Pharmakokinetik

Therapeutisches Drug Monitoring für Betalaktam-Antibiotika?

Bei Betalaktam-Antibiotika korreliert die antibiotische Wirkung mit der Zeit innerhalb des Dosierungsintervalls, in der die Plasmakonzentration oberhalb der minimalen Hemmkonzentration (MIC) liegt. Mit einer verlängerten Infusionsdauer bleibt der Plasmaspiegel länger hoch, aber bei gleicher Tagesdosis nimmt die erreichte Maximalkonzentration zugleich ab. Es ist dann also… Weiterlesen »Therapeutisches Drug Monitoring für Betalaktam-Antibiotika?

Online-Tool für die quantitative Analyse von CYP-Interaktionen

Der „DDI Predictor“ ist ein in der akademischen Version kostenfreies Werkzeug, das quantitative Prognosen der Auswirkungen von Interaktionen über CYP-Enzyme und p-Glykoprotein sowie bei Polymorphismen der zugehörigen Gene und auch bei Leberzirrhose erlaubt. Auch für die Kopplung von Interaktionen mit Polymorphismen oder Zirrhose können Vorhersagen… Weiterlesen »Online-Tool für die quantitative Analyse von CYP-Interaktionen

Achtung pharmakodynamische Interaktionen!

Bei Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko, durch eine Interaktion vom schmalen Grat zwischen Thrombose und Blutung abzukommen. Welche Interaktionen sind besonders relevant für die Praxis? Wie eine kürzlich publizierte ’nested Case Control‘-Studie [1] zeigt, treten gefährliche Blutungen unter direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK;… Weiterlesen »Achtung pharmakodynamische Interaktionen!

Kommt das Antibiotikum an?

Die meisten Infektionsherde befinden sich nicht im Blut, sondern in den Geweben. Ein Antibiotikum – egal, ob geschluckt oder infundiert – muss dort hingelangen, damit es wirken kann. Eine australische Gruppe [1] hat Prinzipien der gewebsspezifischen Pharmakokinetik und eine Übersicht erstellt, die wir Ihnen hier… Weiterlesen »Kommt das Antibiotikum an?

Aktualisierte Opioid-Leitlinie

Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen Nicht Tumor-bedingten Schmerzen“ (LONTS) [1] hat einige Schmerzsyndrome (z.B. Restless Legs, Parkinson, Trigeminusneuropathie) neu aufgenommen. Und sie differenziert neuerdings zwischen einem 4-12 wöchigen, 13-26 wöchigen und > 26 wöchigen Einsatz. Opioide sollen grundsätzlich nicht die erste… Weiterlesen »Aktualisierte Opioid-Leitlinie

Chloroquin & Hydroxychloroquin: Vergleich

Chloroquin und Hydroxychloroquin gelten als Hoffnungsträger zur Behandlung von COVID-19 Patienten, und sie könnten möglicherweise als Infektionsprophylaxe für Personen in Hochrisiko-Bereichen Einsatz finden. Wie unterscheiden sie sich? Chloroquin (Resochin®) Hydroxychloroquin (Quensyl® u. Generika) Aktueller Stellenwert für COVID-19 Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 in vitro gezeigt, klinische Studien… Weiterlesen »Chloroquin & Hydroxychloroquin: Vergleich

Dosisanpassung an Organfunktionen bei Krebspatienten

Welche Wirkstoffdosierungen müssen an die Nieren-, welche an die Leberfunktion angepasst werden? Eine eingeschränkte Nieren- und / oder Leberfunktion ist nicht so selten bei Krebspatienten – sei es aufgrund der Erkrankung selbst, aufgrund von nephro- oder hepatotoxischen Nebenwirkungen der Therapie oder aufgrund von fortgeschrittenem Alter.… Weiterlesen »Dosisanpassung an Organfunktionen bei Krebspatienten

ASS in der Kardioprävention: nach Gewicht dosieren

ASS wird in der Sekundärprävention von Herzkreislauferkrankungen standardmäßig mit 100mg/d eingesetzt. Aber ist das „One size fits all“-Konzept hier angemessen? In einem systematischen Review wurden individuelle Patientendaten aus randomisierten Studien zur Primär- und Sekundärprävention mit ASS ausgewertet. Dabei wurde unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Raucher/Nichtraucher,… Weiterlesen »ASS in der Kardioprävention: nach Gewicht dosieren

Info-Veranstaltung zum Masterstudium in Münster

Sie haben unsere Info-Abende zum Masterstudiengang Clinical Pharmacy Practice in Hamburg und München verpasst? Kein Problem – kommen Sie doch einfach am 9. Januar 2019 nach Münster. Dann werden die Studienkoordinatorin der RGU, Ina Donat, und ich Ihnen von 14:30 Uhr bis 17:00 Ablauf, Inhalte… Weiterlesen »Info-Veranstaltung zum Masterstudium in Münster

Angewandte Pharmakokinetik in der Onkologie

Was ist eigentlich angewandte Pharmakokinetik? Hier ein Beispiel: Für viele Wirkstoffe mit geringer therapeutischer Breite werden Dosierungen an das Körpergewicht des Patienten angepasst. Das gilt auch für zahlreiche Onkologika – entweder direkt (mg/kg Körpergewicht) oder indirekt (über die Körperoberfläche oder die Kreatininclearance, in die das… Weiterlesen »Angewandte Pharmakokinetik in der Onkologie