Workshop „Medikationsanalyse“ 2020

In sieben Wochen (am 01.02.2020) steht erneut unser Workshop „Medikationsanalyse“ auf dem Programm, in dem eigene Fälle aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Anders als unsere Seminare ist dies eine Präsenzveranstaltung in Hamburg.

Der Workshop steht allen Apothekerinnen und Apothekern offen, die sich auf dem Gebiet der Medikationsanalyse fortbilden möchten und ist zugleich Teil des Masterstudiums „Clinical Pharmacy Practice“, das über den Campus Pharmazie und die Robert Gordon University in Aberdeen absolviert wird.

Wer mitmachen möchte, bringt einen Patientenfall mit, stellt ihn vor und diskutiert bei den Fällen der KollegInnen mit. Mehr zum Ablauf und zu den Anforderungen an die Fälle finden Sie in unserem Blogartikel zu den Fall-Workshops.

Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt regulär 360,- € zzgl. 19% MwSt.. Rabatte für die Mitglieder unserer Netzwerkpartner gelten natürlich auch hier. Beginn des Workshops ist 10:00, Ende um 19:00.

Acht Fortbildungspunkte werden wieder bei der Apothekerkammer beantragt. Der verbindliche Anmeldeschluss für die Teilnahme am Workshop ist der 01.01.2020. Bis dahin werden die Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung zugelassen. Die maximale Teilnehmerzahl ist 15, um ein intensives Arbeiten zu ermöglichen. Wer keinen Platz mehr bekommt, muss aber nicht lange warten, sondern hat die Chance, am 2. Workshop am 25.04.20 teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt über unser Anmeldeformular.

Bildnachweis: © contrastwerkstatt / Fotolia

54 Prozent der Erwachsenen lernen weiter

Die Weiterbildungsbeteiligung* in Deutschland steigt: 2018 nahmen 54 % der 18- bis 64-Jährigen an entsprechenden Maßnahmen teil, ließ das Bildungsministerium im August 2019 wissen. Hochgerechnet seien das 28,1 Millionen Erwachsene.

Damit ist Deutschland laut dem aktuellen UNESCO-Bildungsbericht führend. Der Bericht bescheinigt der Weiterbildung in Deutschland einen Spitzenplatz hinsichtlich Qualität, Finanzierung und Beteiligung.

Einige der 28,1 Millionen haben ihre Fort- und Weiterbildung in Form von Campus Pharmazie-Seminaren absolviert. Wir bedanken uns ganz herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen!

Quelle

dpa, 05.12. 01:20 ROUNDUP/Unesco-Bericht: Deutschland Vorbild bei Erwachsenenbildung.

* Der Begriff „Weiterbildung“ umfasst außerhalb der Heilberufe beides: Zertifikats-Fort- und Weiterbildungen, die eine Weiterqualifizierung über die ganz konkrete Jobsituation hinaus zum Ziel haben.

Bildnachweis: © contrastwerkstatt / Fotolia

Zukunftsmusik: Beitrag zur Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“

Im November wurde das Curriculum für die neue Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“, das v.a. die StationsapothekerInnen fit machen soll, von der Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer verabschiedet. Es enthält ein Seminar (Nr. 6), das mit unserem Altersgruppen-Seminar sehr große Schnittmengen hat. Wir sind daher dabei, unser Seminar zu erweitern um dann die Akkreditierung zu beantragen.

Seminarthemen

Das bestehende Seminar umfasst die Themen Pädiatrie, Schwangerschaft & Stillzeit und Geriatrie. Es wird in dieser Form auch weiterhin angeboten werden, weil es so als Bestandteil des Masterstudiums „Clinical Pharmacy Practice“ anerkannt ist.

Das Seminar 6 der Weiterbildung umfasst die Pädiatrie und Geriatrie sowie die Indikationen Neurologie (Epilepsie und Parkinsonsyndrom) und Psychiatrie (Depression, Psychose und Bipolare Störung).

Zweigleisig

Unser Plan ist also, für diejenigen, die eine Anrechnung in der Weiterbildung anstreben, ein neues Skript zur Neurologie und Psychiatrie zu erstellen, das das Skript zu Schwangerschaft und Stillzeit ersetzt, und außerdem die MC- und Teamaufgaben hierzu durch Aufgaben zu diesen Indikationen zu ersetzen. Alle anderen Aufgaben und die Skript-Kapitel zur Pädiatrie und Geriatrie werden von allen Teilnehmenden gemeinsam bearbeitet, unabhängig, ob sie die eine oder die andere Option verfolgen. So soll für das Seminar dann bei der Bundesapothekerkammer (und natürlich auch bei der Zentralstelle für Fernunterricht) die Akkreditierung beantragt werden.

Wer nicht die Absicht hat, das Seminar im Masterstudium oder in der Weiterbildung anrechnen zu lassen, kann sich nach Neigung und Interesse aussuchen, ob er/sie sich lieber mit Schwangerschaft & Stillzeit oder Neurologie & Psychiatrie auseinandersetzen möchte. (Ein „und“ ist nicht vorgesehen, weil das das Seminar mit Sicherheit überfrachten würde.)

Hier finden Sie den voraussichtlichen Fahrplan für das „zweigleisige“ Seminar.

Wir werden Sie natürlich über die Entwicklung auf dem Laufenden halten – hier auf der Website und in unseren Newslettern, für die Sie sich hier anmelden können.

 

Weiterbildung stärkt Innovationskraft

Den Zusammenhang zwischen lebenslanger Fort- und Weiterbildung und der Innovationskraft untersuchte jüngst eine Studie des Forschungsinstituts Bildungs- und Sozialökonomie FiBS [1]. Zwischen beiden besteht eine Wechselbeziehung: Einerseits bedeuten Innovationen Veränderungen und erfordern neue Fähigkeiten und Kompetenzen, andererseits ermöglichen neue Kompetenzen und Fähigkeiten innovative Veränderungen.

Die Studie belegt, dass Innovationskraft durch die Kombination aus komplexen Aufgaben und Tätigkeiten, das Lernen am Arbeitsplatz und flankierende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert wird. Wenig komplexe und auch wenig eigenverantwortlich ausgeführte Tätigkeiten die wenig Lernmöglichkeiten bieten, wirken sich auf die Innovation dagegen hinderlich aus.

Innovation definierten die Autoren gemäß OECD als Einführung eines neuen oder signifikant verbesserten Produktes (Güter oder Dienstleistungen) oder Prozesses, einer neuen Marketingmethode oder einer neuen Verfahrensweise in den Betriebsabläufen, der Arbeitsplatzorganisation oder externen Beziehungen des Unternehmens. Damit schlossen sie nicht nur technische Innovationen ein, sondern auch solche auf Dienstleistungen und Abläufe, wie sie auch für Apotheken und ihre Leistungen essenziell sind.

Komplexe Aufgaben und Tätigkeiten sind in der Apotheke, vor allen bei klinisch-pharmazeutischen Leistungen wie dem Medikationsmanagement, reichlich vorhanden, Lernen am Arbeitsplatz findet täglich statt. Flankierende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für patientenorientierte Leistungen bekommen Sie in unseren Seminaren und Veranstaltungen. Wir freuen uns darauf, Ihre Innovationskraft und die Ihrer Mitarbeiter zu stärken!

Quelle

[1] Dohmen D. & Yelubayeva G.: Adult education and Innovation.

Bildnachweis: © Andrey Popov / Fotolia

Einfach unverzichtbar

Letztes Jahr haben wir eine Umfrage in öffentlichen Apotheken zu ihren Kompetenzen aus Fort- und Weiterbildung und ihren klinisch-pharmazeutischen Leistungen durchgeführt. Über diese Initiative haben wir Tagebuch geführt. Und kamen aufgrund der bemerkenswerten Ergebnisse zu dem Schluss, dass Apothekerinnen und Apotheker unverzichtbar kompetent sind.

Darum haben wir eine eigene Internetseite „apotheker-unverzichtbar-kompetent“ für die Öffentlichkeit angelegt, auf der diese Ergebnisse dargestellt sind.

Wir freuen uns sehr, dass wir damit die aktuelle ABDA-Kampagne „Einfach unverzichtbar“ inspirieren konnten! Liebe ABDA, viel Erfolg damit – zugunsten aller Apothekerinnen und Apotheker!

Bild: © wavebreakmedia / istock

Initiative „apotheker.unverzichtbar.kompetent“

Sehr geehrte Kolleginnen und sehr geehrte Kollegen,

mit großer Freude informieren wir Sie ab heute über den Start unserer Initiative:

„apotheker.unverzichtbar.kompetent.“

Warum diese Initiative?

Seit fünf Jahren tragen wir mit unserem Campus Pharmazie dazu bei, dass Apothekerinnen und Apotheker Menschen kompetent zu Arzneimitteln beraten. Es ist auch für uns ein Schlag ins Gesicht, wenn unsere Berufsgruppe vom Medikationsplan ausgeschlossen bleibt und die patientenorientierte Beratungstätigkeit mit schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen quittiert wird.

Wir haben darum die Initiative „apotheker.unverzichtbar.kompetent“ enwickelt, mit der wir die Kompetenz und die Beratungsleistung der Apotheken nach außen darstellen möchten.

Um das faktenbasiert tun zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Wie unterstützen Sie uns dabei?

Dokumentieren Sie eine Woche lang, welche arzneimittelbezogenen Probleme Ihnen in Ihrem Apothekenalltag begegnen und wie diese gelöst werden konnten und beantworten Sie uns einige Fragen zu den Fort- und Weiterbildungsaktivitäten der Apothekerinnen und Apotheker in Ihrer Apotheke.

Wenn Sie können und wollen: Nutzen Sie unsere vorbereiteten Kurzfragebögen und holen Sie Feedback von Kunden / Patienten und Ärzten zu Ihrer pharmazeutischen Beratungsleistung ein.

Wir wollen realistisch darstellen, wie viel heilberufliche Sachverständigkeit und Kompetenz in den Apothekerinnen und Apothekern in Deutschland steckt. Je mehr Apotheken sich beteiligen, je vollständiger die arzneimittelbezogenen Probleme dokumentiert werden, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Wie ist der Ablauf?

Hier sind die Bögen, die wir zu diesem Zweck entwickelt haben:

Bzgl. des Feedbacks zu Ihren Beratungsleistungen:

(Die Fragebögen an Ärzte und Patienten stellen wir im Word-Format zur Verfügung, so dass Sie die Formulierungen im Anschreiben verändern können.)

Der Aktionszeitraum ist der September 2017. Wählen Sie eine für Sie geeignete Woche im September, in der Sie dokumentieren, welchen arzneimittelbezogenen Problemen Sie begegnen.

Halten Sie auf dem Bogen fest, wie diese Probleme gelöst werden konnten. Schicken Sie die Dokumentations- und Fragebögen bis zum 10.10.17 per Post, Fax oder Email an uns zurück.

Wir zeigen die Ergebnisse auf der Website www.apotheker-unverzichtbar-kompetent.de und verbreiten sie in Pressemitteilungen innerhalb der Fachwelt und darüber hinaus.

Rückschlüsse auf Angaben der einzelnen Apotheke sind aus der Darstellung nicht möglich.

Haben Sie noch Fragen? Dann stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Schon jetzt danken wir Ihnen ganz herzlich fürs Mitmachen! Jeder soll es sehen: Sie sind
unverzichtbar.kompetent.

Mit kollegialem Gruß

Dorothee Dartsch und Jasmin Hamadeh

 

Bild: © wavebreakmedia / istock

Bedeutung der Online-Lehre in den Naturwissenschaften

…wächst kontinuierlich.

Out soon: „Teaching Science Online. Practical guidance for effective instruction and lab work.“, herausgegeben von Dietmar Kennepohl, Professor of Chemistry, Athabasca University, Canada.

Wir wurden von Prof. Kennepohl eingeladen, im praktischen Teil („Applications“) unser Konzept moderierter Online-Seminare für Apothekerinnen und Apotheker vorzustellen – von den Anfängen im Rahmen eines europäischen universitären Hochschulprojekts zum aktuellen Angebot des Campus Pharmazie:

„Collaborative E-learning in Pharmacy – Design, Evaluation and Outcomes of a European Cross border Project“ – Marion Bruhn-Suhr, Dorothee Dartsch, Jasmin Hamadeh

Sehen Sie  im Trailer zur Veröffentlichung, wie der Nutzen einer durchdachten Online-Lehre in Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Fachwelt kommuniziert wird:

Teaching Science Online - Trailer

Und wenn Sie sich ein konkreteres Bild von unserem Konzept machen möchten: Sehen Sie hier, oder fragen Sie nach einem Zugang zu unserem Demo-Modul – oder sprechen Sie mit uns.

Auf den Austausch freuen sich:
Dr. Dorothee Dartsch und Jasmin Hamadeh

Newsletter Nr. 04/2015

Spätsommer/Frühherbst

 

Erweiterte Polymedikations-Analyse: In unserem Blog analysiert Dr. Kinet wieder einmal detektivisch einen spannenden Polymedikationsfall, assistiert von Apothekerin Rena Clear und PhiP Distrib Volum. Wie hätten Sie es gemacht?

 

Arbeitgeber investieren mehr in die Fortbildung: Das Handelsblatt online berichtet: Deutsche Unternehmen investieren immer mehr in das Know-how ihrer Mitarbeiter – vor allem mittlere und große Betriebe. Kleine haben noch Nachholbedarf. Wer in Qualität und Fortbildung investiert, kann Zuschüsse beantragen. Einen Kurzbericht zum Leitfaden der Stiftung Warentest finden Sie hier.

 

Seminare 2016 und Frühbucherrabatt: Unser Seminarkalender 2016 ist jetzt online. Ab sofort und bis zum 31.10.15 erhalten Sie bei Ihrer verbindlichen Anmeldung einen Rabatt von 15%.

 

UAW durch Aufnahmemedikation: Kritische Wirkstoffgruppen nach Patientenalter, ermittelt in der JADE-Studie, finden Sie hier.

 

Unerkannte medizinische Probleme im Alter häufig: Die Berliner Altersstudie hat erste Kernergebnisse der 2. Runde veröffentlicht. Wir haben die für Apotheker relevanten Punkte zusammengefasst.

 

Seminar „Besondere Altersgruppen“: Zwei Besonderheiten melden wir für dieses Seminar (05.11. – 02.12.2015):
1.) Wir freuen uns, einen Geriatrie-erfahrenen Facharzt für klinische Pharmakologie für drei Seminartage als Co-Moderator im Forum zu begrüßen.
2.) Korrespondierend mit diesem Seminar gibt es vorab gemeinsam mit der Apothekerkammer Hamburg einen Vortrag über Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit: 23.09. 20 Uhr im Institut für Pharmazie, Referentin ist Dr. Dorothee Dartsch.

 

Campus-Tag in Münster: Am 16.09.15 ist der Campus-Pharmazie zu Gast bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Wir stellen von 14 bis 18 Uhr Konzept und Ablauf unserer moderierten Online-Seminare am Fallbeispiel vor. Interessenten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ist mit 5 Fort-bildungspunkten akkreditiert. Anmeldung erbeten über die AKWL.

 

Nicht-relevante Interaktionen sind ja zur Abwechslung auch mal was Schönes! Topisches Diclofenac und ASS: Eine Interaktion, die die Thrombozytenaggregationshemmung durch ASS beeinträchtigt, ist hier vermutlich nicht zu erwarten. Clopidogrel und PPI: Auch für diesen häufigen Auslöser von Warnsymbolen beim Interaktions-Check ist wohl Entspannung möglich.

 

Kollegial grüßen in den Spätsommer
und Frühherbst: 

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Förderantrag stellen lohnt sich! Auch in Österreich.

Dass z. B. Bildungsgutscheine in Deutschland Teilnehmer unserer Seminare mit bis zu 50% der Gebühren fördern, das war uns bekannt. Nun hat uns eine Interessentin aus Österrreich berichtet, dass der „Arbeitsmarktservice Österreich“ ihre Teilnahme fördert.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Qualifizierungsmaßnahmen von ArbeitnehmerInnen. Ziel ist es, einerseits die Beschäftigung von ArbeitnehmerInnen durch Qualifizierung zu sichern, andererseits die Weiterbildungsaktivitäten für ArbeitgeberInnen zu erleichtern.

Die Höhe der Förderung beträgt 70 % der anerkennbaren Kursgebühren für ArbeitnehmerInnen ab 50 Jahre / 60% für ArbeitnehmerInnen zwischen 45 und 49 Jahren.
Mehr Informationen unter: http://www.ams.at 


Wir unterstützen geförderte Teilnahme gern. Unter anderem haben wir für jedes Seminar  ein Informationsblatt mit den üblicherweise für Förderungsstellen relevanten Informationen vorbereitet. Argumentationshilfen und weiter Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Förderungen.

Soweit wir wissen, sind bisher alle Interessenten unserer Seminare, die einen Antrag gestellt haben, gefördert worden. Geben auch Sie uns gern Ihre Erfahrungen weiter.

Und vor allem: Scheuen Sie sich nicht, eine Förderung zu beantragen – oder Ihren Arbeitgeber auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen.

e-Learning ist nicht gleich e-Learning

„Wir lernen nicht, um zu wissen.
Wir lernen, um zu können!

Diese Auffassung hat einige Anbieter und Nutzer von eLearning Formaten nachdenklich gemacht – vorgestern, am 23.04.13 bei der Auftaktveranstaltung der „eLearning SUMMIT Tour“ in Köln.

Unter dem Thema „Lernexzellenz 2.0“ wurde in der intensiven Diskussion vieler Best Practise-Beispiele namhafter Unternehmen auf eindrückliche Weise deutlich: Die Möglichkeiten des e-Learnings sind vielfältig.

Umso wichtiger ist es, die Wahl des e-Learning-Szenarios sorgfältig auf die Bedarfe der Zielgruppe abzustimmen – und darauf, was genau mit der Maßnahme erreicht werden soll.

Das Spektrum umfasst u. a. Informationsmaterial oder didaktisch aufbereitetes Lehrmaterial, z. B. als digitale Texte, Animationen, Lehrfilme/Tutorials oder Vorträge auf Websites, Videokanälen oder Lernplattformen.

Es kann online bereit gestellte Aufgaben geben, z.B. als Multiple Choice-Tests, aber auch als komplexe Fallbeispiele, die jeder für sich allein oder mit anderen löst. Der Lernerfolg kann mit Musterlösungen oder individuellem Feedback festgestellt werden.

Ist es möglich, dass sich alle Teilnehmenden zeitgleich zum e-Learning zusammenfinden, können in sogenannten „Virtuellen Klassenräumen“ live-Vorträge, Diskussionen oder Übungen angeboten werden.

Solche e-Learning-Elemente können für sich stehende „Lern-Happen“ sein – oder aufeinander aufbauend und miteinander verzahnt zu einen umfassenderen Lernprozess arrangiert werden; mit oder ohne flankierende Moderation durch Experten.

Neben der Kombination unterschiedlicher online-Formate miteinander kann auch die Verzahnung mit Präsenz-Veranstaltungen ein effizienter und nachhaltiger Weg zu den gesetzten Zielen der Fort- und Weiterbildung sein.

Wie sehen diese Ziele aber aus? Was sind Ihre Ziele als Apotheker/in? Was sind Ihre Bedarfe in Hinblick auf die Gestaltung Ihres nebenberuflichen Lernens?

Und wofür lernen Sie? Seien Sie herzlich eingeladen, hier darüber zu diskutieren.

Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik)
Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)