Therapieoptimierung

Kreatinkinase: Anstieg unter Statinen

Statine stehen in dem Ruf, Muskelbeschwerden und Muskelschäden hervorzurufen, seit Cerivastatin vor ca. 20 Jahren wegen etlicher z.T. tödlicher Fälle von Myotoxizität traurige Berühmtheit erlangte. Typischer Marker für diese unerwünschte Wirkung ist ein Anstieg der Kreatinkinase (CK). Wie ist ein solcher Anstieg einzuschätzen, wie sollte… Weiterlesen »Kreatinkinase: Anstieg unter Statinen

Altersabhängige Blutdruckziele

Welche Ziele eine Therapie anstreben sollte, ist in Leitlinien beschrieben, so auch für den Blutdruck. Mit neuen Studien und neuen Erkenntnissen können diese Ziele sich immer mal wieder ändern – und damit auch die ärztlichen Verordnungen. Das sollte bei der Medikationsanalyse in der Apotheke berücksichtigt… Weiterlesen »Altersabhängige Blutdruckziele

Kortikoide und Osteoporose: Was ist neu?

Eine wichtige unerwünschte Wirkung der Kortikosteroide, die u.a. in der Asthmatherapie ein zentraler therapeutischer Baustein sind, sind Osteoporose und Ermüdungsfrakturen. Welche Rolle spielen dabei der Applikationsweg, die Dosis und die Therapiedauer? Die aktuelle Asthma-Leitlinie [1] empfiehlt bereits bei mildem Asthma die inhalative Anwendung eines Kortikosteroids,… Weiterlesen »Kortikoide und Osteoporose: Was ist neu?

Therapeutisches Drug Monitoring für Betalaktam-Antibiotika?

Bei Betalaktam-Antibiotika korreliert die antibiotische Wirkung mit der Zeit innerhalb des Dosierungsintervalls, in der die Plasmakonzentration oberhalb der minimalen Hemmkonzentration (MIC) liegt. Mit einer verlängerten Infusionsdauer bleibt der Plasmaspiegel länger hoch, aber bei gleicher Tagesdosis nimmt die erreichte Maximalkonzentration zugleich ab. Es ist dann also… Weiterlesen »Therapeutisches Drug Monitoring für Betalaktam-Antibiotika?

Apotheker zeigt auf Tablettenpackung

Medikationsanalysen in öffentlichen Apotheken

Was ist über fördernde und hemmende Faktoren bei der Einführung von Medikationsanalysen in öffentlichen Apotheken bekannt? Um das herauszufinden, haben wir eine systematische Übersichtsarbeit erstellt. Das heißt, wir haben die englisch-, deutsch- und spanischsprachige Fachliteratur in vier Datenbanken mit Suchbegriffen rund um “implementation”, “pharmac”, [“medication… Weiterlesen »Medikationsanalysen in öffentlichen Apotheken

Online-Tool für die quantitative Analyse von CYP-Interaktionen

Der „DDI Predictor“ ist ein in der akademischen Version kostenfreies Werkzeug, das quantitative Prognosen der Auswirkungen von Interaktionen über CYP-Enzyme und p-Glykoprotein sowie bei Polymorphismen der zugehörigen Gene und auch bei Leberzirrhose erlaubt. Auch für die Kopplung von Interaktionen mit Polymorphismen oder Zirrhose können Vorhersagen… Weiterlesen »Online-Tool für die quantitative Analyse von CYP-Interaktionen

Empfehlung zu Antikonvulsiva in der Schwangerschaft

Eine aktuelle Bewertung [1] der Datenlage zu Fehlbildungen und Störungen der kindlichen neurologischen Entwicklung durch Antikonvulsiva während der Schwangerschaft durch die britische Commission on Human Medicines hat bestätigt, dass Lamotrigin und Levetiracetam zu den sichereren Therapieoptionen gehören. Die Datenauswertung wurde vor dem Hintergrund der bekannten… Weiterlesen »Empfehlung zu Antikonvulsiva in der Schwangerschaft

Kommt das Antibiotikum an?

Die meisten Infektionsherde befinden sich nicht im Blut, sondern in den Geweben. Ein Antibiotikum – egal, ob geschluckt oder infundiert – muss dort hingelangen, damit es wirken kann. Eine australische Gruppe [1] hat Prinzipien der gewebsspezifischen Pharmakokinetik und eine Übersicht erstellt, die wir Ihnen hier… Weiterlesen »Kommt das Antibiotikum an?

Gut - Besser - Am Besten

Aktualisierte Opioid-Leitlinie

Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen Nicht Tumor-bedingten Schmerzen“ (LONTS) [1] hat einige Schmerzsyndrome (z.B. Restless Legs, Parkinson, Trigeminusneuropathie) neu aufgenommen. Und sie differenziert neuerdings zwischen einem 4-12 wöchigen, 13-26 wöchigen und > 26 wöchigen Einsatz. Opioide sollen grundsätzlich nicht die erste… Weiterlesen »Aktualisierte Opioid-Leitlinie

Wege aus dem Analgetika-Kopfschmerz

Neue EAN-Leitlinie 2020 Analgetika-Kopfschmerz entsteht durch regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerz oder Migräne und betrifft in Europa etwa 1–2% der Bevölkerung. In Deutschland sind das mehr als 1 Million Menschen. Die häufigsten Co-Morbiditäten des Analgetika-Kopfschmerzes sind Angststörungen und Depressionen. Die Diagnose wird anhand von… Weiterlesen »Wege aus dem Analgetika-Kopfschmerz