Newsletter Nr. 03/2019

Das richtige Maß für die Nierenfunktion. Wann darf die ‚estimated Glomerular Filtration Rate‘ (eGFR) zur Dosisanpassung verwendet werden, die inzwischen auf Laborberichten standardmäßig angegeben wird, und wann ist die Cockcroft & Gault-Gleichung empfohlen? Die Antwort finden Sie auf unserer Website. Auch in den Seminaren zu besonderen Altersgruppen und zu Eliminationsstörungen geht es u.a. um diese Frage.

Die FORTA-Liste als Datenbank: Forta – „Fit fOR The Aged“ ist ein Medikamenten-Klassifizierungssystem für die medikamentöse Therapie älterer Patienten. Als Papier- oder PDF-Liste werden Sie sie vielleicht schon kennen – jetzt gibt es sie auch als webbasierte Datenbank, die wir Ihnen auf unseren Seiten vorstellen.

54 Prozent der Erwachsenen lernen weiter: Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland steigt: 2018 nahmen 54 % der 18- bis 64-Jährigen an entsprechenden Maßnahmen teil, ließ das Bildungsministerium im August 2019 wissen. Hochgerechnet seien das 28,1 Millionen Erwachsene. Wir bedanken uns bei denen, die unsere Veranstaltungen für die berufliche Weiterqualifizierung nutzen!

MediAnalyse-Workshop: In sieben Wochen (am 01.02.2020) steht erneut unser Workshop „Medikationsanalyse“ auf dem Programm, in dem eigene Fälle aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Anders als unsere Seminare ist dies eine Präsenzveranstaltung in Hamburg. Sie steht allen Apothekerinnen und Apothekern offen, die sich auf dem Gebiet der Medikationsanalyse fortbilden möchten.

Leitlinien Multimedikation und Medikamentenmonitoring: Die beiden Hausärztlichen Leitlinien werden seit einer Weile überarbeitet und sollen lt. Plan im Dezember 2019 fertiggestellt werden. Wir sagen Bescheid, sobald sie online sind.

Blutdrucksenker zur Nacht: Hypertonie, der “stille Killer”, ist der wirksamste vermeidbare Risikofaktor für vorzeitigen Tod und Morbidität. Eine große Studie aus Spanien zeigt, dass Hypertonie-Patienten ihre Antihypertensiva mit Ausnahme von Diuretika lieber zur Nacht als morgens nach dem Aufwachen einnehmen sollten. Die Ergebnisse haben wir für Sie zusammengefasst.

ICS beim Asthma nun nach Bedarf: In der neuen Strategie zum Asthma-Management der Global Initiative for Asthma (GINA) finden sich deutliche Änderungen der Therapieempfehlungen für leichtes Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen. Bisher galt: Inhalatives Corticosteroid (ICS) muss regelmäßig (als Controller) angewendet werden, beim Asthmaanfall wird ein schnellwirksamer Bronchodilatator (als Reliever) eingesetzt. Was sich hier geändert hat, finden Sie nebst weiterführenden Links auf unserer Website.

MediManagement im Krankenhaus: Die Anerkennung unseres Altersgruppenseminars als Seminar 6 in der Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“ wurde erneut beantragt. Die Anmeldung für das am 16. Januar 2020 beginnende Seminar ist noch möglich.

Wir wünschen Ihnen eine wundervolle Weihnachtszeit! 🎄

Kommen Sie gut ins neue Jahr!

Jasmin Hamadeh ——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)-__—-(Klinische Pharmazie)
mit dem Campus-Team

                                             

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Newsletter Nr. 01/2019

Seminare für die Weiterbildung: Auch in diesem Jahr werden drei unserer Seminare in verschiedenen Weiterbildungsgebieten und -bereichen anerkannt: „Besondere Altersgruppen“, „Interaktionen“ und „Medizinische Literaturrecherche“. Termine und Anrechnungsmöglichkeiten finden Sie in unserem Blog, auch für die zukünftigen Stationsapotheker.

Antikoagulation bei Krebspatienten: Zugelassen sind bislang Heparine und Vitamin K-Antagonisten, beide mit dem Nachteil der invasiven Applikation bzw. Therapieüberwachung. Immer mehr Studien untersuchen, ob die direkten oralen Antikoagulanzien auch in dieser Patientengruppe wirksam und sicher sind. Die aktuellen Empfehlungen der International Society on Thrombosis and Haemostasis haben wir für Sie zusammengefasst.

Medikationsanalysen in England: Eine qualitative Studie untersucht die Ansichten von Ärzten und Apothekern hinsichtlich Effizienz und Gründlichkeit bei der Medikationsanalyse. Wer von beiden der Effizienz und wer der Gründlichkeit den Vorzug gibt, lesen Sie auf unserer Website.

Colitis ulcerosa-Leitlinie: Die American Gastroenterological Association (AGA) hat im Januar eine neue Leitlinie zur Behandlung der gering- bis mäßiggradigen Colitis ulcerosa (CU) herausgegeben. Sie stellt orale und topische 5-Aminosylicylate, rektale Kortikosteroide und orales Budesonid ins Zentrum. Wir haben die Empfehlungen für Sie zusammengestellt.

Jetzt ohne Stress ins Masterstudium „Clinical Pharmacy Practice“ starten: Mit unseren Veranstaltungen lässt sich die Zertifikatsstufe entspannt gestalten: Fangen Sie dieses Halbjahr 2019 mit einem Online-Seminar, z.B. „Eliminationsstörungen“, und einem oder zwei Fall-Workshops in Hamburg an (ein bisschen Platz haben wir da noch, aber nicht mehr viel), machen Sie ein weiteres Seminar, z.B. „Pharmakokinetik“, und die Hospitation im zweiten Halbjahr, das dritte Seminar („Interaktionen“) und die Sprachprüfung im ersten Halbjahr 2020 und starten im Herbst 2020 in die Diplomstufe. Der Masterabschluss folgt dann regulär im Frühjahr 2022.

Seminare vor den Sommerferien: In diesem Halbjahr haben wir noch drei Seminare für Sie, „Eliminationsstörungen“ (21.03.-17.04.), „Altersgruppen“ (11.04.-08.05.), „Interaktionen“ (30.05.-26.06.), sowie zwei Falldiskussions-Workshops am 30.03. und 15.06. in Hamburg. Unser Anmeldeformular finden Sie auf der Website.

Ergebnisse der Seminar-Evaluationen 2018: Die Ergebnisse sind jetzt online einzusehen.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen Erfolg für das angelaufene Jahr!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)–__–(Klinische Pharmazie)
——-mit dem Campus-Team

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Newsletter Nr. 05/2015

autumn leaves on a laptop

 

Einfache Medikationsanalyse am Fallbeispiel: Die Expertin Dr. Kinet ist im Herbst-Urlaub. Auf sich allein gestellt, rätseln Apothekerin Rena Clear und PhiP Distrib Volum über einer Medikationsliste. Können Sie ihnen helfen? Viel Spaß beim Mitmachen!

 

Flüchtlingsversorgung – Hilfsmittel: Die medizinische Versorgung der zu uns flüchtenden Menschen ist eine Herausforderung. In unserem Blog stellen wir ein Webinar des Centrums für Reisemedizin für Ärzte vor, das auch für uns Apothekerinnen und Apotheker relevante Aspekte enthält. Außerdem sind wir auf fremdsprachige Anwendungshinweise gestoßen.

 

Seminare 2016 und Frühbucherrabatt: Zur Erinnerung, der Anfang Oktober angekündigte Frühbucherrabatt auf Seminarbuchungen für das nächste Jahr läuft am 31.10.15 aus. Jetzt schnell noch anmelden!

 

Calcium und Knochenbrüche: Frisch publiziert und bei uns zusammengefasst: Systematische Auswertung von Studien zur Beeinflussung des Frakturrisikos durch die Einnahme von Calcium.

 

Seminar „Besondere Altersgruppen“: Noch können wir Teilnehmer für das Seminar – das diesmal mit ärztlicher Co-Moderation stattfinden wird – aufnehmen. Das Seminar beschäftigt sich mit der medikamentösen Therapie von Kindern, Schwangeren und Senioren und kommt vom 5.11. bis 02.12.15 zu Ihnen ins Haus, wann immer Sie wollen.

 

Studie zur Krebstherapie in der Schwangerschaft: Einer Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft sollte eine gründliche Nutzen-Risiko-Abwägung vorausgegangen sein. Dies gilt umso mehr bei Therapien, die ein hohes Risiko beinhalten, wie z.B. die Tumorbehandlung. Eine aktuelle Studie geht der Frage des fetalen Risikos solcher Therapien nach und kommt zu dem Schluss, dass die pränatale Exposition weder die kognitive noch die kardiale noch die generelle Entwicklung des Kindes beeinträchtigt. Wir stellen Ihnen die Studie vor.

 

Myalgie unter Statinen: Praxisrelevante Hinweise zu Muskelbeschwerden unter Statinen, z.B. wann die Therapie gestoppt oder pausiert werden sollte, finden Sie ab sofort zusammengefasst auf unserer Website.

 

Adventskalender: Auch in diesem Jahr soll es auf umfangreiche Nachfrage hin wieder einen Adventskalender geben. Ihr persönliches Highlight zur patientenorientierten Pharmazie nehmen wir gern mit auf. Sie sind herzlich willkommen, uns Ihren Beitrag bis zum 20.11.15 zu mailen.

 

Kollegial grüßen durch die fallenden Blätter:

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 04/2015

Spätsommer/Frühherbst

 

Erweiterte Polymedikations-Analyse: In unserem Blog analysiert Dr. Kinet wieder einmal detektivisch einen spannenden Polymedikationsfall, assistiert von Apothekerin Rena Clear und PhiP Distrib Volum. Wie hätten Sie es gemacht?

 

Arbeitgeber investieren mehr in die Fortbildung: Das Handelsblatt online berichtet: Deutsche Unternehmen investieren immer mehr in das Know-how ihrer Mitarbeiter – vor allem mittlere und große Betriebe. Kleine haben noch Nachholbedarf. Wer in Qualität und Fortbildung investiert, kann Zuschüsse beantragen. Einen Kurzbericht zum Leitfaden der Stiftung Warentest finden Sie hier.

 

Seminare 2016 und Frühbucherrabatt: Unser Seminarkalender 2016 ist jetzt online. Ab sofort und bis zum 31.10.15 erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung einen Rabatt von 15%.

 

UAW durch Aufnahmemedikation: Kritische Wirkstoffgruppen nach Patientenalter, ermittelt in der JADE-Studie, finden Sie hier.

 

Unerkannte medizinische Probleme im Alter häufig: Die Berliner Altersstudie hat erste Kernergebnisse der 2. Runde veröffentlicht. Wir haben die für Apotheker relevanten Punkte zusammengefasst.

 

Seminar „Besondere Altersgruppen“: Zwei Besonderheiten melden wir für dieses Seminar (05.11. – 02.12.2015):
1.) Wir freuen uns, einen Geriatrie-erfahrenen Facharzt für klinische Pharmakologie für drei Seminartage als Co-Moderator im Forum zu begrüßen.
2.) Korrespondierend mit diesem Seminar gibt es vorab gemeinsam mit der Apothekerkammer Hamburg einen Vortrag über Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit: 23.09. 20 Uhr im Institut für Pharmazie, Referentin ist Dr. Dorothee Dartsch.

 

Campus-Tag in Münster: Am 16.09.15 ist der Campus-Pharmazie zu Gast bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Wir stellen von 14 bis 18 Uhr Konzept und Ablauf unserer moderierten Online-Seminare am Fallbeispiel vor. Interessenten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ist mit 5 Fort-bildungspunkten akkreditiert. Anmeldung erbeten über die AKWL.

 

Nicht-relevante Interaktionen sind ja zur Abwechslung auch mal was Schönes! Topisches Diclofenac und ASS: Eine Interaktion, die die Thrombozytenaggregationshemmung durch ASS beeinträchtigt, ist hier vermutlich nicht zu erwarten. Clopidogrel und PPI: Auch für diesen häufigen Auslöser von Warnsymbolen beim Interaktions-Check ist wohl Entspannung möglich.

 

Kollegial grüßen in den Spätsommer
und Frühherbst: 

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 05/2014

Herbstseminare ohne das Haus zu verlassen

Medikationsmanagement lohnt sich: Eine Studie zum Medikationsmanagement für psychiatrische Patienten belegt: Für 52% verbesserte sich durch das ‚MM‘ der Gesundheitszustand. 93% der Patienten bezeichneten es als ‘extrem’ oder ‘sehr’ hilfreich. Für jeden eingesetzten Dollar wurden 2,8 Dollar eingespart. Details dazu hier.

 

Praxisnahe Fortbildung Medikationsanalyse: Die gemeinsame Fortbildungsmaßnahme der Apothekerkammer Hamburg und von Campus Pharmazie war praxisnah und erfolgreich. Das zeigt die anonyme Evaluation der mit 40 Teilnehmern ausgebuchten Veranstaltung. Intensität der Auseinandersetzung und Zeitaufwand wurden als zwei Seiten der Medaille genannt – doch ganz überwiegend mit einem Fazit wie:

„Es hat mich wieder ein Stück nach vorne gebracht. Macht Lust auf mehr und meine Kunden in der Apotheke schaue ich auch schon ganz anders an (vor allem natürlich die Medikation)“ Lesen Sie mehr dazu hier.

 

„Die Kunst, die richtige Dosis zu finden“: Dieser Präsenzvortrag (Referentin: D. Dartsch) am 19.11. ist der nächste Termin der gemeinsamen Fortbildungen in Hamburg. Hier geht es um die angewandten Aspekte der Pharmakokinetik. Interessierte können dieses Thema im kommenden Jahr im korrespondierenden Online-Seminar vertiefen (23.04. – 20.05.2015). Der Vortrag steht allen kostenlos und ohne Anmeldung offen. Infos zu Zeit und Ort über die AKHH.

 

Benzodiazepingebrauch und Alzheimer: Eine aktuelle kanadische Fall-Kontrollstudie zeigt eine Korrelation des Einsatzes von Benzodiazepinen mit Alzheimer-Erkrankungen – ein ursächlicher Zusammenhang? Lesen Sie zu der Diskussion der Theorien mehr hier.

 

Patientenalter als Schnittstelle: Ein Drittel der jungen Rheumatiker bricht an der Schwelle zum Erwachsenwerden die Therapie ab. Das Berliner TransitionsProgramm (BTP) will mit 2-jährigen integrierten Versorgungspfaden Abhilfe schaffen. Den Link und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Herbstseminare ohne das Haus zu verlassen: Am 13.11.2014 starten die Online-Seminare „Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“ bzw. „Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation„. Bis zum 10.12. sind Sie in der Lage einzuschätzen, was bei Kindern, Schwangeren und Senioren beachtet werden muss, bzw. in der Lage, medizinische Literatur wie Leitlinien etc. zu finden und zu nutzen. Letzte Anmeldungen nehmen wir bis zum 03.11. über das Online-Anmeldeformular oder per E-Mail entgegen.

 

Seminar „Interpretation von Laborparametern“ erfolgreich abgeschlossen: Anfang Oktober ging ein hochgradig engagierter Durchlauf dieses Seminars zu Ende. Die Teilnehmer bewerteten alle Elemente (Skript, Einzelaufgabe, Plenarforen, Teamaufgabe und Test) als sehr geeignet. Über die Rückmeldungen freuen wir uns sehr:

„Intensivste Fortbildung Apothekenpraxis-rele-vanter Themen vorbereitend für Medikationsmanagement aller Grade mit bester pharmazeutischer und pädagogischer Betreuung.“

„Toller fachlicher und inhaltlicher Austausch mit sehr engagierten Kollegen.“

 

Sichere Asthmatherapie in der Schwangerschaft: Neue Daten zum Einsatz des gegen IgE gerichteten Antikörpers Omalizumab bei schwangeren Frauen mit Asthma liefert die EXPECT-Studie. Details dazu hier.

 

Frisch bestärkt und
mit kollegialen Grüßem

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 04/2014

CaP-Logo in Tablet vor Meer

Medikationsmanagement: Die gemeinsame Fortbildungsmaßnahme der Apothekerkammer Hamburg und von Campus Pharmazie (wir haben berichtet) ist mit maximaler Teilnehmerzahl angelaufen. 40 Hamburger Apotheker/innen profitieren damit schon zum Auftakt von der neuen Netzwerkpartnerschaft. Am Präsenztermin stand die Kommunikation im Vordergrund. Um die Klinische Pharmazie wird es im Online-Teil gehen: In einem einwöchigen moderierten Case-Training nehmen die Teilnehmer drei Fälle unter die Lupe. Wir werden berichten.

 

Spannende Themen im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 2/2014: Kein Codein für Kinder – neue Risikobewertung wegen Morphinintoxikation bei schnellen Metabolisierern von CYP2D6-Substraten. Nach Einnahme von Zolpidem sollen mindestens acht Stunden lang keine Tätigkeiten ausgeführt werden, die Reaktionsvermögen erfordern. Weitere Themen und Links hier.

 

NOAK überlegen und sicher: So lautet das Fazit einer Klarstellung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung. Weitere Details dazu hier.

 

Neue Adipositas-Leitlinie: Orlistat wird als einzige medikamentöse Option in der neuen interdisziplinären S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ genannt. Die Indikation besteht, wenn ein Basisprogramm mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie nach 6 Monaten zu weniger als 5% Gewichtsabnahme geführt hat. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

ESC-Leitlinie zur peri-operativen kardio-vaskulären Therapie: Die Behandlungsoptionen bei schwerem Asthma nach neuer ERS/ATS-Guideline sind: hochdosierte systemische Corticoide, LABA, Tiotropium, Omalizumab. Für Interleukin-Antikörper müssen Wirksamkeit und Sicherheit erst noch gezeigt werden. Schlecht ist die Datenlage bei Kindern mit schwerem Asthma.

 

Ebenfalls ganz neu ist die ESC-Leitlinie zum Einsatz kardialer und gerinnungsaktiver Medikamente bei chirurgischen Eingriffen außerhalb des Herzens. Mehr dazu hier.

 

Neues Fallbeispiel: Auf unserer Website stellen wir Ihnen den Fall eines 86-jährigen Alzheimer-Patienten vor und diskutieren die Optionen seiner Schmerztherapie. In unseren Veranstaltungen erarbeiten die Teilnehmenden die Lösung für solche Kasuistiken und stärken so ihre Kompetenz in der patientenorientierten Pharmazie. Verschaffen Sie sich einen Eindruck anhand dieses Beispiels hier.

 

Noch Plätze frei: Was muss bei Kindern, Schwangeren und Senioren anders gemacht werden als bei Erwachsenen mittleren Alters? Wie finde und nutze ich medizinische Literatur wie Leitlinien etc.? Antworten darauf erhalten Sie vom 13.11. bis 10.12.14 in den Online-Seminaren „Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“ bzw. „Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation„. Anmeldungen nehmen wir z. B. über das Online-Anmeldeformular oder per E-Mail entgegen.

 

CaP Logo geschützt ist jetzt eine Marke: Haben Sie das ® in unserem Bild oben bemerkt? Seit Juli genießt Campus Pharmazie Markenschutz, damit Sie sicher sein können: Wo unser Logo drauf ist, stecken auch wirklich wir dahinter.

Mit kollegialen Grüßem

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 11/2013

Campus-Tag bei der AkWL in Münster 20.11.2013

Campus-Tag in Münster: Als Auftakt unserer Netzwerkpartnerschaft mit der Apothekerkammer Westfalen-Lippe informierten sich am 20.11.13 knapp 20 Apothekerinnen und Apotheker beim Campus-Tag in Münster über das Seminarangebot. Die Teilnehmer erlebten – mit Blick auf den sonnigen Aasee – wie fachlicher Austausch auf einer Lernplattform funktioniert. Lesen Sie mehr zu den Fragen und Eindrücken der Campus-Tag-Besucher hier. Die ersten Seminaranmeldungen sind bereits eingegangen. Nächster Campus-Tag in Münster: 01.02.2014 – Anmeldung direkt über die AkWL.

Adexa - die Apothekengewerkschaft

ADEXA neues Mitglied im CaP-Fortbildungs-Netzwerk: Die Apothekengewerkschaft ADEXA hat unser Seminarangebot getestet und schließt sich unserem Netzwerk als Partner an. Wir begrüßen alle ADEXA-Mitglieder herzlich.

 

Neues RKI-Themenheft Gastritis und gastro­intestinale Ulzera: Ein Fünftel der Deutschen leidet einmal oder mehrfach im Leben unter Gastritis, 7% unter gastrointestinalen Ulcera. Kenntnisse zu Ursachen und Therapie sind wichtig für die Beratung dieser Patienten. Das 55. Themenheft des RKI enthält Angaben hierzu und kann kostenlos als pdf heruntergeladen werden.

 

Paradigmenwechsel in der neuen Leitlinie zur Cholesterolsenkung: Das American College of Cardiology und die American Heart Association haben eine neue Leitlinie zur Cholesterolsenkung veröffentlicht, die von dem bisherigen Prinzip abweicht, die Therapie zu intensivieren bis Cholesterol-Zielwerte erreicht sind und statt dessen festgelegte Therapieschemata empfiehlt. Lesen Sie dazu mehr hier.

 

Infliximab gibt es zukünftig auch als Biosimilar: Die EMA hat es bereits zugelassen, aber noch gilt in Deutschland der Patentschutz. Die zugrundeliegende Studie, die das biosimilare mit dem originalen Infliximab verglichen hat, ist die PLANETRA-Studie. Lesen Sie mehr dazu auf hier.

 

Case Training: Vom 14. bis 20. November setzten sich 13 Apothekerinnen und Apotheker mit drei spannenden Fällen auseinander. Sie diskutierten verschiedenste Aspekte der Frage „Wie sollte die Therapie verändert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?“. Dabei ging es um Interaktionen, Dosierungen, Organfunktionen, unerwünschte Wirkungen, Kontraindikationen und Leitlinienempfehlungen. Eine Offizin-Apothekerin beschreibt ihre Erfahrung folgendermaßen:

„Ich war überrascht von der Intensität dieser Art von Fortbildung. Unsere Moderatorin brachte die Diskussion auf den Punkt und zeigte uns, dass es in der Analyse darauf ankommt, die richtigen Fragen zu stellen. Diese konstruktiv-kritische Herangehensweise an die Fälle hat mich sehr beeindruckt. Um wirklich zu profitieren, muss man sich einbringen, mit diskutieren, selbst recherchieren und dabei bleiben. Dann ist der Erkenntnisgewinn deutlich höher als bei „normalen“ Vor-Ort-Seminaren.“

Das nächste Case-Training findet mit neuen Fällen vom 23.-29. Januar 2014 statt. Anmeldung hier.

 

Seminare um den Jahreswechsel: Besondere Patientengruppen prägen die Seminare um den Jahreswechsel – aktuell geht das Thema „Besondere Altersgruppen“ zu Ende, im nächsten Jahr geht es am 16.01. mit den „Patienten mit Eliminationsstörungen“ (d.h. Nieren-und Leberinsuffizienz) los. Anmeldungen werden noch angenommen.

Angenehme Adventszeit!

Wir wünschen Ihnen eine schöne Vor- und Weihnachtszeit.
Kommen Sie gut ins neue Jahr!

 Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Newsletter Nr. 09/2013

Allen Newsletterlesern wünschen wir einen goldenen Herbst.

Fortbildungskalender 2014: Der Herbst läutet bei uns nicht das Jahresende ein, sondern das neue Jahr: Der neue Campus-Fortbildungskalender ist da. Hier zum Download als PDF für Sie.

Profitieren Sie von 20% Frühbucherrabatt bei Anmeldungen bis zum 31.10.2013.

Die Termine im Überblick finden Sie am Ende des Newsletters.

 

Optimale kardiovaskuläre Therapie bei Patienten über 85: Können Therapieempfehlungen, die auf Studien mit jüngeren Erwachsenen beruhen, auf Patienten jenseits der 80 angewandt werden? Für die Empfehlung, nach einem Herzinfarkt eine Kombination aus ASS, ACE-Hemmer / AT1-Blocker, Betablocker und Lipidsenker einzusetzen, scheint das zu gelten. Mehr Informationen hier.

 

„Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“: In diesem Seminar betrachten wir die besonderen pharmazeutischen Herausforderungen bei der Therapie der Patientengruppen Kinder, Senioren und Schwangere sowie Stillende. Neben der Frage der Übertragbarkeit von Studienergebnissen aus anderen Patientengruppen (s.o.) sind hier eine Reihe von pharmakokinetischen, ‑dynamischen und funktionalen Unterschieden zu beachten, um eine sichere Arzneimitteltherapie zu gewährleisten. Nächster Lauf: 07.11.–04.12.13. Mehr Informationen hier.

 

Copeptin: ein neuer Herzinfarktparameter Gerade in kritischen Situationen wie dem Verdacht auf einen Herzinfarkt wünscht man sich einen sensitiven und spezifischen Laborparameter, der sofort messbar reagiert. Copeptin, ein Glykoprotein, könnte sich als ein solcher Parameter erweisen. Erste Studien wurden jüngst beim Kongress der Europäischen Kardiologen vorgestellt. Ein Kurzbericht dazu hier.

 

„Interpretation von Laborparametern: Dieses Seminar startet am kommenden Donnerstag mit Teilnehmenden aus öffentlichen und Krankenhausapotheken. Campus-Seminar-Erfahrene sowie „Neuzugänge“, Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bereits dabei, sich miteinander und mit dem Seminarmaterial vertraut zu machen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

 

„Angewandte Pharmakokinetik“ erfolgreich abgeschlossen: Noch drei Tage bis zum inhaltlichen Abschluss des Seminars „Angewandte Pharmakokinetik„, aber schon jetzt ist klar, dass alle Teilnehmerinnen sich weit mehr als im Rahmen der Mindestanforderungen für das Zertifikat im Seminar engagiert haben. Noch eine letzte Systematisierung und Abrundung des wichtigen Grundlagenthemas, dann versenden wir mit Freuden eine neue Runde Zertifikate.

 

Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des BfArM erschienen: mit Informationen zu Methylphenidat, Masern- und HPV-Impfung und den ersten Erfahrungen zur Meldung von UAW-Verdachtsfällen durch Verbraucher.

 

Patienten mit Schlaganfallrisiko erkennen: Wenn Sie wissen möchten, an welchen Indikatorarzneimitteln Sie Patienten mit Vorhofflimmern erkennen und wie Sie deren Schlaganfallrisiko einschätzen können, finden Sie hier mehr Informationen dazu. Diese Informationen könnten Sie auch gleich im Online-Case Training (s.u.) anwenden.

 

Online-Case Training: Soll Frau R. mit Vorhofflimmern und KHK ein Statin einnehmen? Herr D. bekommt Furosemid, Quinapril und Metformin und fühlt sich akut unwohl – was ist da los? Kann Herr M., der unter Schlafstörungen, Depression und KHK leidet, mit einem Benzodiazepin behandelt werden?

 

Im Online-Case-Training eine Woche lang mit KollegInnen drei knifflige Fälle diskutieren und lösen: 14.-20.11.2013. Jetzt anmelden!

 

Mit herbstlichen, kollegialen Grüßen,

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Der Campus Pharmazie-Fortbildungskalender 2014

„Arzneimitteltherapie bei Patienten bei Eliminationsstörungen“

16.01. – 12.02.2014

„Arzneimittelinteraktionen“

13.03. – 09.04.2014

„Angewandte Pharmakokinetik“

01.05. – 28.05.2014

„Unerwünschte Arzneimittelwirkungen“

01.05. – 28.05.2014

„Interpretation von Laborparametern“

04.09. – 01.10.2014

„Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“

13.11. – 10.12.2014

„Arzneimitteltherapie bei Patienten besonderer Altersgruppen“

13.11. – 10.12.2014

„Case Training“:  23. – 29.01.  |  03. – 09.04.  |  12. – 18.06.  |  18. – 24.09.2014

 

Newsletter Nr. 08/2013

Medikation unter der Lupe

Pertuzumab: Warum in fixer Dosis? Die meisten Krebstherapeutika werden individuell dosiert – entweder nach Körpergewicht oder nach Körperoberfläche. Nicht so Pertuzumab (Perjeta®). Hier ist die Dosis auf initial 840mg und anschließend 420mg festgelegt. Grund dafür ist die Tatsache, dass weder das Gewicht noch die Oberfläche die Korrelation zwischen Dosis und Pertuzumab-Plasmakonzentration beeinflussen. Mehr Informationen hier.

 

„Angewandte Pharmakokinetik“ ab Donnerstag erstmals am Start: Das neue Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“ startet am kommenden Donnerstag. Es enthält wichtige Grundlagen zum Verständnis der Therapieoptimierung z.B. bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Übergewicht oder bei geriatrischen Patienten. Nähere Informationen zu den Zielen und Inhalten hier hier.

 

HDL als prognostischer Marker: High-density-Lipoprotein (HDL) gilt als „gutes“ Lipoprotein, weil es am Rücktransport von Cholesterol aus der Peripherie zur Leber beteiligt ist. Jedoch Vorsicht: evtl. ist ein hoher Spiegel nicht immer gleichbedeutend mit einer guten Prognose. Eine aktuelle [EXPAND Studie] [1] Dormann H et al., Adverse Drug Events in Older Patients Admitted as an Emergency. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 213–9 [/EXPAND] hat gezeigt, dass Niacin zwar die HDL-Konzentration steigen ließ, aber die HDL-Funktion, gemessen an seiner Aufnahmefähigkeit für Cholesterol und seiner antioxidativen Kapazität, war nicht erhöht. Mehr Informationen hier.

 

Seminar „Interpretation von Laborparametern“: Laborparameter sind ein wichtiges Mittel, um die richtige Dosierung für einen Patienten festzulegen, die Wirksamkeit festzustellen oder das Auftreten unerwünschter Wirkungen zu verfolgen. Auch wenn Laborparameter nicht zur Verfügung stehen, ist es hilfreich zu wissen, nach welchen Werten Patienten gezielt gefragt werden sollten. Das Seminar läuft vom 10.10. bis 06.11.13. Mehr Informationen hier.

 

ABDA-Erfahrungsaustausch Medikationsmanagement: Ende August trafen sich Vertreter aller Landesapothekerkammern und -verbände in Berlin, um über Projekte zur Entwicklung des Medikationsmanagements in Deutschland zu beraten. Für Hamburg war Prof. Dr. D. Dartsch eingeladen, die Angebote des Campus Pharmazie vorzustellen und ihre Erfahrung in der berufsbegleitenden Fortbildung einzubringen. Ein wichtiges Fazit des Treffens war: Flächen-deckende, kompetenzorientierte Fortbildungen zum Medikationsmanagement werden sehr dringend gebraucht. Campus Pharmazie leistet mit seinen akkreditierten, evaluierten und industrieunabhängigen E-Learning-Angeboten hier bereits jetzt einen wichtigen Beitrag.

 

Eliminationsstörungen“ und „Altersgruppen„: Diese beiden Seminare greifen besondere Patientengruppen heraus, die Gemeinsamkeiten hinsichtlich typischer Arzneimittel-bezogener Probleme aufweisen. In den Veranstaltungen werden diese Aspekte vorgestellt, diskutiert und die Lösung der Probleme an Fallbeispielen trainiert. „Eliminationsstörungen“ (darunter fallen Nieren- und Leberinsuffizienz und genetische Polymorphismen): 10.10. bis 06.11.13., „Altersgruppen“ (Kinder, Schwangere, Senioren): 07.11. bis 04.12.13.

 

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Medikationsfehler (ME) bei Senioren: Eine [EXPAND Studie der Uni Erlangen-Nürnberg] [2] Khera AV et al., The Addition of Niacin to Statin Therapy Improves High-density Lipoprotein Cholesterol Levels but not Metrics of Functionality. J Am Coll Cardiol. 2013, Online-Veröffentlichung am 25.07.13 [/EXPAND] mit 752 Patienten in der Notaufnahme hat gezeigt, dass Senioren über 65 häufiger von UAW und den Folgen von ME betroffen sind als jüngere Patienten: von den Patienten mit mindestens einer UAW waren mehr als zwei Drittel älter als 65. Als ME galten fehlende Indikation, absolute Kontraindikation, falsche Dosierung, falsche Einnahme und Doppelverordnungen. Diese führten bei Senioren dreimal häufiger zu manifesten Beschwerden als bei Jüngeren. Andere Studien haben gezeigt, dass nicht nur ME, sondern auch bis zu 50% der UAW vermeidbar sind.

 

Nicht vergessen: Das nächste Online-Case-Training (eine Woche – drei Fälle): 14.-20.11.2013. Jetzt anmelden!

 

Mit spätsommerlichen, kollegialen Grüßen,

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

genannte Studien:

[1] Dormann H et al., Adverse Drug Events in Older Patients Admitted as an Emergency. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(13): 213–9

[2] Khera AV et al., The Addition of Niacin to Statin Therapy Improves High-density Lipoprotein Cholesterol Levels but not Metrics of Functionality. J Am Coll Cardiol. 2013, Online-Veröffentlichung am 25.07.13

Newsletter Nr. 02/2013

Um welche Pflanze handelt es sich?

  1. Galanthus nivalis,
  2. Leucojum vernum,
  3. Narcissus pseudonarcissus,
  4. Convallaria majalis?
    zur Auflösung
Influenza beim Kind: Die FDA hat die Indikation von Oseltamivir auf den Altersbereich ab 2 Wochen erweitert. In Deutschland gilt nach wie vor die Zulassung ab einem Alter von 1 Jahr. Die FDA-Zulassung liefert aber auch uns eine adäquate Dosierung: Anders als bei Kindern über 1 Jahr, für die die Dosierung nach Gewichtskategorien erfolgt, sollen Kinder zwischen 2 Wochen und 1 Jahr zweimal täglich 3mg/kg Oseltamivir bekommen. Die Behandlungsdauer beträgt 5 Tage und darf nicht später als 2 Tage nach Symptomeintritt begonnen werden. Das Virustatikum ist nicht als Influenzaprophylaxe einzusetzen.
Arzneimitteltherapie für besondere Altersgruppen: Am 18.04.2013 startet das nächste Online-Seminar zu dieser Thematik. Dort geht es um die Besonderheiten der Therapie bei Kindern, Schwangeren und Senioren. Das sind neben den physiologischen und pharmakologischen auch funktionelle Unterschiede wie Zulassungssituation, optimale Applikationswege, Polypharmazie, Compliance u.a. Anmeldung bis 21.03.2013 nähere Information finden Sie hier.
Ist das eine Interaktion? Ein 69-jähriger Patient wird mit Übelkeit, Brechreiz, Magen-Darm-Krämpfen und Durchfall in die Klinik gebracht. Wegen eines Atemwegsinfekts hatte er seit 2 Tagen Cefalexin 3x tägl. 1000mg eingenommen. Die Arzneimittelanamnese ergibt nur Amlodipin (wg. vasospastischer Angina pectoris, 1x tägl. 10mg). Könnten die Beschwerden durch eine Interaktion zwischen beiden Wirkstoffen hervorgerufen werden? Auflösung ab 01.03. hier.
Arzneimittelinteraktionen: Am 18.04.2013 startet auch zu diesem Thema ein Online-Seminar. Im Zentrum stehen die Anwendung von Interaktionsdatenbanken und die Beurteilung der Relevanz potenzieller Interaktionen, die die Grundlage für eine adäquate Intervention darstellt. Anmeldung bis 21.03.2013, nähere Information finden Sie hier.
Calcium: Hilft viel viel? Calcium kann bei Osteoporose die Knochenstabilität erhöhen und das Frakturrisiko mindern. Wie sieht es mit kardiovaskulären Wirkungen aus? Eine große Beobachtungsstudie aus Heidelberg (1) von Prof. Dr. D. Dartsch.
Valproat in der Schwangerschaft: mindert später den IQ der Kinder. Diese unerwünschte Wirkung ist jetzt bis zum Schulkind-Alter untersucht und belegt. In der DAZ Nr. 8 vom 21.02.2013 finden Sie auf S. 42 eine Zusammenfassung der NEAD-Studie (2) von Prof. Dr. D. Dartsch.
Campus Pharmazie-Seminare als Best Practice Modell: Am 18. Februar stellte J. Hamadeh anlässlich der Fachtagung „Q2P-Forum 2013 – Herausforderungen der mediengestützten Weiterbildung“ das Konzept vor, das den Campus Pharmazie-Seminaren zugrunde liegt. Sie beleuchtete die Beweggründe, die hinter den Aspekten „moderiert“ und „online“ stecken, zeigte den Teilnahmenutzen auf – und mit einem Blick hinter die Kulissen auch den Aufwand der Entwicklung und Moderation. Der halbstündige Vortrag wurde live online übertragen.

 

Mit kollegialen Grüßen
in den beginnenden Frühling

Prof. Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)


Auflösung: Frühlingsfoto: Das Bild zeigt 2) Leucojum vernum – auch „Frühlingsknotenblume“ oder „Märzbecher“ genannt.

(1) Li K et al., Heart (2012) 98(12):920-5

(2) Meador KJ, et al. Lancet Neurol (2013) published online 23.01.13.