Newsletter Nr. 01/2021

Antikonvulsiva in der Schwangerschaft: In einer aktuellen Bewertung der Datenlage zu Fehlbildungen und Störungen der kindlichen neurologischen Entwicklung durch Antikonvulsiva während der Schwangerschaft hat die britische Commission on Human Medicines eine Empfehlung abgegeben, welche Wirkstoffe bevorzugt eingesetzt werden sollten. Die Empfehlungen haben wir für Sie zusammengestellt.

Und die Analgetika? Etwa 60% der Schwangeren verwenden in der Schwangerschaft OTC-Analgetika. Das ist lt. einer Auswertung der Aberdeen Maternity and Neonatal Databank mit einem höheren Risiko für das ungeborene Kind assoziiert. Wir haben die Auswertung für Sie zusammengefasst und berichten, welche Risiken erhöht sind und welches Analgetikum diese Assoziation nicht zeigt.

Achtung pharmakodynamische Interaktionen: Bei Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko, durch eine Interaktion vom schmalen Grat zwischen Thrombose und Blutung abzukommen. Welche Interaktionen besonders relevant für die Praxis sind, haben wir für Sie anhand einer frisch publizierten Studie zusammengestellt.

Interessantes Tool für pharmakokinetische Interaktionen: Der „DDI Predictor“ ist ein in der akademischen Version kostenfreies Werkzeug, das quantitative Prognosen der Auswirkungen von Interaktionen über CYP-Enzyme und p-Glykoprotein sowie bei Polymorphismen der zugehörigen Gene und auch bei Leberzirrhose erlaubt. Auch für die Kopplung von Interaktionen mit Polymorphismen oder Zirrhose können Vorhersagen abgerufen werden. Im Blog haben wir eine relevante Interaktion in der Kombination mit einer Leberzirrhose durchgespielt.

Medikationsanalyse einführen, aber wie? Die Evidenz für den klinischen und ökonomischen Nutzen von Medikationsanalysen wird international immer besser. Dennoch werden Modellprojekte wie z. B. ARMIN, ATHINA und Apo-AMTS nicht automatisch in die Regelversorgung übernommen. Welche Rolle die Inhaber*innen von Apotheken dabei spielen, untersuchen wir derzeit gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in Aberdeen. Wie Sie Ihre persönliche Einschätzung in die Studie einfließen lassen können, erfahren Sie in unserem Blog.

Fachapotheker-Akkreditierungen: Nach den Seminaren „Besondere Altersgruppen“ und „Arzneimittelinteraktionen“ hat nun auch das Seminar „Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ die Akkreditierung für die Weiterbildung erhalten, und zwar beim Fachapotheker für Allgemeinpharmazie, Klinische Pharmazie und Arzneimittelinformation. Welche Seminare abgedeckt sind, lesen Sie auf unserer Website.

Seminar-Fahrplan 2. Hj. 2021: Nach der Sommerpause starten wir mit dem Seminar „Medizinische Literaturrecherche und Arzneimittelinformation“ (02.09. – 29.09.2021). Darauf folgen die „Angewandte Pharmakokinetik“ (14.10. – 10.11.2021) und die „Unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Pharmakovigilanz“ (18.11. – 15.12.2021). Sie sind uns herzlich willkommen – melden Sie sich an.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen erholsame Sommerwochen unter blauem Himmel. Bleiben Sie gesund!

Jasmin Hamadeh
(Mediendidaktik)
und das
Dr. Dorothee Dartsch
(Klinische Pharmazie)
Campus-Team

Details zu allen Themen auf unserer Website. Die hellblau hervorgehobenen Begriffe sind mit den entsprechenden Internetseiten verlinkt.

Hier können Sie unseren Newsletter herunterladen: PDF-Datei

Bildnachweis: © CaP Campus Pharmazie GmbH

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Interaktionsseminar in der Weiterbildung akkreditiert

Auch für den neuen Seminarspiegel in der Weiterbildung zum Fachapotheker für Allgemeinpharmazie ist unser Interaktionsseminar akkreditiert, und zwar als

Seminar A.6 „Interaktionsmanagement in der Apotheke“ mit 8 Stunden.

Es geht vor allem um die Bewertung von Aussagen verschiedener Datenbanken und die Bewertung der Relevanz. Und auf der Basis natürlich um die Abwägung verschiedener Lösungsvorschläge.

Das Seminar beginnt am 27.05. und endet am 23.06.2021. Falls Sie sich gerade fragen, wie man neben dem Beruf noch vier Wochen am Stück ein Seminar absolvieren soll, sehen Sie sich unsere Leitidee von der Vereinbarkeit an. Sie teilen Ihre Zeit frei ein, es gibt wirklich(!) keine Fixtermine. Melden Sie sich hier an.

Bildnachweis: © magele-pictures / Fotolia

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Altersgruppen-Seminar frisch akkreditiert

Das Seminar „Arzneimitteltherapie für besondere Patientengruppen“ wird anerkannt:

1.) in der Weiterbildung zum Fachapotheker für Allgemeinpharmazie:

Pädiatrische Therapie (Säuglinge, Kleinkinder und Kinder): Seminar A.9 (8 Stunden)
Schwangerschaft und Stillzeit: Seminar A.10 (12 Stunden)*
Geriatrische Patienten: Seminar A.11 (10 Stunden)
Neurologie und Psychiatrie: Seminar A.1 (14 Stunden)*

* Bei der Anmeldung wählen Sie aus, ob Sie den Teil „Schwangerschaft und Stillzeit“ ODER „Neurologie und Psychiatrie“ belegen möchten.

2.) im Weiterbildungsbereich „Medikationsmanagement im Krankenhaus“

Pädiatrische Therapie, geriatrische Patienten sowie Neurologie und Psychiatrie: Seminar 6
(16 Stunden)

Die Veranstaltungen finden Sie auch hier im Weiterbildungskalender der ABDA.

Das Seminar beginnt am 21.01.2021. Melden Sie sich daher am besten heute noch an.

Sie haben KollegInnen, die sich für die Weiterbildung interessieren? Dann leiten Sie diesen Artikel doch einfach weiter.

Bildnachweis: © Magele Pictures / Adobe Stock

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Newsletter Nr. 02/2018

Präsenz-Workshop ‚Falldiskussionen‘ in HH am 28.04.2018: Die Diskussion von Medikationsanalyse-Fallbeispielen in diesem Workshop ist eine hervorragende Gelegenheit, auf diesem Gebiet sicherer und schneller zu werden. Noch sind Plätze frei. Jetzt anmelden – Anmeldeschluss ist in wenigen Tagen (30.03.2018).

 

Apotheker zum Medikationsmanagement in die Pflegeheime: In England ist das der Plan, weil Pilotversuche gezeigt haben, dass diese Maßnahme die Notaufnahmen und die Arzneimittelkosten verringerte. Eine kurze Zusammenfassung und den Link zur Pressemeldung finden Sie auf unserer Website.

 

Wiederaufnahmen ins Krankenhaus wegen Arzneimitteln: Neue Übersichtsarbeit zeigt: Bei einem Fünftel aller Patienten, die kurz nach Entlassung aus dem Krankenhaus erneut aufgenommen werden müssen, ist die Arzneimitteltherapie schuld daran. Knapp 70% dieser arzneimittelbezogenen Wiederaufnahmen wären vermeidbar gewesen – z.B. durch eine umfassende Medikationsanalyse.

 

Neue Asthma-Leitlinie: Ende 2017, zehn Jahre nach der letzten Auflage, ist die Asthma-Leitlinie aktualisiert worden, um neuen Erkenntnissen zur Entstehung, zur Diagnostik und zur Therapie des Bronchialasthmas Rechnung zu tragen. Die aktuellen Therapieempfehlungen für Erwachsene in neuerdings fünf Stufen stellen wir Ihnen auf unserer Website vor.

 

Medikationsfehler durch verwirrende Stärkeangaben: Aus den Meldungen von (Beinahe-)Medikationsfehlern finden sich im aktuellen Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des BfArM und PEI Beispiele, wie verwirrende Angaben zur Stärke in den Arzneimittelbezeichnungen die Patientensicherheit gefährden – durch Dosierungsfehler z.B. bei Arzneimitteln mit Flupentixol, Valproinsäure und Methotrexat. Für Sie zusammengefasst auf unserer Website.

 

Neuer Netzwerkpartner VAAÖHerzlich willkommen, Österreich! Mitglieder des Verbandes der Angestellten Apotheker Österreichs finden unsere Veranstaltungen nun auch auf der VAAÖ-Website und erhalten 10% Netzwerkrabatt bei der Buchung unserer Veranstaltungen.

 

Seminar- & Workshop-Termine, 1. Halbjahr: Am 12. April startet das Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“, am 10. Mai „Arzneimitteltherapie bei Patienten mit Eliminationsstörungen“ und am 07. Juni „Arzneimittelinteraktionen“. Die ersten beiden Präsenz-Workshops im Master-Modul „Pharmazeutische Versorgung“ finden am 28. April und am 30. Juni 2018 statt, jeweils von 09:00 bis maximal 18:30 in Hamburg. Das „Komplettpaket“ aus diesen fünf Veranstaltungen berechtigt Sie, im Herbst 2018 direkt in die Diplomstufe des Masterstudiengangs einzusteigen. Jetzt anmelden.

 
Mit herzlichen Grüßen!

Jasmin Hamadeh——Dr. Dorothee Dartsch
(Mediendidaktik)———–__–(Klinische Pharmazie)
———– mit dem Campus-Team –

Bildnachweis: © contrastwerkstatt / Fotolia

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Newsletter Nr. 02/2016

Newsletter 02/2016

Detektivische Medikationsanalyse: Rena Clear und Distrib Volum sitzen wieder an einem kniffligen Fall: mehrere Blutdrucksenker, mehrere Schmerzmittel und dazu offenbar ein Magenproblem bei einem 75-Jährigen. Können Sie helfen?

 

Flexibles Lernen für angehende Fachapotheker für Allgemeinpharmazie: Gute Nachrichten aus der Akkreditierungsabteilung: Das Online-Seminar „Arzneimitteltherapie für besondere Altersgruppen“ wird angerechnet als Seminar A.2 „Arzneimitteltherapie und pharmazeutische Beratung bei besonderen Patienten-gruppen“, das bisher ausschließlich als mehrtägiges vor-Ort-Seminar angeboten wurde. Der nächste Durchgang des Online-Seminars startet am 22.09.2016, s. ABDA-Veranstaltungskalender.

Pharmakokinetisch gestärkt in den Sommer! Grundlegendes Handwerkszeug für die Optimierung der Arzneimitteltherapie für Senioren, Kinder, Patienten mit Niereninsuffizienz usw. sowie Anwendung in konkreten Fällen bietet Ihnen das Online-Seminar „Angewandte Pharmakokinetik“, Start 26.05.2016. Anmeldungen sind noch möglich. Wir freuen uns auf Sie!

 

Digitale Qualifizierung – die Lösung für kleine Unternehmen? Eine aktuelle Bitkom-Studie zur beruflichen Fort- und Weiterbildung zeigt, dass und aus welchen Gründen kleine Unternehmen auf digitales Lernen setzen.

 

Mit herzlichen Grüßen in den
blühenden Sommer

Dr. Dorothee Dartsch (Klinische Pharmazie)
Jasmin Hamadeh (Mediendidaktik und Lernorganisation)

Bildnachweis: © Africa Studio / Fotolia.com

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Seminar „Arzneimittelinteraktionen“ für die Weiterbildung akkreditiert

WB-Kalender-BAKSeit Ende letzten Jahres können E-Learning-Anbieter, die einen von der BAK verabschiedeten Katalog von Qualitätskriterien einhalten, Online-Veranstaltungen auch zur Anrechnung in der Weiterbildung akkreditieren lassen.

Das Seminar „Arzneimittelinteraktionen“ ist das erste unserer Seminare, für das wir die Akkreditierung beantragt haben. Sie wurde am 5. Februar erteilt, so dass die sich zum Fachapotheker für Allgemeinpharmazie Weiterbildenden nun die Wahl haben, entweder das Präsenz-Seminar A.4 oder unser moderiertes Online-Seminar zu besuchen. (Falls Sie sich unter einem moderierten Online-Seminar noch nichts vorstellen können, finden Sie eine Beschreibung auf unserer FAQ-Seite.)

Praxisgerechte Neuerung

Aus unserer Sicht kommt die Öffnung dem gestiegenen Bedarf an Fortbildungsformaten entgegen, der sich aus veränderten Arbeitszeiten, Personaldichten und Beratungsdienstleistungen ergibt. Die Möglichkeit, wenigstens zum Teil in verschiedenen Formaten zum Fachapotheker zu kommen, eröffnet nun auch für solche Kolleginnen und Kollegen den Weg in die Weiterbildung, die die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen an Orten quer durchs Land nicht ermöglichen können.

Das Seminar ist unter der Akkreditierungsnummer BAK/WB/02/2016/015 im BAK-Weiterbildungskalender zu finden.

Die Inhalte unseres Seminars gehen über die des 4-stündigen Präsenzseminars hinaus und sind in der Seminarbeschreibung zu finden. Das heißt, wer sich für das Online-Seminar entscheidet, verbringt mehr Zeit mit dem Thema Interaktionen und widmet sich insbesondere den Abstufungen ihrer klinischen Relevanz sehr intensiv.

Anmeldungen werden jederzeit entgegen genommen, solange die maximale Zahl von 20 Teilnehmern noch nicht erreicht ist.

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So anstrengend wie ein spannendes Buch.

wie ein spannendes Buch„So viel Stress wie ein extrem spannendes Buch, das man dann leider zwischendurch auch mal wieder zuklappen muss, weil man noch andere Dinge zu tun hat…“

Das war die Antwort eines Teilnehmers auf die Frage einer Apotheker-Kollegin: „Ist so ein Online-Seminar nicht einfach nur Stress? Neben Beruf und Familie und und und?“

 

Ein schöner Vergleich, der zwei Dinge deutlich zeigt, die uns besonders wichtig sind:

  • Die Seminare sind so anregend, dass Sie innerhalb der vier Wochen gern Zeit dafür finden.
    Wie? Mit praxisnahen Fällen, Ihren Fragen und Erfahrungen und viel effektiv moderiertem fachlichen Austausch.
  • Die Seminare sind zeitlich so flexibel, dass Sie innerhalb der Laufzeit genau dann ein- und aussteigen können, wenn es für Sie machbar ist.
    Wie? Mit einem zeitlichen Rahmen, der Halt gibt – aber ohne fixe Termine.

So sieht der Fahrplan für Ihr Seminar aus (Vergrößern mit Klick auf die Grafik):
Beispielfahrplan Online-Seminare

Der Austausch findet in Diskussionsforen statt.

Was das ist? Vor allem: Viel Miteinander und keine Zauberei: Innerhalb der vorgegebenen Zeiträume (meist eine Woche) schreiben Sie zu den Leitfragen der Moderatorin Antworten, Kommentare, weiterführende Fragen, geben Beispiele oder Einschätzungen.

So sieht eine Auftaktfrage zum Beispiel aus (Vergrößern mit Klick auf die Grafik):

moodle_plenar

Als Teilnehmer schreiben Sie dazu Ihre Beiträge (Vergrößern mit Klick auf die Grafik):

moodle_plenar_2

Die Moderatorin hinterfragt, vernetzt, beantwortet und fasst zusammen.wie ein spannendes Buch

Mit zwei Beiträgen pro Forum haben Sie die Mindestanforderungen bereits erfüllt. Doch selten bleibt es dabei…

So, wie Sie in dem extrem spannenden Buch dann doch auch gern noch ein Viertelstündchen länger lesen…

 

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