch mit Pharmakokinetik.

Person steht auf einer WaageEine weitere pharmakokinetische Frage wird uns aufgrund ihres zunehmenden Gewichtes in Zukunft vermehrt beschäftigen: Muss bei Patienten mit Adipositas die Dosis entsprechend ihres Körpergewichtes erhöht werden oder reicht die Standarddosis?

Das ist für jeden Wirkstoff individuell zu beantworten. In Abwesenheit klinischer Daten müssen wir abschätzen, ob die Adipositas-typischen körperlichen Veränderungen die Absorption, Verteilung oder Elimination beeinflussen – und wenn ja, wie. Die wichtigsten Veränderungen betreffen:

  • die Verteilungsräume (durch ein erhebliches Mehr an Fettgewebe und etwas vermehrtes Muskelgewebe)
  • die Eliminationsleistung (durch ein erhöhtes Herzzeit-Volumen, gesteigerte Nieren- und evtl. Leberfunktion).

Sich auf klinische Daten zu stützen, ist immer sicherer als die theoretische Abwägung.  Aber da diese Daten noch selten in den Fachinformationen oder der ABDA-Datenbank zu finden sind, müssen wir uns entweder in die Primärliteratur wagen oder valide Monografien oder Leitfäden finden.

Hier ist eine kleine Auswahl von frei zugänglichen Informationen im Internet:

Anm.: Alle drei Quellen stammen soweit beurteilbar von firmenunabhängigen Experten, erscheinen also valide. Die Aktualität kann z.T. nur anhand der verwendeten Literatur beurteilt werden und ist für die verschiedenen Wirkstoffe unterschiedlich.

von Dorothee Dartsch, CaP Campus Pharmazie GmbH, Hamburg

Anmeldeschluss Oktoberseminare

Aktuell auf der Zielgeraden

Die beiden STARTER-Seminare „Laborparameter“ und „Arzneimittelinteraktionen“ sind auf der Zielgeraden – und wir freuen uns sehr über die Zwischenmeldungen, die uns zeigen, dass das Seminarkonzept in Hinblick auf Praxisbezug, Anwendungsorientierung und kollegialen Austausch auch dieses Mal aufgeht.

Vorweg: Ganz spannend war auch zwischen den Zeilen zu lesen, wann und wo sich unsere Teilnehmer mit den Seminarinhalten und -aktivitäten auseinandergesetzt haben. Ein paar Eindrücke dazu finden Sie hier.

Der Blick nach vorn

Bis zum 20.09. nehmen wir Anmeldungen an für die Seminare „Angewandte Pharmakokinetik“ und „Medizinische Literaturrecherche; Laufzeit Do 11.10. bis Mi 07.11.2012.

In den beiden Seminarbeschreibungen finden Sie nun auch Seminarfahrpläne, die die Aktivitäten der Seminars illustrieren.

Für beide Seminare erhalten Sie jeweils bis zu 26 Fortbildungspunkte der BAK.

Aus didaktischen und organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt.

Aus aktuellem Anlass auch noch einmal der Hinweis auf Fördermöglichkeiten für die Teilnahme an unseren Seminaren: Etliche Teilnehmer konnten bereits von öffentlichen Förderungen in Höhe bis zu 50% der Seminargebühren profitieren.

Und natürlich stehen wir bei Fragen – wie immer – gern zur Verfügung.

Newsletter Nr. 05/2012

Einblicke in den ersten „Campus-Tag“: Fünfzehn engagierte Kolleginnen und Kollegen kamen am 11.08.12 unserer Einladung zum „Campus-Tag“ in der Hamburger Innenstadt nach. Illustrierende Einblicke haben wir in unserem Blog für Sie zusammengestellt.

Der nächste „Campus-Tag“ findet am 20.10.12 statt. Melden Sie sich gern schon an.

 

Unerwünschte Wirkung von Statinen am Auge:Neue Hinweise auf die alte Befürchtung, dass Statine das Risiko eines Grauen Stars erhöhen, gibt eine aktuelle retrospektive Auswertung der Daten von Patienten einer universitären Augenklinik.

Warum die Studie kein Anlass einer zurückhaltenderen Anwendung von Statinen in der kardiovaskulären Prävention sein sollte, lesen Sie in unserem Blog.

 

Sehr reger Start in den Seminaren „Laborparameter“ und „Arzneimittelinteraktionen:Seit dem 16.08. sind die Teilnehmer inhaltlich „bei der Arbeit“ und tauschen sich jetzt gerade – mit bemerkenswertem Engagement – in den ersten Forendiskussionen u. a. zu Fallbeispielen aus.

Dank einer bewährten Lernplattform und eines „Laufzettels“, der für ein aktives und effizientes Kennenlernen der Plattform und des Seminarkonzeptes erstellt wurde, verlief der inhaltliche Auftakt ungetrübt von technischen Fragestellungen.

In die vorgegebenen Aufgaben fließen gerade sehr spannende ‚ungeklärte Fälle‘ der Teilnehmenden ein, die intensiv diskutiert werden und zur Illustration der Seminarthemen beitragen.

 

„Grundlagenrabatt“ im Baukastenprinzip der Campus-Pharmazie-Seminare: „Interpretation von Laborparametern“ und „Arzneimittelinteraktionen“ bilden zusammen mit „Angewandte Pharmakokinetik“ und „Unerwünschte Arzneimittelwirkungen“ die Grundlagenseminare.

Sie sind die Basis für eine Reihe von Aufbauseminaren, zu denen das Seminar „Onkologie“ im nächsten Jahr den Auftakt macht.

Als „Grundlagenrabatt“ bieten wir Teilnehmern, die drei der Seminare absolviert haben, das vierte für 25% der regulären Gebühr an.

Parallel dazu gibt es Themenseminare, die unabhängig von Grundlagen- oder Aufbauseminaren besucht werden können: Aktuell sind das „Medizinische Literaturrecherche“ sowie „Patienten besonderer Altersgruppen„, 2013 wird das Angebot um „Patienten mit Eliminationsstörungen“ ergänzt.

 

Angewandte Pharmakokinetik” und “Medizinische Literaturrecherche” starten am 11.10.12: Und da der Herbst schneller kommt als man denkt, hier der Hinweis auf die Seminare, die im Oktober beginnen:

Für die genannten Seminare können Sie sich noch bis zum 20.09.12 anmelden. Sie erhalten jeweils bis zu 26 Fortbildungspunkte der Kammer. */

 

Igel in der Krebstherapie?Der Hedgehog (engl. Igel) Pathway wird mit einer Reihe von Krebserkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Tumoren der Lunge, Speiseröhre, Pankreas und Prostata. Mit Vismodegib (Erivedge®) wurde Anfang des Jahres in den USA der erste Hedgehog Pathway Inhibitor zur Behandlung des Basalzellkarzinoms zugelassen.

In Europa ist die Behandlung derzeit nur im Rahmen einerPhase II-Studie der Firma Roche möglich.

 

Zugang zu einem Demo-Seminar: Wir haben ein Demo-Seminar eingerichtet, das an konkreten Bespielen den Aufbau der Seminare auf der Lernplattform zeigt und zum Ausprobieren einlädt.

Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie für einen Einblick die Zugangsdaten bekommen möchten.

 

Es grüßen Sie inmitten
lebhafter Forendiskussionen

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation),
Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)

Newsletter als PDF-Datei

Startschuss „Angewandte Pharmakokinetik“ und „Medizinische Literaturrecherche“

und heute der offizielle Startschuss für die Anmeldungen zu den Seminaren „Angewandte Pharmakokinetik“ und „Medizinische Literaturrecherche„;
Laufzeit Do 11.10. bis Mi 07.11.2012

Für beide Seminare liegen die Zulassungen der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) sowie die Akkreditierungen der Bundesapotheker vor. Sie erhalten für die Seminare jeweils bis zu 26 Fortbildungspunkte.

Aus didaktischen und organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich – und natürlich stehen wir bei Fragen immer gern zur Verfügung.

Aus aktuellem Anlass auch noch einmal der Hinweis auf Fördermöglichkeiten für die Teilnahme an unseren Seminaren: Etliche Teilnehmer konnten bereits von öffentlichen Förderungen in Höhe bis zu 50% der Seminargebühren profitieren.